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Schwanger nach IVF und trotzdem riesige Zweifel

Schwanger nach IVF und trotzdem riesige Zweifel

Tamara227

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Hallo ihr,  vorab - mir fällt es abartig schwer, diesen Text hier zu schreiben. Ich kann selbst nicht glauben, in was für einem Dilemma ich gerade stecke; aber ich muss es mir jetzt einmal von der Seele schreiben, denn das Gedankenkarussell hört einfach nicht auf.  Ich bin 39 Jahre alt und habe zwei Kinder (4,5 und 7 Jahre alt). Beide Kids sind durch IVF entstanden. Mein Mann und ich hatten schon immer den Wunsch nach einem dritten Kind, allerdings hätten wir es gerne direkt im Anschluss an die Beiden bekommen. Leider kam aber immer wieder "das Leben" dazwischen, weil es uns große Aufgaben stellte und wir den Kinderwunsch immer wieder aufschieben mussten.  Ende 2025 haben wir es dann nochmal gewagt. Tatsächlich war die IVF direkt erfolgreich und ich war schwanger. Zu Beginn der Schwangerschaft habe ich schon gemerkt, dass sich zur Freude auch Zweifel mischten (großer Altersunteschied, nochmal alles von vorne, Einschränkungen für die großen Kids wegen Baby wie z.B. Freizeitparks, Kino, Urlaube und dann auch sowas wie meine super Arbeitsstelle aufgeben zu müssen etc.). Dennoch haben wir uns dann auf dieses Wunder gefreut und gedacht, dass das schon gut werden wird und wir das so annehmen. Leider hatte ich dann in der 10. SSW eine MA. Das war furchbar. Wir waren am Boden zerstört und für uns war klar, die eine übrig gebliebene und letzte Blastozyste holen wir noch ab (allerletzter Versuch).  Tatsächlich habe ich mich seit Januar nun wohl in meinem Kopf unfassbar damit beschäftigt (vielleicht auch als Schutz), dass das Leben so wie es im Moment ist, perfekt ist und wir auch ohne Baby wahnsinnig glücklich sein können. Ich bin eine Mama, die jeden Moment mit den Kids genießt und wahnsinnig gerne Dinge mit ihnen unternimmt).  Ohne es nochmal groß zu hinterfragen, haben wir nun im April - wie ja geplant - unsere letzte Blastozyste einsetzen lassen. In meinem Kopf war irgendwie (warum auch immer) ganz klar, dass das sowieso nicht mehr klappt. Wer hat auch soviel Glück und wird direkt bei beiden Versuchen schwanger (zumal Kryo bei mir noch nie erfolgreich war davor). Total naiv gedacht, aber so war es einfach wohl in meinem Kopf.  Ja und nun hat es tatsächlich wieder geklappt. Und ich schäme mich aus tiefstem Herzen das hier so zu schreiben - aber ich kann mich einfach nicht freuen. Ich habe mir die Situation die letzten Wochen/Monate so stark so eingeredet, dass alles perfekt ist, wie es ist, so dass ich nun nur die negativen Punkte sehen kann und eine wahnsinns Angst vor der Aufgabe habe und davor, wieder bei Null anzufangen. Ich sehe im Moment nur das, was mir verloren geht und kann nicht mehr sehen, was wir vielleicht dazugewinnen als Familie. Ich schlafe keine Nacht mehr und bin voll Sorge, wie das alles gehen soll. Mein Mann zieht mittlerweile wirklich in Erwägung die Schwangerschaft abzubrechen, weil er sieht, wie es mir geht. Ich selbst denke, dass ich doch eine absichtlich herbeigeführte Schwangerschaft nicht beenden kann und weiß nicht, ob ich das jemals mit meinem Gewissen vereinbaren könnte und ob nicht doch irgendwann die Selbstvorwürfe kommen würden.  Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht. Ich weiß, dass das nicht "normal" ist, wie es mir geht und was bei mir gerade passiert.  War vielleicht dennoch jemand in einer ähnlichen Situation? Kann jemand mitfühlen? Hat jemand mutmachende Worte zu unserem Altersabstand und den damit kommenden Einschränkungen für die Großen? Könnt ihr aus Erfahrung sagen, dass die Freude noch kommen wird? Würde ich über Rückmeldungen freuen (aber bitte macht mich nicht fertig, das mache ich selbst schon genug). 


