Schneeweißchen
ich hab hier öfters mal mitbekommen dass hier einpaar der Meinung sind, ein englischer Vorname zum deutschen Nachnamen sei ein Nogo! Es gibt unter anderem auch deutsche Vornamen mit türkischem Nachnamen. Sieht das auch zum gruseln aus? Oder gibt es da ne Ausnahme? Da muss ich mal nachhaken... Eine gute Freundin von mir ist engländerin und hat einen deutschen geheiratet. Sie haben sich bewusst für einen englischen Vornamen entschieden weil sie sich dachten, das passe perfekt da das Kind halb engländer und halb deutscher ist. Denkt mal darüber nach!
Hey, also meine zwei Jungs haben beide englische/amerikanische Namen und wir haben einen Deutschen Nachnamen......H***mann. Wieso sollte dies nicht gehen?! Finde es nicht schlimm. LG sonne
Ich finde, es kommt immer auf den Einzelfall an, ob es gut klingt, oder nicht. Und ist bis zu einem gewissen Grad auch Geschmacksache. UND es gibt viele Namen, die in zwei verschiedenen Sprachen funktionieren. Solche Namen würde ich bei einem Kind mit zwei nationalen/kulturellen/sprachlichen Wurzeln wählen.
Wir haben u.a. amerikanische Wurzeln (mein Opa väterlicherseits), frz Wurzeln (Opa mütterlicherseits) und schwedische Wurzeln (auch väterlicherseits) und ich trage einen extrem typ. Dt Namen (sowas wie Schmidt). Klanglich sollte es für mich schon zum NN harmonieren, aber dann ist doch Alles wunderbar :-) Mir würde es nie in den Sinn kommen, meinen Kindern keine engl., frz. oder schwedische Namen zu geben, NUR weil Einge da draußen es als "NoGo" ansehen. Leute, die derart Aussagen tätigen, haben doch irgendwelche Probleme... Davon mal ganz ab frage ich mich immer, warum griechische und hebräische Namen absolut oK sind, aber ein englischer nicht. Okey, wohl weil wir Alle daran gewöhnt sind. Lustig finde ich immer die Aussage, unser Kind sollte einen dt Namen bekommen, und dann heisst es "ELisa, Sarah, Sophia, Helene" etc...frage mich, warum sich Einige nicht einfach endlich *frei* machen von all den negativen und egobelasteten Gedanken Anderer?!
Du hast recht,es passt bei deiner Freundin!Eben weil der Vater Engländer ist! Trotzdem finde ich muss es schon einfach zum Nachnamen passen. Ich bin mit einem Araber verheiratet und unsere Töchter Haben einen arabischen Namen bzw die kleine einen anderen südländischen Namen. Ich finde auch das es sehr söhne typisch deutsche Vornamen gibt wie zum Beispiel Johanna,Anna usw!ABER zum arabischen Nachnamen auch nicht wirkl stimmig! Es muss jeder für sich entscheiden! Aber auch ich finde dass sich Jason Meyer,Melody Schmidt usw nicht schön anhören! Und es ist halt so,das es wirklich solche "Schubladen-Namen" sind die gleich einer sozialschwachen Herkunft vermuten lassen! Ja ich weiß,man soll dieses Schubladen denken möglichst sein lassen.Schliesslich möchte man selbst auch nicht in eine Schublade gesteckt werden! Aber ich muss auch sagen dass ich aus meiner Tätigkeit in Kinderarztpraxis natürlich täglich mit Namen zu tun habe und die Kinder die Melody und Co heißen sind alle aus sehr sozialschwachen Familien,von Müttern die 5Kindern von 5Vätern haben oder mit 16 das erste Kind bekommen haben. Es ist einfach so und somit bestätigt sich dieses Schubladen denken nun mal auch wieder. Wie gesagt,wenn jemand den Namen vergibt ist es doch völlig ok.aber ich muss halt damit rechnen das viele diese Kombis schrecklich finden!
Huhu, Und ich hab nun beim Kinderarzt, im Kindergarten, in der Schule die A-karte weil meine Söhne dustin und Phil heissen. Nur doof das die zwei vom gleichen Mann sind, den ich schon seit 16 Jahren kenne, drei davon sind wir verheiratet. Auch war ich keine 16 beim ersten Kind sondern älter. Wir kommen beide nicht aus sozialschwachen Familien und wir haben beide feste Jobs (Beamtenstatus). Es geht also auch anderst......aber so what. Das Schubladendenken ist halt doch bei den meisten so. Es stimmt ja auch teilweise, aber eben nicht immer! VG Sonne
Ich finde, das kommt eben sehr auf den tatsächlich gewählten Namen an. Viele anglo-amerikanische Namen, bei denen nicht zwingend das TH oder das rollende R gesprochen wird bzw. gesprochen werden muss, funktionieren meiner Meinung nach auch zu dt. Nachnamen gut, z.B. Colin, Henry, Marlon, Finley, Bei Ethan, Brian oder Jaden tue ich mich persönlich schwerer, zumal ich schon häufiger erlebt habe, dass die Eltern (oder Großeltern) den Namen selbst nicht fehlerfrei aussprechen können ;-) Allerdings habe ich mich kürzlich auch mal gefragt, wie das für die Generation unserer Großeltern wohl so war, als die ganzen frz. bzw. ital. Namen bei uns populär wurden. Über eine Yvonne Meier, Nicole Müller oder einen Mario Schmidt wundert sich doch heute keiner mehr.
