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Geschrieben von Five36 am 08.05.2012, 7:45 Uhr

@IngeA

Guten Morgen,

daß der Junge mit zwei 4er sitzen bleibt sagt die Lehrerin, so auch daß er mit den zwei 4ern auf die Pestalozzischule müßte.

Es ging auch darum daß der Junge sich neuerdings die Nasenspitze aufkratzt, die Mutter hat daraufhin im Gespräch gesagt, daß es vielleicht das gleiche ist wie wenn jemand Nägel kaut, sie selbst hätte es damals gemacht und war deshalb nie bei nem Psychologen. Im Protokoll steht nun: Mutter sagt, Das kratzen ist wie Nägel kauen. Sie selbst hätte das früher gemacht. Eine Kontaktaufnahme mit einem Psychologen befindet sie deshalb für nicht notwendig. ÄHH?? Sie hat nur von sich selbst gesprochen, weil sie so unter Druck gesetzt wurde, sie hat damit nie behauptet daß ihr Kind nicht zum Psychologen muss. Die Lehrerin wollte von der Mutter eine Erklärung für die aufgekratzte Nase, was doch aber die Mutter nicht weiß.

Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten, zum Beispiel könnte der Junge einfach so die Schule wechseln? Ich hab das alles nochmal gelesen, es geht im Prinzip im Protokoll immer gegen die Mutter, da wird mit keiner Silber erläutert wie denn die Lehrerin den Jungen helfen will, was ihr weiteres Handeln ist. Nur der Mutter wurden weitere ärztliche Wege auferlegt.

Der Junge wurde z.B. in seiner alten Klasse (er hat in der Kleinklasse die 5.Klasse wiederholt) gemobbt. Daß sprach die Mutter an.
Im Protokoll steht nun. Die Schwestern berichten auch, dass andere Schüler nachfragen, warum ihr Bruder in der Kleinklasse sei. Als er bei der Aufnahmefeier aufgerufen wurde, hätten ihn seine ehemaligen Mitschüler ausgelacht. In der neuen Klasse sei es besser.
Lehrerin entgegnete, dass die Klassenlehrerein (Alte Stammklasse) eigentlich ganz genau darauf achte und rasch reagiere. Lehrerin der Kleinklasse wird dies bezüglich bei Lehrerin der alten Stammklasse nachfragen.

Die Nachfrage ergab, dass Lehrerin der alten Stammklasse das nicht beobachtet hat.

Also dazu fällt mir doch nur ein, schon klar, die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, wenn ich das nicht sehen will hat sich die Mutter daß ja wohl bei den Haaren herbei gezogen, oder wie???

Also ich würde ja sagen, der Junge und auch die Eltern müssen von der Lehrerin weg, und das ganz schnell, sonst zerbrechen daran alle. Was kann man in so einem Fall tun, hatte mal gelesen, daß eine Mutter ans Kultusministerium geschrieben hatte, danach hatte sie ihre Ruhe. Nur wie heißt das Kultusministerium?

Danke nochmal daß du mir so fleißig antwortest...Sei ganz lieb gegrüßt...

 
11 Antworten:

Re: @IngeA

Antwort von IngeA am 08.05.2012, 8:10 Uhr

Hallo,

das Kultusministerium heißt Kultusministerium und sollte so eigentlich für jedes Bundesland im I-Net zu finden sein, viell. reicht auch schon das Schulamt. Auch die Schulpsychologin kann hilfreich sein.
Ich kann aber nochmals raten das JA hinzu zu ziehen. Die sind wirklich daran interessiert dem KIND zu helfen, irgendwelches Machtgeplänkel zwischen Lehrern etc. interessiert die nicht.
War jemand bei den Gesprächen mit dabei? Also Zeugen? Die würde ich nämlich zu eventuellen klärenden Gesprächen immer mit nehmen (und wenn keine Zeugen dabei waren, sollte sich das in Zukunft ändern).
Diese Punkte: Von der Mutter wird gefordert, die Lehrerin macht nichts etc. ruhig auch mal ansprechen: "Sie haben mir so viele Vorschläge gemacht wie ich die Situation für mein Kind" verbessern kann. Dafür bin ich dankbar und ich werde mich darum kümmern. Was werden sie selbst denn unternehmen, damit es dem Kind in der Schule besser geht?". Insgesamt habe ich den Eindruck, dass solche Gespräche mit der Lehrerin künftig mit einer neutralen 3. Person stattfinden müssen. Die Sozialpädagogin z.B. oder eben jemand vom JA.

