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Ohren

Die Pflege

Babys Ohren reinigen sich wie das Näschen im Grunde von selbst. Niemals sollten Sie versuchen, den winzigen Gehörgängen mit einem Wattestäbchen zu säubern. Viel zu leicht könnte dabei auch das hauchdünne Trommelfell beschädigt werden - und Ohrenschmalz würden Sie dabei nur noch weiter nach innen drücken. Die Säuberung der Ohren beschränkt sich eigentlich auf die Ohrmuschel und die Fläche hinter dem Ohr. Beides lässt sich mit einem weichen Waschlappen oder Zellstofftuch und etwas lauwarmem Wasser gut reinigen. Achten Sie aber darauf, dass kein Wasser in das Ohr selbst gelangt.

Hört das Baby gut?

Hier sind Sie als Eltern gefordert. Doch seit dem 1. Januar 2009 bezahlen die Krankenkassen einen Hörtest für Neugeborene. Diesen sollten Sie auf jeden Fall durchführen lassen, da angeborene Störungen bereits in diesem jungen Alter erkannt werden können.
Testen Sie von Zeit zu Zeit selbst Babys Hellhörigkeit, indem Sie leise seinen Namen rufen, ohne sich selbst dabei zu zeigen. Das Kind müsste jetzt seinen Kopf in die Richtung drehen, aus der die Stimme kommt. Natürlich klappt das ebenso gut mit der Quietschente oder einer Spieluhr.

Besonders wichtig ist die Kontrolle des Gehörs, wenn die Mutter während der Schwangerschaft an Röteln oder einem sonstigen, fieberhaften Infekt erkrankt war.

Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen sind besonders für Babys sehr unangenehm. Sie können den Eltern noch nicht sagen oder zeigen, wo es ihnen wehtut. Doch wenn sie weinen oder schreien und sich dabei an der Wange kratzen oder reiben, ist das oft ein Anzeichen für Schmerzen im Ohr.
Dieses Signal sollten Sie immer ernst nehmen und zum Arzt gehen. Ohrenschmerzen können für ein Kind manchmal kaum erträglich sein, können klopfend, pulsierend, stechend oder dumpf sein.

Ohrmuschel-Fehlbildung

Gar nicht so selten kommt ein Baby mit einer Ohrmuschel-Fehlbildung auf die Welt. Diese ist in aller Regel leicht zu beheben - allerdings sollte der Termin für die Operation sorgfältig gewählt sein. Je nach dem Grad der Fehlbildung muss ein Spezialist entscheiden, ob es ratsam ist, diese Korrektur frühzeitig auszuführen - oder zu warten, bis der Ohrknorpel fertig entwickelt ist.
Kann Ihnen Ihr Haus- oder Kinderarzt keine geeignete Untersuchungsstelle nennen, finden Sie auf jeden Fall Rat und Hilfe in der nächsten Universitätsklinik.

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