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Kinderwunsch - eine Frage die beide Seiten angeht

Kinderwunsch - eine Frage die beide Seiten angeht

In früheren Zeiten war die Sache klar: Stellte sich nach längerem Probieren keine Schwangerschaft ein, war die Frau schuld. Darüber sind wir heute zum Glück hinaus. Dank moderner Forschung ist gesichert: Männer und Frauen sind etwa in gleichem Maße beteiligt, wenn es mit dem Kinderwunsch bzw. einer Schwangerschaft nicht klappen will.

Mit den diagnostischen Methoden der Schulmedizin lassen sich bei einem unerfüllten Kinderwunsch bei etwa einem Drittel der Frauen und einem Drittel der Männer organische Ursachen finden. Bei der Frau kann das ein verwachsener Eileiter, eine Endometriose oder eine hormonelle Störung sein. Beim Mann ist vielleicht eine frühere Mumpserkrankung die Ursache, die zu blockierten Samenwegen geführt hat oder ein zu spät behandelter Hodenhochstand. Bei einem weiteren Drittel aller Paare bringen beide ein Problem mit, das eine Behandlung nötig macht.

Kinderlosigkeit ist also genauso wenig reine Frauensache, wie Kinder haben und erziehen. Idealerweise ist daher auch der Weg zum Wunschkind, so anstrengend und belastend er auch werden mag, die Sache beider Partner.

Und welche Rolle spielt die Seele?

Bei jedem zehnten "sterilen" Paar, so der kühle Fachjargon, lässt sich trotz genauer körperlicher Untersuchungen keine Ursache für die Unfruchtbarkeit finden. Dann taucht häufig die Frage auf, ob das Ganze seelische Ursachen hat. Darauf können bis heute auch Fachleute keine Antwort geben.

Sicher ist jedoch: Die Tatsache, dass der eigene Körper nicht so funktioniert, wie es die Natur vorgesehen hat, ist sehr belastend. Für Männer wie für Frauen. Beide leiden unter dem Gefühl, unvollständig zu sein, also " kein richtiger Mann" oder "keine richtige Frau". Wenn dann noch Außenstehende, wie die enttäuschte Schwiegermutter oder Bekannte unbedacht von Schuld sprechen, kann das sehr verletzend sein. Manche Paare verzichten deshalb bewusst darauf, das Thema Kinderwunsch oder Kinderlosigkeit gegenüber Dritten anzusprechen. Sehr schade, denn die meisten Betroffenen wünschen sich im Grunde, mit Freunden oder Verwandten über ihre Probleme zu reden.

Kinderwunsch-Experten wissen, wie wichtig es ist, auch mal Dampf abzulassen, wenn einem danach zumute ist. Je entspannter und lockerer Paare in die Behandlung gehen, um so leichter wird diese für sie zu bewältigen sein - und um so besser stehen die Aussichten auf ein Baby.

von Anne Malburg

Zuletzt überarbeitet: Mai 2015

   

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