Mijou

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Antwort auf Beitrag von Tamara227

Hallo, ich finde es toll, wie reflektiert und mutig du deine Gefühle hier aufgeschrieben hast!  Als erstes möchte ich loswerden, dass ALLE Gefühle "normal" sind und natürlich auch sein dürfen, auch die negativen. Du darfst mit dieser Selbst-Zensur und den unnötigen Schuldgefühlen aufhören. Lass die chaotischen oder ängstlichen Gefühle sein, wie sie sind – sie sind natürlich. Das Leben ist so hochkomplex, da wäre es doch seltsam, wenn man immer nur simple, einfache und klare Gefühle hätte. Bei Kinderwunsch gilt das erst recht, denn jedes Kind ist ein großer Einschnitt im Leben, der viel Veränderung und Verantwortung mit sich bringt. Ich selbst war mit 39 das dritte Mal schwanger, übrigens auch mithilfe einer Kiwu-Behandlung,und habe dann das zweite Kind bekommen (weil früher mal eine FG). Der Altersunterschied bei meinen Kindern beträgt 6 Jahre. Ich kann hierin überhaupt keinen Nachteil sehen. Im Gegenteil, die Kinder kommen sich dann nicht so in die Quere, zanken weniger usw. Meine Kinder sind heute erwachsen, und die Große (26) achtet liebevoll ein bissl auf den "Kleinen" (20). Sie leben in derselben Stadt, und er studiert noch. Sie unternehmen öfter etwas zusammen, kochen gemeinsam, er übernachtet auch hier und da ein paar Tage bei ihr und ihrem Freund. Total schön. Als sie klein waren, gab es trotzdem mal Eifersucht auf den Kleinen, das ist ja immer so, wenn ein neues Baby eintrifft. Das wird eventuell auch bei deinen beiden Größeren so sein. Zugleich entwickeln die meisten älteren Geschwister auch einen Fürsorge- und Beschützerinstinkt fürs kleine Geschwisterchen, das ist ganz oft so, vor allem bei etwas größerem Altersunterschied. Sie sind oft saustolz aufs kleine Geschwisterchen. Für dich selbst wird die Belastung wohl nicht so groß sein, wie du befürchtest. Du hast einfach schon Erfahrung und Routine, kennst alles schon. Oft sind ja weitere Kinder auch pflegeleichter, eben weil sie von Anfang an spüren, Mama ist nicht aufgeregt, sondern gelassen und auch durch kleine Alltagspannen nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Ich habe selbst leider keine drei Kinder (wie erhofft), aber Freunde mit drei und sogar vier Kindern haben gesagt: Ab dem dritten Kind laufen die Kleinen einfach so mit. Das ist sicher ein wenig übertrieben, aber es hat einen wahren Kern. Ich beneide dich ein wenig, weil du tatsächlich drei Kinder haben wirst. Bei uns hat es immer sehr lange gedauert, bis es klappte. Wir hatten mit der Familienplanung angefangen, als ich 29 war, trotzdem kam das erste Kind mit 33, das zweite wie gesagt mit 39. Für ein drittes Kind mit deutlich über 40 (ich hätte noch dazu ein Jahre Wartezeit einhalten müssen wegen Kaiserschnitt) hatte ich nicht den Mut. Alles bis Ende 30 dagegen finde ich im völlig normalen Rahmen. Man ist heute in diesem Alter ja nichts Besonderes mehr. In der Schule meines Sohnes war ca. jede fünfte Mutter in meinem Alter, das ist wirklich normal heute. Vielleicht noch ein Anstoß, weil es dir (verständlicherweise) ein wenig leidtut um deinen guten Job: Wenn du alt sein wirst und auf dein Leben zurückblickst, dann wirst du nicht sagen: "Ach, hätte ich doch dieses dritte Kind nicht bekommen, sondern noch mehr gearbeitet!" Never ever. Kinder, die man bekommt, bereut man nie – die Kinder, die man nicht bekommen hat, dagegen sehr oft. Ich möchte gern noch mal was zu den Gefühlen sagen. Erlaube dir die Überlegung, das Kind abzutreiben. Es gibt kein "Das darf man doch nicht nach einer Kiwu-Behandlung!" Klar darf man das. Ich würde den strengen Zensor in deinem Kopf wirklich jetzt mal loslassen. Weißt du, das Geheimnis ist nämlich: Wenn du dir ALLE Gefühle erlaubst, auch die schlimmen, dann verlieren sie ihre Macht. Wenn du sie dagegen abwehrst, werden sie stärker, weil sie unbedingt gesehen werden wollen. Lass deine Angst, deine innere Abwehr, die Ablehnung so sein, wie sie sind. Sie haben ihre Berechtigung, nichts an ihnen ist falsch. Und sehr oft passiert dann etwas Überraschendes: Weil die Gefühle angeschaut werden, ohne dass man sie verurteilt, werden sie auf einmal zahm. Sie verblassen im Laufe der Wochen mehr und mehr, und andere Gefühle (Zuversicht, leise Freude) keimen auf, weil auch dafür plötzlich Raum entsteht. Oft hat man dann beides: vielleicht immer noch Respekt und Angst, aber auch Vorfreude und Mut. Und so darf es auch sein, finde ich.  Alles Liebe für dich! 


