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Untersuchungen in der Schwangerschaft
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Ersttrimester- oder Ersttrimenon-Screening

Ersttrimesterscreening Im ersten Schwangerschaftsdrittel gibt es einige Methoden, um Chromosomenveränderungen wie das Down-Syndrom ("Trisomie 21") festzustellen.

Dazu gehört auch das Ersttrimester- oder Ersttrimenon-Screening zwischen der 12. und 14. Woche. Viele Schwangere entscheiden sich dafür, weil es nicht-invasiv ist und damit schonender als die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese). Allerdings wird beim Ersttrimester-Screening nur die statistische Wahrscheinlichkeit einer Fehlbildung errechnet.

Was wird beim Ersttrimester-Screening gemacht?

Das Screening kombiniert für die Risikoberechnung:


 
Daten aus nicht-invasiven Methoden wie Ultraschall, Messung der kindlichen
Scheitel-Steiß-Länge und der Nackenfalte
das Alter der Mutter ("Altersrisiko")
bestimmte mütterliche Blutwerte, die das Labor bestimmt.

Da das Ergebnis bald vorliegt, können im Zweifel weitere Untersuchungen wie die Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie erfolgen.

Wie zuverlässig ist das Ersttrimester-Screening?

Es stellt nur eine Risikoeinschätzung dar, keine Diagnose! Die Aussagekraft beider Blutwerte zusammen liegt bei 65 Prozent. Erst in Kombination mit den Daten aus der Ultraschall-Untersuchung und dem "Altersrisiko" der Mutter steigt die Aussagekraft des Screenings auf bis zu 90 Prozent. Hundertprozentige Sicherheit kann die Untersuchung also nicht bieten.

Das Erstsemester-Screening ist nicht Teil der Mutterschaftsrichtlinien und wird deshalb nicht routinemäßig gemacht. Allerdings sollte die Schwangere von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin über diese Untersuchungsmöglichkeit aufgeklärt werden. Die Kosten für das gesamte Paket inklusive Blutuntersuchung und Nackenfaltenmessung liegen zwischen 140 und 200 Euro.

Weitere Informationen über das Ersttrimesterscreening und die Bedeutung des "Altersrisikos" finden sie hier.

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Pränatale Diagnostik

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Fragen rund um die Untersuchungen
in der Schwangerschaft:

  
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*an Dr. med. V. Bluni
Wie hoch ist das Risiko für Spätgebärende?
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*an Prof. Dr. B.-J. Hackelöer
Häufige Doppleruntersuchungen im Rahmen des Ersttrimesterscreenings schädlich?
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*an Prof. Dr. B.-J. Hackelöer
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Während der Schwangerschaft befinden sich kindliche Zellen im mütterlichen Blut. Diese können isoliert und auf ihr Erbgut hin untersucht werden.
Inzwischen konnte die prinzipielle Taug-
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Ob es zu einem praktischen Einsatz kommen kann, wird jedoch im wesent-
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