Das es nicht wirklich immer so ist ist klar! Aber wie gesagt aus den mittlerweile 8Jahren Kinderarztpraxis habe ich persönlich die Erfahrung gemacht dass die Justins und so weiter aus "solchen" Familien kommen.Ich persönlich kenne keine Melody oder Hailey aus einer Akademiker-Familie zum Beispiel.aber wie gesagt dass ist meine Erfahrung und wenn ihr den Namen gut findet ist doch alles gut!!!! Wäre ja doof wenn alle den gleichen Geschmack hätten!
Klischees und Schubladendenken haben aber sowas Beruhigendes und es macht die eigenen "Schwachstellen" kleiner. Viele springen auf den Zug mit auf und fühlen sich dadurch stark und besonders ;-) im Grunde tun mir diese Leute mit extrem starken egobelasteten Gedanken nur leid. Gerade die Kinder von denen haben Namen, die mittlerweile auch schon "abgerutscht" sind....
Mach dir nicht so einen Kopf ![]()
Das kommt echt auf einzelfälle an... Wenn man bezug zum englischen Sprachraum hat find ich es vollkommen okay. Ich tu mich aber schwer mit Tayler Müller, wenn die Eltern NULL bezug zum englischen Sprachraum haben. Aber das ist Geschmackssache! Ich hab auch einen TYPISCH deustchen Namen. Meine Tochter hat als Zweitnamen einen englischen bzw englisch gesprochenen Namen (Phoenix)... Das war halt mein Herzensname. Und großartig bezug hab ich auch nciht nach Amerika oder England etc. Schlimm fidn ich es nicht wenn man seinen Herzensnamen vergibt. Aber richtig schön auch nicht. Mit EN heißt meine Maus Mina udn sie wird auch Mina gerufen. LG
Hängt von den Namen ab. Ich finde manche Kombinationen einfach sehr sperrig und schwer auszusprechen. "Aaliyah-Jane Großhuber" würde mir persönlich z.B. aufstoßen wie Fingernägel auf der Tafel. Aber es gibt ja auch englische Namen, die optisch und akkustisch besser mit "typisch deutschen Nachnamen" harmonieren (Holly, Ben, Lucy). Letztenendes ist doch alles Geschmackssache :)
Es gibt auch deutsche Namen, die nicht zu deutschen Nachnamen passen. Ich finde das kommt ganz auf den Namen an. Viele englische Namen werden ja ähnlich wie im deutschen ausgesprochen, oder sind eher international und dadurch in verschieden Sprachen bekannt Oliver Nicolas Ben Jim Henry Carolin Emma Emily Ella. Etc. Das finde ich gar nicht schlimm und auch gut kombinierbar mit deutschen Nachnamen. Andere Namen dagegen sind einfach ganz deutlich einer anderen Sprache zuzuordnen und passen meiner Meinung nicht wirklich zu einem Nachnamen, der nach, völlig anderen, grammatikalischen Regeln ausgesprochen wird. Zum Beispiel Tyler Zachary Anthony Samantha Ashley Lindsay Wir selbst sind auch Eltern verschiedener Herkunft (spanisch-deutsch) ich habe und würde auch in Zukunft für meine Kinder immer Namen wählen, die in beiden Sprachen bekannt sind und gut ausgesprochen werden können. (ZB. Alexander wäre ein nogo, weil die Spanischen den Namen kaum aussprechen können bzw. In Alejandro umwandeln). Außerdem finde ich es persönlich schön wenn der Name zum Kind passt, zu dessen Herkunft. Aber ich würde es nicht als Nogo bezeichnen, das ist, wie so vielen Geschmacksache :-)
Ich würd nicht sagen, dass es ein No-Go ist, aber viele Namen klingen etwas komisch. Nimmt man mal den Namen Meyer... Kevin Meyer ist ja schon irgendwie gängig... aber ein Justin Meyer... da rollen sich mir persönlich die Fußnägel hoch. Wir haben einen spanischen Nachnamen, 2 unserer 3 Kinder haben deutsche Vornamen =)