Pinguina1

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Antwort auf Beitrag von Tamara227

Also meine Geschwister sind 6 und 12 Jahre jünger als ich. Bis heute verstehen wir uns super. Deine Befürchtungen kann ich aus meiner Sicht gar nicht bestätigen. Und ich war eine super Babysitterin. Meine Eltern waren schon kurz nach dem Wochenbett regelmäßig aus :)  Alle anderen Befürchtungen lassen sich durch Unterstützung lösen. Ihr kommt mit 3 Kindern halt in die Situation, dass ihr mehr Kinder als Erwachsene seid. Deshalb kann man ja trotzdem je nach Alter Schönes unternehmen. Man kann sich im Kino zum Beispiel aufteilen.  Da ihr bei der MA so traurig wart, zeigt das doch eindeutig, dass da noch Platz für ein Kind ist. Zweifel sind normal und okay. Die Freude kommt bestimmt spätestens dann, wenn das Baby auf der Welt ist. 


bea+Michelle

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Meine beiden sind fast 7 Jahre auseinander.  Es gab vor und Nachteile,  sie liebten sich ,sie hassen sich 😅.  Als die Kleine im Teeniealter war,  wurde sie auch öfter mitgenommen, wenn die Grosse was unternommen hat. Jetzt sind beide erwachsen und haben ein tolles Verhältnis 


Henne7

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Mir ging es Betrug mit Kind zwei du (jetzt 5 Wochen alt). Bin öfter heulend dagesessen und habe geschluchzt: ich kann das Kind nicht lieben. Die Hebamme hat versucht mich aufzufangen. Hat nicht geklappt. Am Ende kam die kleine Maus und auch im Krankenhaus konnte der Funke nicht überspringen. Das erste Kind ist Zucker... Man vergleicht. Und Kind 1 ist wahnsinnig eifersüchtig. Macht es schwierig, weil er sonst problemlos ist. Kurzum: es klappt jeden Tag etwas besser. Die schaut jetzt aktiv und kann mich zum Lächeln bringen. Sie wird immer hübscher (hatte ganz schlimm Akne, auch Brust und Bauch, verklebte Augen und Schnupfen (bei Kind 1 angesteckt) und leider auch einen kleinen schiefen Kopf, glaube aber das war nicht ausschlaggebend, weil die Gefühle bereits in der ss da waren). Ich verspreche dir, die Liebe wächst! Und mein Mann konnte sie sofort in sein Herz schließen. Kind 1 hat super süße Momente mit ihr! Mache dir keinen Kopf, lass die Gefühle zu, sprich mit deiner Hebamme und deinem Mann, er kann wirklich was auffangen und gib dir Zeit. Ich will sie nun niemals missen!!!!!! ❤️ (2x ICSI)  Habe auch mit Müttern gesprochen, die ihr Kind auf die Kinderstation geben mussten. Da gibt es das spätere lieben wohl auch.


