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Geschrieben von sweet_witch am 03.12.2010, 17:23 Uhr

Wie würdet Ihr Euch verhalten ??

Huhu

hab mal ne Frage und hoffe, auf Antworten.

Meine Große (12) ist im Heim seit 2006. Wieso das so gekommen ist, ist ne lange Geschichte, nur soviel - ich bin Borderliner - ...

Nun läuft die Rückführung in die Familie. Wir haben für die Rückführung hart gearbeitet und arbeiten immernoch hart dran, denn die Auflagen müssen erfüllt sein (größere Wohung, regelm. Besuche etc.).
Geplant ist die Rückführung für nächstes Jahr Sommer, fest ist es aber noch nicht. Das Jugendamt hat es so aber erstmal ins Auge gefasst.

Meine Tocher versteift sich aber darauf, dass sie im Sommer endlich bei uns ist, obwohl wir ihr eigentlich (abgesprochen mit JA und Heim) nie einen festen Termin nennen, sondern einfach sagen, wir arbeiten dran, wir sehen was bis dahin passiert usw. Nützt ja nichts, wenn wir sagen, ja ok, im Sommer biste bei uns und es geht dann doch nicht.

Jedenfalls rief mich eben die Kinderpsychologin von meiner Großen an und meinte eben, man mache sich ein klein wenig Sorgen um sie.
Sie hatte einen Hörsturz (was eben in ihrem Alter doch recht ungewöhnlich ist laut HNO-Arzt), zudem sei sie sehr verspannt, sie sie wieder sehr zickig, sehr schnell aufbrausend usw.
Zu den Betreuern sagt sie, die haben ihr nichts mehr zu sagen, sie gehe eh bald heim usw.

Ich kann meine Große verstehen, es ist nicht leicht sie und für uns auch nicht. Das Heim ist nicht mal eben um die Ecke (einf. Strecke 300 km), wir dürfen nur einmal in der Woche telefonieren und alle 4 Wochen holen wir sie für ein WE und in den Ferien ist sie eben auch bei uns.

Wir möchten sie gerne hier haben und versuchen unser möglichstes, erste Auflage mit der größeren Wohnung ist erfüllt, ab Januar sie alle 2 Wochen holen schaffen wir mit Hilfe der Family auch noch irgendwie.

Aber wie mach ich ihr begreifbar, ohne ihr wehzutun, dass sie sich nicht darauf versteifen soll, dass es mit Sommer was wird, es kann ja immer was unvorhergesehenes passieren und die Sachbearbeiterin beim JA ist nicht ohne.
Mehr als immer wieder zu sagen, wir arbeiten dran, wir sehen was passiert, sie solle brav sein im Heim und nciht immer so zickig usw, kann ich doch nicht tun.
Oder doch ??

Meine Angst ist nur, wenn sie so zickt und so querschiesst im Heim, dass die dann sagen, tut uns leid Frau Sch...., ihre Tochter ist doch noch zu schwirig für sie, wir trauen ihnen das nicht zu.

Ich hab echt gerade leere im Kopf, sie tut mir so leid, hat in ihren 12 Jahren shcon einiges erlebt und sie will doch nur wieder eine intakte Familie haben und Kind/Teenager sein.

und ich bin auch noch dran schuld an der situation... sche...... borderline... sorry

 
4 Antworten:

Re: Wie würdet Ihr Euch verhalten ??

Antwort von bobfahrer am 03.12.2010, 18:13 Uhr

Schreib ihr einen lieben Brief in dem du deine Gefühle ausdrückst und ihr schreibst wie sehr auch du dich freust und wie hart Ihr daran gearbeitet habt. Aber schreib ihr auch das sie mitmachen muß, sie muß mithelfen - und sich gegen die Betreuer zu stellen bringt nichts, beschleunigt nichts. Je besser sie mithilft desto eher klappt es mit Sommer, auch ihr daheim arbeitet daran...! Ihr müßt an einem Strang ziehen. Viel Glück.

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Re: Wie würdet Ihr Euch verhalten ??

Antwort von dhana am 03.12.2010, 18:20 Uhr

Hallo,

ja, genau das würde ich ihr auch sagen - das du deinen Teil machen wirst und daran arbeitest - und das auch sie mitziehen muss und nicht quertreiben darf.
Mit 12 sind sie ja keine Kleinkinder mehr - ich denke sie weiß, das es nur ins Auge gefasst ist und noch nicht fix - aber träumen darf man ja.

LG Dhana

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Re: Wie würdet Ihr Euch verhalten ??

Antwort von Sternspinne am 03.12.2010, 19:07 Uhr

Kannst du nicht parallel zu dem Heimaufenthalt eine therapeutische Begleitung bei euch für sie angehen? Also einen Therapeuten suchen, der sie erstmal in den Ferien kennenlernt und sich schonmal auf die Problematik vorbereitet, die auf euch alle zukommt?

Dann hat sie gleich jemanden, der sie auffängt und euch möglicherweise alle begleitet.

Ich finde, es ist nicht nur eure Aufgabe, ihr den Sachverhalt genau zu erklären, denn es liegt ja nicht nur an euch. Das wäre auch ein - wichtiges - Thema für ihre derzeitige Therapie, denn auch da wird ja an der Rückführung gearbeitet.
Und vor allem hat die Therapeutin ja deutlich mehr Zeit und Möglichkeit dazu, weil sie vor Ort ist und wohl auch eine gute Beziehung zu deiner Tochter hat, oder?

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Danke für Eure Tips

Antwort von sweet_witch am 05.12.2010, 21:57 Uhr

Danke für Eure Tips.
Wenn meine Tocher über Weihnachten hier ist, werde ich nochmal versuchen mit ihr zu reden und as mit dem Psychologen hier in der Nähe find ich auch gut, werd auch da mal schauen.

lg

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