Expertenforen   Foren   Treffpunkte   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben
Schwangerschaft
Schwangerschaftsbeschwerden
Müdigkeit
Übelkeit und Erbrechen
Blähungen und Völlegefühl
Veränderungen der Brust
Schwindelgefühle
Heißhunger
Rückenschmerzen
Schambeinschmerzen
Schlaflosigkeit
Schwangerschaftsstreifen
Verstopfung
Hautveränderungen
Sodbrennen
Wassereinlagerungen / Ödeme
Harnfluss
Wadenkrämpfe
Venenprobleme / Krampfadern
Ausfluss
Hämorrhoiden
Zahnfleischbluten,
Nasenbluten, verstopfte Nase

 
 
 
 

Verstopfung

Verstopfung ist für jede zweite Frau während der Schwangerschaft ein Thema. Wegen hormoneller Umstellungen wird der entspannte Gang zur Toilette für viele Schwangeren zur Ausnahme. Denn die Hormonumstellung wirkt sich auf viele Funktionen im Körper aus und bewirkt u. a., dass der Nahrungsbrei im Darm langsamer transportiert wird.

Dabei spricht man schnell von Verstopfung, wenn der tägliche Stuhlgang ausbleibt. Eine echte Verstopfung ist medizinisch definiert, als Stuhlgang, der seltener als zweimal pro Woche stattfindet. Ebenfalls von Verstopfung spricht man, wenn man bei einem Viertel aller Stuhlgänge heftig Pressen muss. Für Mutter und Kind stellt eine Verstopfung in der Schwangerschaft keine Gefahr dar – unangenehm ist sie jedoch allemal.

Warum neigen Schwangere zu Verstopfung?

Während der Schwangerschaft sorgen Hormone dafür, dass der Darm etwas gemächlicher arbeitet als gewohnt. Die Verdauungsprozesse laufen verlangsamt ab, was häufig zu Völlegefühl, Verstopfung oder Blähungen führen kann. Weil der Speisebrei längere Zeit im Darm bleibt, wird ihm mehr Wasser entzogen. Dadurch wird der Stuhlgang noch etwas schwieriger. Die Folge von Verstopfungen sind oftmals Hömorrhoiden, also Krampfadern im After, die durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang entstehen können und ihrerseits wieder behandlungsbedürftig werden können.

Mit eine bewussten Ernährung kann man versuchen, dem Stuhlgang etwas auf die Sprünge zu helfen. Viel Gemüse und Ballaststoffe sollten auf dem Speiseplan stehen, dazu ausreichend Flüssigkeit und viel Bewegung. Auch ein kräftiger Beckenboden kann der Bildung von Hämorrhoiden vorbeugen. Führen Sie daher regelmäßig Übungen zur Stärkung des Beckenbodens durch.

Was hilft gegen Verstopfung in der Schwangerschaft?

Auch hier gilt: Ein für alle gültiges Rezept gegen Verstopfung gibt es leider nicht. Manche Schwangere schwören auf ein großes Glas Orangensaft morgens auf nüchternen Magen getrunken, bei anderen wirkt weißer Joghurt, den man mit Quellstoffen wie Leinsamen oder Flohsamen anreichern kann. Auch mit eingeweichten Trockenpflaumen kann man morgens sein Müsli ergänzen. Ballaststoffe bzw. Quellstoffe regen die Verdauung an, benötigen jedoch viel Flüssigkeit zum Aufquellen. Isst man zwar ballaststoffreich, trinkt über den Tag verteilt aber weniger als 2 bis 3 Liter, hat dies den gegenteiligen Effekt: Der Speisebrei ist dann im Darm zu trocken und wirkt verstopfend. Schwarztee und Kaffee zählen nicht zur Trinkmenge – sie wirken ebenfalls verstopfend.

Nach Rücksprache mit dem Arzt kann man täglich Magnesium einnehmen. Dies kann sich nicht nur positiv auf den Darm auswirken, sondern auch Muskelkrämpfen und insbesondere Wadenkrämpfen vorbeugen.

Neben einer bewussten Ernährung ist ausreichend Bewegung wichtig, um den Darm in Schwung zu bringen. Regelmäßiges Spazierengehen oder leichte Gymnastik kurbeln nicht nur den Kreislauf an, sondern auch die Darmtätigkeit. Weil es die Gelenke schont und entspannt, ist Schwimmen in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen.

Abführmittel sollte man in der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Frauenarzt verwenden. Wenn die Beschwerden für Sie sehr unangenehm sind, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin. Sie können Sie beraten und Ihnen Möglichkeiten vorschlagen.

 
von Dagmar Fritz

Schwangerschaftsstreifen Schwangerschaftsstreifen Hautveränderungen Hautveränderungen
Hier finden Sie unser Lexikon für die Schwangerschaft  
* Stichwort Verstopfung
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni  Schwangerschaft
Prof. Dr. Costa  Ernährung
Dr. med. Paulus  Medikamente
Dr. med. Kniesburges  Geburt
Martina Höfel  Hebamme
Fragen an den ExpertenFrage an Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zum Thema  Verstopfung
 
Frage:   verstopfung

...

Cyrelle     28.04.2016

Frage und Antwort lesen
Fragen an den ExpertenFrage an Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa zum Thema  Verstopfung
 
Frage:   Verstopfung

Hallo,
ich bin Anfang 4. Monat schwanger und leide zunehmend mehr an Verstopfung. Ich kenne das so extrem zum Glück noch nicht. Eine Woche völlig verstopft ist derzeit leider "normal". Ich trinke sehr viel Wasser, esse viele Äpfel, meide Süßes und habe es auch schon mit ...

Lisa919     31.03.2016

Frage und Antwort lesen
Fragen an den ExpertenFrage an Dr. med. Wolfgang Paulus zum Thema  Verstopfung
 
Frage:   chron. Verstopfung

Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, schon vor der SS litt ich aufgrund angeborener Darmstenosen meist an Verstopfung, konnte mir aber mit Flohsamen meist gut behelfen, dies reichte auch noch am Anfang der SS. Nun bin ich 27.ssw und nun geht leider garnichts mehr. Lactulose habe ...

lixilli     15.05.2015

Frage und Antwort lesen
Schwangerschaft

© copyright 2017 by USMedia. Alle Rechte vorbehalten.   Impressum