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So
können Eltern vorbeugen:
Im Möglicherweise
kommt bei den Blähungen erschwerend hinzu, dass die
Kleinen beim Trinken zu viel Luft schlucken. So können
Sie das vermeiden:
Achten Sie darauf,
dass das Loch des Flaschensaugers die richtige
Größe hat. Der Sauger muss die altersgerechte
Größe haben und zur Nahrung passen.
Schütteln Sie die fertig zubereitete Flasche
nicht,
sondern kippen Sie sie nur hin und her. Sonst bildet sich
unnötig viel Schaum.
Egal, ob Sie
stillen oder Ihr Baby die Flasche bekommt: Nach jeder
Mahlzeit sollte Ihr Kleines sein Bäuerchen machen. Bei Kindern,
die sehr hastig trinken, ist es sinnvoll, sie auch zwischendurch
mal aufstoßen zu lassen.
Ebenfalls sehr
sinnvoll:
Lassen Sie Ihr
Kleines nicht alle halbe Stunde an der Brust oder Milchflasche
trinken. Kommt ständig neue Milch hinzu, bevor die
vorherige Mahlzeit verdaut ist, kann das Verdauungsprobleme
nach sich ziehen. Es ist daher günstig, die üblichen
rund drei Stunden Abstand zwischen den Tagesmalzeiten
in etwa einzuhalten.
Für Babys,
die das Fläschchen bekommen und stark unter Blähungen
leiden, gibt es inzwischen auch besondere Milchnahrungen. Fragen
Sie Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt, ob sie/er
den Wechsel zu einem solchen Präparat empfiehlt.
Ansonsten gilt: Lieber nicht ständig die Milchsorte
wechseln, das kann die Verdauung Ihres Kindes zusätzlich
belasten.
Falls Sie stillen:
Eventuell bekommt Ihr Baby über die Muttermilch Inhaltsstoffe aus
Ihrer Nahrung ab, die dann bei ihm Blähungen auslösen.
Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Speiseplan aber aus
lauter Vorsicht radikal zusammenstreichen. Sinnvoller
ist es, gezielt vorzugehen. Sie vermuten zum Beispiel,
dass Ihr Baby sich plagt, wenn Sie Hülsenfrüchte,
Kohlgemüse oder Zwiebeln (diese Nahrungsmittel gehören
zu den häufiger beobachteten Auslösern) gegessen
haben? Dann lassen Sie das jeweilige Nahrungsmittel mal
ein paar Tage weg. So können Sie am ehesten beobachten,
ob sich die Beschwerden Ihres Babys bessern.
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