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Austreibungsphase - das Baby kommt

Austreibungsphase - das Baby kommt

Als Austreibungsphase bezeichnet man den Abschnitt des Geburtsvorgangs zwischen der kompletten Öffnung des Muttermundes und der vollständigen Geburt des Kindes.

Der schwierige Weg durch den Geburtskanal

Die Austreibungsphase beginnt, sobald die letzten Millimeter des Muttermundes geöffnet sind. Sie folgt der Eröffnungsphase, ist aber kürzer als diese. Bei Erstgebärenden kann sie bis zu 2 Stunden dauern, bei Zweitgebärenden geht es häufig wesentlich schneller. In dieser Phase platzt, falls bisher noch nicht geschehen, die Fruchtblase. Man bezeichnet das als rechtzeitigen Blasensprung. Durch die vollständige Öffnung des Muttermundes kann der kindliche Kopf nun tiefer ins Becken eintreten. Er dreht sich dabei, um auf dem Wege des geringsten Widerstandes durch den engen Beckeneingang der Mutter zu passen.

Kräfte sammeln vor dem Endspurt

Bei vielen Frauen lassen die Wehen zu Anfang der Austreibungsphase noch einmal etwas nach - der Körper sammelt Kraft für die letzte, sehr intensive Phase der Geburt. Viele Frauen empfinden diese Periode als sehr anstrengend, aber trotzdem als erleichternd, da sie nun endlich selbst aktiv werden können. Durch die vollständige Öffnung des Muttermundes kann der kindliche Kopf tiefer ins Becken eintreten und löst damit bei der werdenden Mutter einen reflexhaften Drang zum Mitpressen aus. Die Austreibungswehen werden so durch Kraft der mütterlichen Bauchmuskulatur verstärkt.

Presswehen - die letzte Phase der Geburt

Den letzten Teil der Austreibungsperiode bezeichnet man als Pressphase. Sie dauert beim ersten Kind etwa 30 bis 40 Minuten, bei den folgenden Kindern meist weniger. In dieser Phase richtet sich zunächst der Kopf des Kindes auf der Beckenbodenmuskulatur so aus, dass er gut durch den Geburtskanals hindurch passt. Das Köpfchen drückt dabei auf den Enddarm der Mutter und löst damit einen sehr starken Drang zum Pressen aus. Dieses Gefühl ist so heftig, dass die werdende Mutter sich praktisch nicht dagegen wehren kann. Kopfüber schiebt, beugt und dreht sich das Baby nun mit jeder Wehe immer weiter nach unten, bis es den Geburtskanal vollständig passiert hat. Mit einer oder zwei besonders kräftigen Presswehen erblickt zuerst das Köpfchen das Licht der Welt, dann folgen mit der nächsten Wehe die Schultern und der restliche Körper.

von Stephanie Helsper

Zuletzt überarbeitet: Juni 2016

   

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 Fragen zu diesem Thema:
  
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