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Stillen

Stillen in der Klinik

Gerade die ersten Tage nach der Geburt sind wichtig für den Auftakt des Stillens und der Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind. Auch wenn viele Mütter heute die Klinik bald wieder verlassen, ist es daher hilfreich, sich vorab ein paar Gedanken über das Stillen in der Klinik zu machen.

Das Schöne am Klinikaufenthalt ist, dass Sie sich um nichts kümmern müssen. Ihre Zeit steht Ihnen und Ihrem Baby zur Verfügung, zum Erholen und Kennenlernen. Allerdings, das ist die Kehrseite, sind Sie nicht in Ihrer privaten Umgebung, wo Sie wirklich tun und lassen können, was Sie wollen.

Die meisten Entbindungsstationen geben sich heute jedoch große Mühe, Mutter und Kind so ungestört wie möglich zu lassen und das Stillen zu fördern. Besonders hilfreich ist es, wenn:

Sie Ihr Baby gleich nach der Geburt anlegen können. Dann sind die Kleinen meistens hellwach und suchen von sich aus nach der Brust. Das erste Anlegen dient weniger dem Sattwerden, als dem ersten innigen Kontakt zwischen Mama und Baby. Und es hilft, die Milchbildung früh anzuregen. Viele Geburtshelfer ermöglichen Mutter und Kind inzwischen diese ungestörten Minuten.
   
> Ihr Baby nicht automatisch Tee bekommt.
   
> Ihr Kind keinen Schnuller hat. Das Nuckeln kann dazu führen, dass ein Baby sich an eine Saugtechnik gewöhnt, die an der Brust ungünstig ist.
   
> Sie Ihr Baby rund um die Uhr bei sich haben (24-Stunden-rooming-in). So können Sie Ihr Kind selbst betreuen und immer dann anlegen, wenn es sich meldet. Das ist ideal, um das Stillen in Gang zu bringen. Keine Sorge: Wenn Sie Rat oder eine Pause brauchen, wird sich auch beim Rooming-in eine Schwester um Ihr Kind kümmern oder Ihnen zur Seite stehen.
   
> Sie sich zum Stillen in einen stillen Raum zurückziehen, falls es im Zimmer unruhig ist. Auf den meisten Entbindungsstationen gibt es ein "Stillzimmer", das nur Mütter mit ihren Babys zum Wickeln und Stillen betreten dürfen. Tipp: Besprechen Sie mit Ihrem Partner (oder einer anderen nahe stehenden Person), wie viel Besuch Sie haben und wen Sie überhaupt sehen wollen. So kann er dafür sorgen, dass Sie Ihre Ruhe haben.
   
> Sie sich vorab schon zum Stillen informiert haben. Das hilft ihnen, Ihre Linie zu finden. In einem Krankenhaus arbeiten viele Menschen, noch dazu im Schichtdienst. Da kann es schon mal passieren, dass Sie von verschiedenen Seiten Ratschläge bekommen, die sich widersprechen oder verwirrend sind. Gut, wenn Sie dann schon ein paar grundlegende Informationen haben, etwa zum richtigen Anlegen.

Wenn Sie sich vorab über eine Klinik informieren, ist es erfahrungsgemäß hilfreich, auch mit Müttern zu sprechen, die dort entbunden haben.

Übrigens: Am besten packen Sie Stilleinlagen und einen Still-BH in Ihr Klinikgepäck. Beides ist in Kliniken normalerweise nicht erhältlich. Zwar wird Ihre Brust noch etwas größer, wenn die Milchproduktion anläuft. In einem Fachgeschäft wird man Ihnen jedoch kurz vor dem Entbindungstermin schon raten können, welche Größe wohl passt. Alternativ können Sie Bustiers mitnehmen, die unter der Brust gut sitzen und nach ein paar Tagen dann zum BH-Kauf gehen.

Tipp: Kliniken, welche die WHO/UNICEF-Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus" unterstützen, haben sich verpflichtet, das Stillen gemäß den von WHO/UNICEF empfohlenen Regeln besonders zu unterstützen.

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