Quadrupeltest
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Er gehört ebenfalls zu den
Bluttests, die es erlauben,
bestimmte Chromosomen-
veränderungen beim Kind
festzustellen. |
Der Quadrupeltest ist zwischen der vollendeten 14. und 18. Schwangerschaftswoche möglich. Er steht damit auch Frauen offen, die kein Ersttrimester-Screening machen ließen.
Was wird beim Quadrupeltest gemacht?
Das Labor bestimmt im Blut der werdenden Mutter vier Werte: HCG, AFP, Inhibin A und Estriol. Die Konzentration dieser Werte im Blut der Mutter verändert sich auf charakteristische Weise, wenn das Kind ein Down-Syndrom hat („Trisomie 21“). Der Test lässt außerdem Rückschlüsse darauf zu, ob ein Neuralrohrdefekt (z.B. „offener Rücken“) vorliegt.
Wie die Blutuntersuchungen im Rahmen des Ersttrimester-Screenings, bietet der Quadrupeltest jedoch lediglich eine Risikoabschätzung. Das heißt: Es gibt keine Diagnose, sondern lediglich Hinweise auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko. Ist das der Fall, steht die werdende Mutter vor der Wahl: Wünscht sie weitere Untersuchungen, etwa eine Amniozentese, um mehr Klarheit zu gewinnen? Erschwerend kommt hinzu: Im Einzelfall kann der Test auffällige Ergebnisse zeigen, obwohl sich das Kind völlig normal entwickelt.
Die Kosten für den Quadrupeltest werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet. Privat Versicherte sollten vorher Rücksprache mit ihrer Kasse halten, um die Kostenfrage zu klären.
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Prof. Dr. B.-J. Hackelöer
Pränatale Diagnostik |
Untersuchungen in der Schwangerschaft dienen vor allem auch dazu, die gesunde Entwicklung des Babys zu überprüfen - der Fachbegriff für diese Untersuchungen lautet auch "pränatale Diagnostik".
Fragen dazu beantwortet Ihnen gern Prof. Dr. Hackelöer im Expertenforum:
Pränatale Diagnostik |
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Lexikon für die Schwangerschaft
| Möchten Sie sich über die Bedeutung von Begriffen informieren, die Ihnen im Laufe der Schwangerschaft begegnen? |
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Fragen rund um die Untersuchungen
in der Schwangerschaft:
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| Neue Untersuchungen der pränatalen Diagnostik: |
Momentan wird intensiv an einer neuen Methode geforscht: Der Isolierung fetaler Zellen im mütter- lichen Blut. |
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Während der Schwangerschaft befinden sich kindliche Zellen im mütterlichen Blut. Diese können isoliert und auf ihr Erbgut hin untersucht werden. Inzwischen konnte die prinzipielle Taug- lichkeit der Methode in Einzelfällen belegt werden. Ob es zu einem praktischen Einsatz kommen kann, wird jedoch im wesent- lichen noch von diesen zwei Faktoren abhängen: Die diagnostische Zuverlässigkeit (wird derzeit im US-amerikanischen National Institutes of Health untersucht) Die erfolgreiche Automatisierung wesent- licher Untersuchungsschritte. |
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