EntwicklungskalenderE-CardsRund-ums-Baby-Newsletter
Vornamen Stillen Ernährung Baby Entwicklung Kindergesundheit Mein Haushalt Reisen Familie Spielen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Kinderernährung Vorsorge Frauengesundheit Rezepte Tests Finanzen Fotos Infos & Proben
Babypflege
 
Gesichtspflege
  Hautpflege
* Babys Haut
* Pflegen
* Hautprobleme
*Übersicht
 

Hautprobleme

Ausschlag

Rötliche Flecken, die sich auf der Haut bilden, bezeichnet man im allgemeinen als Ausschlag (Exanthem). Sie können auf einer kleinen, begrenzten Fläche, auf mehreren Stellen oder über den ganzen Körper verteilt auftreten. Meistens ist eine Kinderkrankheit die Ursache. Aber auch eine Hautkrankheit, eine oberflächliche Hautinfektion oder eine Allergie können Auslöser sein.

Bei Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln, Scharlach, Windpocken und Dreitagefieber ist Ausschlag ein typisches Symptom. Schon vor oder mit dem Auftreten des Ausschlags kommt es in diesen Fällen zu weiteren Anzeichen der Krankheit, wie Müdigkeit, Hals- oder/und Kopfschmerzen, mäßigem bis hohem Fieber, geschwollenen Lymphknoten, Bläschen am Gaumen und an der Mundschleimhaut. Wenn Sie einen Ausschlag beim Baby beobachten, sollten Sie damit zum Arzt gehen. Dies gilt umsomehr, wenn Sie den Verdacht auf eine Kinderkrankheit haben, da viele ansteckend sind und zu Komplikationen führen können, wenn sie unbehandelt bleiben.

Keine Seltenheit bei Babys sind einzelne rote oder bräunliche Flecken, Muttermale, kleine Pickel, erweiterte Blutgefäße, Reizungen, Schuppungen und lokale Rötungen der Haut - gleich nach der Geburt, aber manchmal auch länger andauernd.

Hier eine Liste von häufig auftretende Hautveränderungen:

Neugeborenen-Exanthem - dieser Ausschlag zeigt sich in unregelmäßigen, roten Flecken mit kleinen, hellen Stellen in der Mitte. Man vermutet, dass sie eine Reaktion des nach der Geburt stark geforderten Immunsystems sind. Meist treten sie innerhalb der ersten Lebenswoche auf und verschwinden schon nach ein paar Tagen wieder.
 
Leichte Akne - bei Babys weit verbreitet. Die Ursache liegt wahrscheinlich in den Hormonen der Mutter, die sie noch im Körper haben. Aber auch durch noch nicht ausgereifte Hautporen und verstopfte Talgdrüsen kann es dazu kommen. Bloß nicht versuchen, die Pickel auszudrücken, auch nicht reiben oder mit Lotionen behandeln! Babys Haut wird bis zum 3. Monat auch ohne Behandlung wieder glatt - sofern es sich nicht um eine echte Kleinkind-Akne als Hautkrankheit handelt. Häufen sich aber die kleinen Pickel in bedenklichem Umfang, zeigen Sie sie besser dem Arzt.
 
Windelausschlag - beginnt mit einer flächenhaften Rötung am Po und dehnt sich manchmal auf den gesamten Windelbereich aus. Ohne eine Behandlung kann sich die Haut weiter entzünden und zu nässen beginnen. Ein Arztbesuch ist notwendig.
 
Säuglingsekzem - kann in verschiedener Form auftreten. Dabei kommt es meist zuerst am Kopf und im Gesicht zu kleinen Bläschen, die auch auf andere Körperteile übergehen können. Auch in diesem Fall müssen Sie mit dem Baby zum Arzt.
 
Milien - sind kleine Neugeborenen-Mitesser. Meist stehen die gelblich- weißen Pünktchen auf der Nase. Verursacht durch angesammeltes Sekret in den Talgdrüsen sind sie ungefährlich und verschwinden im Laufe der ersten Lebenswochen wieder.
 
Storchenbiss - so nennt der Volksmund hellrote Flecken, die in der Nackenmitte, an der Nasenwurzel, an Augenlidern und der Stirnmitte auftreten können. Dabei handelt es sich nicht um einen Ausschlag - vielmehr sind es harmlose Erweiterungen von kleinsten Hautgefäßen, die bei Anstrengungen, wie z. B. dem Schreien, dunkler werden können. Meist verschwinden sie bis zum ersten Geburtstag wieder.
 
Milchkaffee-Flecken - sind meist hellbräunliche, ungefährliche Muttermale. Sie tauchen nicht selten erst nach einigen Monaten auf und wachsen manchmal mit. Finden sich allerdings auffallend viele (mehr als sechs) am Körper, sollte man sie vorsorglich einem Kinder- bzw. Hautarzt zeigen, da sie in diesem Fall Anzeichen einer Krankheit (z. B. Neurofibromatose)
sein könnten.
 
Blutschwämmchen - sind ebenfalls kein Auschlag. Es handelt sich um tiefrote, blutgefüllte Knötchen, die noch bis zum Erreichen des zweiten Lebensjahres manchmal schnell anwachsen können. Obwohl sie gutartig sind und mit der Zeit wieder verschwinden, sollten Sie sie dem Arzt zeigen. Wenn sie an störenden Stellen wie Lippe, Nase oder Augenlid sitzen, kann man sie plastisch-chirurgisch oder durch eine Laserbehandlung entfernen lassen.
 
Blaue Geburtsflecken - werden auch als "Mongolenflecken" bezeichnet. Rundlich, bläulich und unregelmäßig begrenzt findet man sie meist in der Gegend des Pos. Es sind harmlose Pigmentanhäufungen in tieferliegenden Schichten der Haut, die aber mit der Zeit von selbst verblassen.
Babypflege