Die neuen Themen:
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Beckenendlage - Hebammen helfen mit der Moxa Therapie
Manchmal machen Kinder keine Anstalten, sich kopfüber in die übliche Geburtsposition zu begeben: Sie liegen bzw. sitzen zum Beispiel genau anders herum, mit dem Kopf nach oben und dem Po nach unten. Medizinisch heißt das Beckenend-Lage (BEL).
Ist geklärt, dass die Position des Babys keine medizinischen
Gründe hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten, es sanft zum Drehen anzuregen. |
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Hebammen bieten die Moxa Therapie an. Sie ist völlig unschädlich und funktioniert so:
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Eine speziell angefertigte „Zigarre“ aus Beifuß wird nahe an den äußeren Rand der kleinen Zehe gehalten (rechts und links im Wechsel). Und zwar jeweils so lange, bis die werdende Mutter die Hitze spürt. Die Hitze aktiviert den Akupunkturpunkt eines bestimmten Meridians. Das regt die Gebärmuttermuskulatur an und führt zu leichten Kontraktionen. Diese können das Kind dazu veranlassen, sich zu drehen. |
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Die Moxa Therapie umfasst 20 Minuten täglich und beginnt ab der 31. Woche. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kinder noch genügend Platz, um sich von alleine oder mit Unterstützung zu drehen (ab der 36. Woche wird es dann schon sehr eng im Bauch). |
Die Moxa Therapie wird üblicherweise mit der „Indischen Brücke“ kombiniert. Diese spezielle Übung ermöglicht es dem Kind, mit dem Po etwas aus dem mütterlichen Becken herauszu- rutschen. Das gibt ihm mehr Bewegungsfreiheit. Es ist wichtig, sich die Übung erst einmal von einer Hebamme erklären zu lassen, hier daher die möglichen Varianten nur in Grundzügen:
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Die schwangere Frau liegt mit angewinkelten Beinen auf dem Rücken. Unter ihren Po bzw. ihr Becken werden Kissen geschoben, damit ihr Becken etwas erhöht ruht. |
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Die werdende Mutter liegt auf dem Rücken. Dann stellt sie die Unterschenkel rechwinklig auf und hebt den Körper an. Kopf und Schultern ruhen weiterhin auf der Unterlage; dadurch ist das mütterliche Becken deutlich erhöht. |
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In der Knie-Ellenbogen-Variante stützt sich die kniende Frau auf die Unterarme, um den Beckenbereich in eine erhöhte Position zu bringen. |
Einige Eltern und Hebammen berichten von guten Erfolgen mit der Taschenlampen-Übung. Dazu ist es nötig, genau zu wissen, wie das Kind im Bauch liegt und wo sein Gesicht ist. Das können Hebamme oder Arzt feststellen. Die Idee besteht darin, den Babybauch mit einer Taschenlampe gezielt so zu beleuchten, dass das Baby das Licht wahrnehmen kann. Das soll es dazu anregen, dem langsam geführten Lichtkegel zu folgen. Idealerweise so weit, bis es einen Purzelbaum macht.
Die "Tipps von der Hebamme" aus dem Monat:
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