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Häufige Erkrankungen
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Erkältung

Beim Niesen, Husten oder Sprechen überträgt sich ein Virus auf Ihr Kind, das den grippalen Infekt auslöst. Viren können lange Zeit auf Hautoberflächen überleben, daher erfolgt die Ansteckung oft über Körperkontakt z.B. beim Händeschütteln. Es gibt etwa 200 verschiedene Viren, die einen grippalen Infekt auslösen können.
 

Inkubationszeit

Die Erkältung bricht etwa zwei bis fünf Tagen nach der Ansteckung aus. Sie ist jedoch schon einige Tage vorher und bis zur Ausheilung nach etwa einer Woche ansteckend.
 

Krankheitszeichen

- Husten, Schnupfen
- Halsschmerzen
- Müdigkeit, Schwächegefühl
   

Verlauf

Zu Beginn fühlt sich Ihr Kind nicht wohl, der Hals kratzt und die Nase beginnt zu laufen. Kurze Zeit später fängt es an zu husten. Auch leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sind möglich. Der grippale Infekt ist in der Regel nach einer Woche vorüber.
 

Mögliche Komplikationen

Hält die Erkältung länger an oder hat Ihr Kind hohes Fieber, sollten Sie den Arzt aufsuchen. Denn manchmal kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion der Nasennebenhöhlen oder des Mittelohres. Auch eine Bronchitis oder gar Lungenentzündung kann sich entwickeln.
 

Behandlung

Bei einem grippalen Infekt können Sie Ihrem Kind helfen, in dem Sie die Beschwerden lindern. Mit körperlicher Schonung und einer ausgewogenen Ernährung kommt es am besten wieder zu Kräften. Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken, damit sich der Schleim besser löst.
Hilfreich gegen Husten und den kratzenden Hals ist ein kühles und feuchtes Raumklima. Sorgen Sie für frische Luft und gehen Sie mit Ihrem Kind ruhig auch ein wenig nach draußen, wenn es sich wohl fühlt. Da Säuglinge nur und auch Kleinkinder im Wesentlichen durch die Nase atmen, sollten Sie gegen die beeinträchtigte Atmung vorgehen. Gegen den Schnupfen helfen Dampfinhalationen und Nasentropfen. Sie und Ihr Kind sollten sich jetzt öfter die Hände waschen um den Virus nicht weiter zu verbreiten.
 

Vorbeugung

Grippale Infekte treten besonders häufig in der kühlen Jahreszeit auf. Nasses, kaltes Wetter ist keine Ursache für eine Erkältung, es begünstigt sie jedoch, da die Abwehrkräfte des Kindes geschwächt werden. Und da in dieser Zeit besonders viele Viren in der Luft sind, ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. Vorbeugend können Sie viel für die Abwehrkräfte Ihres Kindes tun. Gehen Sie viel an die frische Luft und sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen. Auch mit Wechselduschen oder Abreibungen können Sie den Erkältungen vorbeugen. Der Kontakt mit erkälteten Personen sollte möglichst vermieden werden.
 

Wichtig

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird oft von einer Grippe gesprochen, obwohl man eine Erkältung, also einen grippalen Infekt, meint. Medizinisch wird dazwischen jedoch streng unterschieden, da die Viren unterschiedlicher Natur sind und die Grippe schwerer verläuft als die Erkältung.
 

Wenn Sie allgemeine Fragen zu diesem Thema haben, können Sie diese gern im kinderärztlichen Forum von Kinderarzt Dr. Busse stellen.

Bitte bedenken Sie: Die Gesundheits-Tipps von Rund-ums-Baby sollen Ihnen als Orientierungshilfe dienen. Die individuelle Beratung durch einen Arzt oder andere Fachleute können sie jedoch selbstverständlich nicht ersetzen.


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