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Stillkissen - so nutzen Sie die vielseitigen Helfer

Stillkissen Stillkissen sind weit mehr, als ihr Name vermuten lässt. Denn die riesigen, wurstförmigen Allrounder sind nicht nur während der Stillzeit ein Segen, sondern können der werdenden Mama auch schon vor der Geburt ihres Babys reichlich Entspannung schenken.

 

Spätestens ab dem siebten Monat der Schwangerschaft ist es für die junge Mami gar nicht mehr so leicht, eine bequeme Schlafposition zu finden. Weil die Last des wachsenden Bauchs immer größer wird, gelingt ihr häufig nur noch das Schlafen in der Seitenposition. Das Stillkissen kann diese Last um einiges verringern. Dafür braucht die Schwangere das Kissen nur ihrem Babybauch anzupassen und zwischen den Beinen hindurchzuführen. Der Körper muss nun weniger Gewicht tragen, die Wirbelsäule wird entlastet und Verspannungen der Rückenmuskulatur wird vorgebeugt.

Tagsüber verwandelt sich das Kissen in ein Sitzpolster, das nicht nur angenehm weich ist, sondern außerdem den Rücken stützt. Das ist besonders angenehm, wenn sich die Schwangere kurz vor der Geburt häufig erholen und auch lange sitzen muss.

Stillkissen erleichtern nicht nur das Stillen

Seine eigentliche Berufung erfährt das Stillkissen, wenn das Baby endlich auf der Welt ist. Das lange Stillen und Füttern kann nämlich äußerst anstrengend sein. Verspannungen im Nacken, schmerzende Arme und wunde Brustwarzen sind keine Seltenheit und fast immer die Folge einer falschen Stillposition. Ein Stillkissen kann wesentlich dazu beitragen, dass das Füttern des kleinen Erdenbürgers weniger aufreibend ist. Hufeisenförmig um den Körper geschlungen, erleichtert es nicht nur das Sitzen für die Mami, sondern sorgt außerdem dafür, dass ihr Baby eine bequeme und sichere Stillhaltung einnimmt.

Der große Pluspunkt gegenüber herkömmlichen Kissen ist, dass nicht erst vor jeder Stillmahlzeit eine taugliche Unterlage für das Kind gebaut werden muss. Auf dem Stillkissen liegt oder sitzt es gewissermaßen automatisch stabil und bei richtiger Anwendung auch in der idealen Höhe. Das erleichtert das Anlegen ungemein. Außerdem behält das Baby diese bequeme Position während der gesamten Stillmahlzeit bei.
Das erspart nicht nur dem kleinen Wonneproppen Frustrationen, sondern macht das Stillen auch für die junge Mutter um einiges angenehmer.

Mit seinem Einsatz beim Stillen und Füttern sind die Talente des Stillkissens noch lange nicht erschöpft. Viele Mütter verwenden das Kissen auch beim Babyturnen oder für Babys erste Sitzversuche. Und auch als Kuschelkissen im Kinderbettchen oder Kindergarten kann es noch eine ganze Weile unentbehrlich sein.

Tipps für den Umgang mit dem Stillkissen

  • Am leichtesten gelingt das Stillen, wenn Sie das Kissen um den Bauch herum legen. Abhängig davon, an welcher Brust Sie stillen und ob das Baby dabei Bauch-an-Bauch (die Wiege-Haltung) oder unter dem Arm (Football-Haltung) gebettet sein soll, schlingen Sie das Kissen eher um die rechte oder die linke Körperseite.
  • Auch das Stillen im Liegen wird um einiges leichter, denn Dank der erhöhten Liegeposition können Sie Ihren Ellbogen gut abstützen und das Köpfchen Ihres Babys bequem ablegen. Das Baby wiederum kann viel leichter an die Brust gelangen, wenn sein Mund auf Brusthöhe liegt.
  • Wenn Ihr Baby einmal schlecht schläft, können Sie es für einen Moment in das Kissen betten. Das warme, enge Nest beruhigt Ihr Baby, denn es fühlt sich in die Enge Ihres Bauches zurückversetzt. Weil das Kissen verhindert, dass sich Ihr kleiner Engel zur Seite drehen kann und es immer passieren kann, dass er sich einmal verschluckt, sollten Sie ihn stets im Auge behalten.

Die unterschiedlichen Kissentypen

Stillkissen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen und alle nur erdenklichen Farben und Designs besitzen. Die größte "Einigkeit" herrscht noch in Sachen Schutzhülle. Dieser besteht häufig aus Baumwolle oder Mikrofaser, die einfach in der Maschine gewaschen werden können. Das Innenleben eines Stillkissens lässt folgende Entscheidungen zu:

  • Kissen mit Kügelchen aus Styropor oder Schaumstoffflocken sind hygienisch, leicht zu waschen, sehr flexibel und bringen nur wenig auf die Waage. Beim Kauf sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Kissen nicht streng riecht, denn das könnte bedeuten, dass sich gefährliche Gase gebildet haben.
  • Deutlich schwerer fallen Kissen mit Dinkelfüllung aus. Außerdem müssen sie regelmäßig gründlich gelüftet und stets trocken gehalten werden, da sonst Schimmel droht. Klarer Vorteil eines Getreidekissens ist, dass es schnell Körperwärme speichert und abgibt.
  • Ein wahres Federgewicht ist das Kissen mit Wollfüllung. Seine wenig kompakte Füllung bringt es jedoch mit sich, dass es sehr instabil ist. Viele Kissen können Sie jedoch gewissermaßen nachrüsten, indem Sie einfach etwas mehr Wollmaterial nachfüllen.

 

Viel Phantasie haben die Hersteller auch bei der Formgebung ihrer Stillkissen walten lassen. Der Klassiker hat das Aussehen einer überdimensionierten Wurst und kann gerade oder gebogen und bis zu zwei Metern lang sein. Daneben gibt es auch die Variante, die eher an einen Mond erinnert. Dieser Stillmond besitzt eine abgeflachte, breite Seite, auf der die werdende Mami nachts besonders gut Ihren Babybauch abstützen kann. Später eignet sich der flauschige Mond als Unterlage für das Baby, damit es auf der Krabbeldecke nicht wegrollen kann.

Tipps für den Kauf

  • Damit Sie das richtige Stillkissen für sich und ihren Sonnenschein finden, sollten Sie vor dem Kauf einige Modelle ausprobieren. Vielleicht haben Sie eine Freundin, die gerade stillt. Fragen Sie auch Ihre Hebamme. Sie kann Ihnen auch gleich den richtigen Umgang mit dem Stillkissen erklären und Ihnen dabei helfen, die ideale Stillposition zu finden.
  • Achten Sie darauf, dass das Stillkissen einen Reißverschluss besitzt, damit Sie den Härtegrad variieren können. Außerdem können Sie dadurch das Kissen auch noch vielseitiger einsetzen.
  • Einige Stillkissen werden schon für 20 Euro angeboten, während so mancher Hersteller mehr als 70 Euro verlangt. Der Preisvergleich lohnt also allemal.
  • Achten Sie darauf, dass das Kissen nicht unangenehm riecht. Ein strenger Geruch kann ein Anzeichen für austretende Gase sein.
   

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Stillberaterin Biggi Welter Stillberaterin Kristina Wrede

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Ihr Fragen rund ums Stillen
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Biggi Welter und Kristina Wrede stellen.

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