LG Inge

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Re: @IngeA

Antwort von Five36 am 08.05.2012, 9:08 Uhr

Die Schul-Sozialpädagogin war bei dem Gespräch dabei, hatte in dem Gespräch auch der Mutter in gewissen Punkten zugestimmt (wie um 18:00Uhr telefonieren geht nun mal nicht, sie hatte auch den Vorschlag mit nachmittags telefonieren gemacht aber da hat ja die Lehrerin nie Zeit. Genauso auch als die Mutter erklärte daß sie eben um 12:10Uhr keine Gesprächstermine machen kann da sie eben um die Zeit ihren Sohn von der Schule holen MUSS ect.), Aber davon steht nun nichts mehr in dem Protokoll, weder was die Sozialpädagogin vorgeschlagen hat, noch was die Mutter zu gewissen Punkten erklärt hat. Nun wird eben die sache so hingedreht, die Mutter will ja nicht.

Ihr Mann wollte mit zu dem Gespräch, es wurde ihm aber verweigert da er nicht der leibliche Vater des Jungen ist, nur die 2 jüngeren Kinder sind seine eigenen.

Beim JA meinst du den "Verein für Kinder-und Jugendhilfe"? oder welche Stelle beim JA?

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Re: @IngeA

Antwort von IngeA am 08.05.2012, 9:26 Uhr

Hallo,

JA ist das Jugendamt. Der Verein für Kinder- und Jugendhilfe kann sicher auch helfen.
Wenn bei dem Gespräch die Schul-Sozialpädagogin anwesend war, würde ich als erstes da anrufen und mit ihr über das Protokoll reden (wenn ich Vertrauen in die Sozialpädagogin hab, aber die war ja schon bemüht). In einem Gespräch mit der Sozialpädagogin ohne die Lehrerin kann man u.U. halt auch besser die Probleme mit der Lehrerin schildern.
Die Anwesenheit ihres Mannes hätten die glaube ich gar nicht ablehnen dürfen. Schließlich geht es um dieses Kind der Mutter und wenn sie Beistand durch ihren Mann wünscht, ist das OK.
Ich hatte bei solch einem Gespräch (zusätzlich zu meinem Mann) meinen Vater (als Protokollführer) mit dabei, bei einem Gespräch beim JA meine Freundin (weil diese die Situation in der Klasse sehr gut kannte, ihre Tochter war auch dort).

LG Inge

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Re: @IngeA

Antwort von Five36 am 08.05.2012, 9:44 Uhr

Dann werde ich das mal weiterleiten:
1. nochmal ein Gespräch mit der Schulsozialpädagogin suchen
2. Jugendamt involvieren
3. kein Gespräch mehr allein (neutralen Zeugen mitnehmen)
4. Unter Umständen zum Schulpsychologen gehen

Kinderarzt wird schon einbezogen, denn seine Aussagen werden ja auch in Frage gestellt...

Also ich hätte nie gedacht, daß der Eintritt in die Kleinklasse so eine Geschichte wird...

Hiermit ein "Hoch" auf den Klassenlehrer meiner Großen. Sie ist gerade krank (ansteckend noch bis morgen Abend - also 48Stunden nach Antibiotika-Einnahme) und hat morgen schriftliche Deutschprüfung (um 8:00Uhr). Nun hat er gerade bei mir angerufen um mir mitzuteilen, daß er für sie einen extra-Raum organisiert hat, daß sie die Prüfung mitschreiben kann. Ich ziehe somit meinen Hut !! (er hat wirklich schon ein paar Mal geholfen, und bei ihm hat sie es geschafft die Noten für die 10.Klasse zu erreichen)

Also es geht auch anders...

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Re: @IngeA

Antwort von IngeA am 08.05.2012, 12:36 Uhr

Meistens geht es anders und meistens ist es anders. Für meine Tochter waren 2 1/2 Jahre an der Grundschule die Hölle auf Erden. Für die meisten Kinder ist die Grundschule trotzdem OK. Das sind immer Ausnahmen und meist einfach blöde Konstellationen und Überforderung (ev. auf beiden Seiten) die zu so was führen. Die Lehrerin, die mit der Klasse meiner Tochter überhaupt nicht zurecht kam hat andere Klassen ganz ohne Probleme unterrichtet und war sogar noch beliebt, währen die Kinder in der Klasse meiner Tochter nur noch froh waren, als sie zur 4. Klasse eine andere Lehrkraft bekommen haben. Und die Lehrerin, die die Klasse meiner Tochter in der 1./2. Klasse hatte, hatte mit der Klasse gar keine Probleme. Es gibt nicht nur gut und schlecht, es gibt blöde Zufälle, Sympathie und Antipathie und viele Missverständnisse. Und wenn sich das dann hochschaukelt passiert so was.

LG Inge

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Re: @IngeA

Antwort von Five36 am 08.05.2012, 15:04 Uhr

Inzwischen fand das Gespräch mit dem Kinderarzt statt, sie soll das Protokoll "so!" Nicht unterschreiben, da eben auch Aussagen des Arztes angezweifelt werden. Er rät der Mutter an ihm die Schweigepflicht zu entziehen, damit ihn die Lehrerin selbst anrufen kann, wenn sie der Mutter nicht glaubt.