zweizwerge

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Huhu,  noch eine Rückmeldung zum ähnlichem Altersunterschied aus Sicht der Jüngsten: ich fand meine älteren Geschwister immer super und habe mich gut mit ihnen verstanden (meistens:-). Sie haben, als ich klein war, viel mit mir gespielt, beide auf ihre Art (ich habe natürlich alles mitgemacht), auch im Jugendalter einiges zusammen unternommen, sie besucht, als sie ausgezogen waren usw.  Natürlich haben die Großen sich später beschwert, dass sie vieles "durchkämpfen" mussten, von dem ich später profitiert habe, aber das wäre auch nicht anders gewesen, wenn ich nicht dagewesen wäre. Ab und zu haben wir uns als Familie auch aufgeteilt, um erschiedene Sachen zu unternehmen, im Urlaub z.B. Aber wenn meine Eltern ehrlich sind, ging es dabei eher darum, dass sie unterschiedliche Interessen hatten und jeder mindestens ein Kind mitnehmen sollte ;-). Aber das ist auch ok... Ich kann Zweifel verstehen, ob es toll ist, nochmal von vorn anzufangen, aber wenn Ihr Euch für das Kind entscheidet, glaube ich nicht, dass die Großen oder das kleine Kind darunter leiden würden. Mal zurückstecken, klar, wie immer, aber auf Dauer ist ein Geschwisterkind extra ein großer Gewinn.


manu71

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LIebe Tamara, die Antworten haben dich hoffentlich ermutigt und beruhigt 💖 Dass und wie du hier schreibst, finde ich erstens voll mutig und dann wichtig für dich selbst. Wie geht es dir heute - wenn du deine Worte wieder liest?  Zu deiner Frage wegen Altersabstand: nach meiner Erfahrung ist er nicht sooo wichtig wie man sich als Mama vorstellt. Die Kinder finden sich zusammen. Welche Einschränkungen meinst du konkret?  Schickst du ein Update, wenn du noch hier liest? Viel Mut dir und alles Liebe!


Tamara227

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Hallo zusammmen,  heute möchte ich mich nun auch nochmal melden und mich ganz herzlich für die vielen Antworten bedanken. Ich bin so dankbar für jede einzelne Antwort und habe sie mir mittlerweile schon unzählige Male durchgelesen. So toll, dass ihr Euch soviel Zeit genommen habt und mir Eure Erfahrugen und Sichtweisen geschildert habt; ihr glaubt nicht, wie sehr mir das geholfen und gut getan hat. Wirklich von Herzen DANKE dafür.  Tatsächlich ist meine Situation noch immer schwer.  In der letzten Woche habe ich ganz viel nachgedacht und mir das Leben mit Baby vorgestellt. Ich habe Momente, in denen freue ich mich wahnsinnig über ein weiteres Familienmitglied und schäme mich unfassbar für meine Zweifel und im nächsten Moment überwiegt aber leider einfach wieder die Angst. Würde ich eine Pro und Contra-Liste schreiben, so wäre auf der einen Seite wohl das Herz und auf der anderen Seite der Verstand. Es ist wirklich nicht einfach.  Die letzten Tage waren wir in einem Kurzurlaub und ich habe mich nochmal bewusst auf den Gedanken mit weiterem Kind eingelassen. Ich habe gehofft, dass spätestens heute  Morgen beim ersten Ultraschall und beim Herzschlag dann der Funke überspringt und ab dann wirklich einfach nur noch Freude und positive Gedanken überwinden. Ja, aber es kommt ja meist anders als man denkt und nun hatten wir heute Morgen zwar tatsächlich einen Embryo mit Herzschlag, allerdings auch noch eine zweite Fruchthöhle mit Dottersack. Es steht nun also im Raum, dass ich sogar mit Zwillingen schwanger bin und das wirft natürlich alles wieder über den Haufen. In einer Woche wird nun ein erneuter Ultraschall gemacht.  Tatsächlich steht für mich fest, dass ich auf keinen Fall Zwillinge bekommen kann. Das würde uns als Familie einfach in jeglicher Hinsicht an unsere Grenzen bringen. Und von daher herrscht aktuell nun komplettes Gefühlschaos. Soll ich mich weiterhin gedanklich auf ein weiteres Baby einstellen und versuchen, die positiven Gefühle zuzulassen oder muss ich mich komplett von der Schwangerschaft verabschieden? Ist es vielleicht einfach Schicksal, dass es nun vielleicht sogar Zwei sind und mir damit die Entscheidung abgenommen wird? Oh man, die kommende Woche wird hart.  Ich danke Euch von Herzen für Eure lieben, aufbauenden und ermutigenden Worte!


