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Dr. Rüdiger Posth - Entwicklung von Babys und Kleinkindern

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Vorstellung vom Vater

Sehr geehrter Dr. Posth,
vielen Dank, für Ihre letze Antwort (Zimmer/11.06). Jetzt habe ich eine kompliziertere Frage. Wie ich vor 2 Wochen bereits schrieb, bin ich alleinerziehend. Mein Sohn ist ein zufriedenes Kind und ich und meine Familie versuchen, das Nichtvorhandensein des Vaters bestmöglichst auszugleichen. Sein Vater ist psychisch erkrankt, hat sich sehr verändert, phasenweise agressiv etc., ich bin bereits in der Ss ausgezogen, entgültige Trennung, da war mein Sohn 6 Monate. Danach telefonische Bedrohungen soweit, dass ich Polizei eingeschaltet habe und dem Vater mitteilte, dass er, wenn er Kontakt haben möchte, begleiteten Umgang bei Jugendamt beantragen kann. Seitdem können mein Sohn und ich friedlich leben. Er hat den Kontakt nie gesucht, ist ihm wohl auch unangenehm, da er selbst Pädagoge ist. Meine Frage nun, was für ein "Bild" kann ich meinem Sohn (20M) von seinem Vater geben? Wann am besten über Vater sprechen, von Anfang an? Erst wenn er fragt? Danke

von doriangrey am 25.06.2012

*Antwort:

Re:

Hallo, Konkret nach dem Vater fragen werden Kinder erst dann, wenn sie im Ki-ga-alter erleben, dass die anderen Kinder Väter haben und er nicht. Im Alter darunter begnügen sich die KInder damit, den Personen Aufgaben zu vergeben, die ihnen zur Verfügung stehen. Also könnten z.B. Großeltern eine Art autonomes Vorbild sein, wobei meist der Großvater diesbezüglich bevorzugt wird.
Aber eher beiläufig und im Gespräch kann der Vater ruhig auch jetzt schon Erwähnung finden und das in weitgehend positiver Darstellung. Warum er dann nicht "da" ist, muss man mit der Zeit immer wieder einmal mit einfacher Erklärung dem Kind vermitteln. Dem Kleinkind genügen auch sehr einfache Begründungen wie: der Vater muss viel arbeiten und dafür woanders leben usw. Dann kann man dem Alter des Kindes angemessen mit der Zeit die wahren Gründe erklären. Viele Grüße

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 29.06.2012
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