Mitglied inaktiv
Hallo liebes Team, ich bin total erschüttert, weil meine Freundin vor einer Woche an einer Hirnblutung gestorben ist. Sie hat vor sechs Wochen entbunden und sich beim Pressen diese Hirnblutung zugezogen. Sie klagte immer über Kopfschmerz aber die Ärzte haben sie behandelt, als wäre sie nur empfindlich! Wie oft kommt sowas denn vor und gibt es sowas auch bei Neugeborenen? Wird das denn nicht erkannt bzw. untersucht? Ich bin so durcheinander und wütend und wäre über eine Antwort sehr froh, da auch ich in 3 Wochen entbinde und schreckliche Angst habe, mir würde so etwas auch passieren! Danke vielmals. MfG Tina
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, das ist in Verbindung mit einer Geburt ein außerordentlich seltenes Ereignis. Ich persönlich habe eine Fall einer mütterlichen, nach der Geburt aufgetretenen Hirnblutung erlebt, allerdings nicht mit diesem traurigen Ausgang. Wahrscheinlich bestand schon eine leichte angeborene Vorschädigung des Gefäßes, das dann bei Zunahme des Druckes geplatzt ist. Bei Neugeborenen kommt eine Hirnblutung häufiger vor als bei der Mutter. Je unreifer das Kind und damit die Gefäße sind, umso höher ist die Gefahr. Das heißt sie steigt mit zunehmender Frühgeburtlichkeit an. Bei reifen Kindern ist eine Hirnblutung aber auch sehr selten. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital
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