Pinguin23

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Antwort auf Beitrag von Tamara227

Hallo Tamara 227, ich schreibe hier im Forum so gut wie nie, aber lese immer noch hin und wieder mit, da ich mich von dieser ganzen Kinderwunsch/Babyzeit nur schwer verabschieden kann. Nur damit du dich nicht wunderst, dass du meinen Namen noch nie gesehen hast.  Ich greife mal eben ein Zitat einer anderen Antwort auf: "Kinder, die man bekommt, bereut man nie – die Kinder, die man nicht bekommen hat, dagegen sehr oft." Und genau das hätte ich bei mir persönlich befürchtet - ich hätte mich bei jedem Anblick von Zwillingen gefragt, wie es wohl bei uns hätte sein können.  Wir haben uns ein drittes Kind gewünscht und Zwillinge bekommen. Ich habe beim ersten Ultraschall und auch noch lange danach Rotz und Wasser geheult, war ständig zwischen Freude und Sorgen. Im Endeffekt war alles sehr unkompliziert - Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit. Und zwar gerade weil es Kinder Nummer 3 und 4 sind. (Natürlich kann es auch kompliziert werden, ich hatte mit Sicherheit auch einfach viel Glück!) Mir war schnell klar, dass bei Zwillingen natürlich auch immer jemand warten muss, dass geschrien wird und alles chaotisch ist, aber anders als bei Kind Nummer 2 habe ich damit nicht so gehadert, es ging nunmal einfach nicht anders.  Bezüglich deiner Sorge um den großen Altersabstand könnten Zwillinge mMn vielleicht auch eher ein Argument dafür sein, sie zu bekommen - dann ist es kein einzelnes Nachzüglerkind, sondern hat immer ein Kind im gleichen Alter. Soweit ich weiß hast du bei Zwillingen auch Anspruch auf Unterstützung, eine Haushaltshilfe etc.  Ich weiß nicht, in welcher Schwangerschaftswoche du bist, es kommt wohl auch relativ häufig vor, dass sich aus anfangs 2 Anlagen nur eine entwickelt, in einer Woche solltest du dann ja mehr wissen.  Natürlich kann ich die Sorgen und Ängste verstehen. Ich möchte nur aufzeigen, dass es auch mit Zwillingen gut laufen kann und es ab einem gewissen Alter mit Sicherheit auch Vorteile hat, dass sich da 2 miteinander beschäftigen können (und jedes große Geschwisterkind ein Baby hat, bei dem es aushelfen kann ;-)).  Ich konnte mit schwarz/weiß Kommentaren wie "ach Zwillinge, das wollte ich schon immer" und "oh je, Zwillinge, das ist ja schrecklich!" immer wenig anfangen. - es ist natürlich anstrengend und mal schwierig, aber es ist auch oft wahnsinnig schön.  Die Entscheidung liegt natürlich bei dir und euch als Familie. Ich möchte nur sagen - es ist normal, dass du erstmal geschockt reagierst (ich habe anfangs auch gehofft, dass auch eins einfach nicht entwickelt). Die Situation ist bei euch natürlich noch viel komplizierter und du bist in einem totalen Gefühlschaos. Ich hoffe, du kannst es etwas ordnen und eine Entscheidung treffen, die für dich und euch passt und mit der du und ihr leben könnt; niemand anders, egal wie sie ausfällt!  Alles Gute! 


manu71

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Liebe Tamara, oh je, dann war das am Montag beim Ultraschall nicht nur ein Funke, sondern ein ganzes Feuerwerk... und das hat sich sehr überfordert 😔 Ja, warte erstmal ab, wie sich alles weiter entwickelt. In welcher Woche bist du genau? Dass gerade am Anfang der Schwangerschaft immer eine gewisse Ungewissheit mitschwingt, hast du leidvoll erfahren müssen. Dieser Verlust tut mir sehr leid!  Am Montag siehst du mehr. Wie geht es dir heute? Und wo spürst du im Moment deine und eure Grenzen?  Halte durch 💖 Eins nach dem andern und bis dahin versuche es dir gut gehen zu lassen, was Schönes zu machen. 


manu71

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Liebe Tamara, alles Gute für den Termin heute zum Ultraschall! Was sich heute auch zeigt, versuche, es erstmal sacken zu lassen. Gerade, wo deine Gefühle so durcheinander und sich so auf- und abbewegen brauchst du Zeit und Ruhe, damit du für dich spürst, was dein Herz dir sagt.  Und erzähl' dann, wie es für dich war 💖 Alles Liebe!


shsa83

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Hallo Tamara wie geht's es dir? Wie verlief dein zweiter Ultraschall?  Liebe Grüße