Zum anderen soll sie, wie hier schon einige geschrieben haben, die fraglichen Punkte verbessern und richtig stellen, dann das erneute Protokoll zur Unterschrift einreichen. Sollte sie das richtig gestellte Protokoll nicht akzeptieren wird eben gar kein Protokoll unterschrieben und das Gespräch fand eben nie statt, Punkt fertig. Und dann ist sie im Zugzwang, dann muß erklären was sie dafür tut damit es dem Kind auch in der Schule besser geht und geholfen wird, und somit ist der Ball zurück gespielt, und mit viel Glück hat sich dann in dieser Zeit ein Termin im SPZ ergeben.

Der Arzt kann ohne weitere Tests nicht bestätigen daß das gesund ist, wenn eben keine Termine frei sind, was eben die Lehrerin nicht verstehen will.

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Re: @IngeA

Antwort von IngeA am 08.05.2012, 15:47 Uhr

Hallo,

die Rektorin hat mich damals gezwungen mein Kind krank schreiben zu lassen. Sie war 3 1/2 Wochen zu Hause dann hat sie der MSD (mobiler sonderpädagogischer Dienst, gibt es viell. bei euch auch, wäre auch hilfreich) sie an die Schule zurückgebracht. Hat der Rektorin nicht geschmeckt, sie wollte sie nicht da haben bis zur Abklärung in der Psychiatrie. Die war auch tatsächlich der Meinung, dass man da in so "schwerwiegenden" Fällen quasi sofort einen Termin bekommt. Aber schwerwiegend für die Psychiatrie ist selbstmordgefährdet oder eine akute Gefahr für die Umgebung und beides war nicht gegeben. Wir haben mit Unterstützung des MSD (Vit. B) einen Termin 3 Mon. später bekommen. Bis dann alles abgeschlossen war hat es fast 5 Mon. gedauert. Ohne MSD hätten wir auf die Erstuntersuchung wohl mindestens 6 Mon. gewartet. Wär es nach der Rektorin gegangen, wäre also mein Kind fast ein halbes Jahr nicht zur Schule gegangen.

LG Inge

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Re: noch was

Antwort von IngeA am 08.05.2012, 15:50 Uhr

"Zum anderen soll sie, wie hier schon einige geschrieben haben, die fraglichen Punkte verbessern und richtig stellen, dann das erneute Protokoll zur Unterschrift einreichen. Sollte sie das richtig gestellte Protokoll nicht akzeptieren wird eben gar kein Protokoll unterschrieben und das Gespräch fand eben nie statt, Punkt fertig. Und dann ist sie im Zugzwang, dann muß erklären was sie dafür tut damit es dem Kind auch in der Schule besser geht und geholfen wird, und somit ist der Ball zurück gespielt, und mit viel Glück hat sich dann in dieser Zeit ein Termin im SPZ ergeben. "

Nein, dann hat dieses Gespräch schon statt gefunden, aber die Schule muss beide Stellungnahmen zur Kenntnis nehmen. Ich würde das verbesserte Protokoll wirklich als Widerspruch einreichen. Dann ist es amtlich. Wenn die Sozialpädagogin das auch sieht wie die Mutter ist die Lehrerin in Erklärungsnot.

LG Inge

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Re: noch was

Antwort von Five36 am 08.05.2012, 18:15 Uhr

danke schön für den Zusatztip "als Widerspruch"...

Aber was war denn bei euch das Problem, das Lernverhalten oder das Verhalten an sich? Wenn ich fragen darf, kannst auch gern per PN antworten, habe noch die Frage, warum sollte sie krank geschrieben werden bis das durch war? Sorry, aber sowas habe ich auch noch nie gehört.

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Re: noch was

Antwort von IngeA am 08.05.2012, 18:32 Uhr

Meine Tochter hat die Unverschämtheit besessen sich als Mobbingopfer zu wehren. Das Mobbing war schon seit einem 3/4 Jahr bekannt, die Schule hat immer Hilfe versichtert, passiert ist nichts. Als meine Tochter ausgerastet ist hat die Schule den Spieß umgedreht und sie war plötzlich nicht mehr das Opfer sondern der Täter.

LG Inge

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Re: noch was

Antwort von Five36 am 09.05.2012, 13:41 Uhr

Ah Ja...

Genau DASS habe ich schon so oft gehört und selbst mein 1.Klässler wurde schon von der Sportlehrerin des bezichtigt.

Ich versteh sowas überhaupt nicht, ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wo die Lehrer ihre Proiritäten setzen und warum andere kinder bevorzugt werden.

Bei ihm war es so, er ist begabtes Kind. Begabte Kinder haben "meist" motorische Schwächen, so auch unser Sohn. Er hat Höhenangst. Am ersten Sporttag hat er es der Sportlehrerin gesagt, sie hat es noch stolz auf dem ersten Elternabend preis gegeben. Inzwischen verlangte sie aber von ihm daß er ebenfalls wie alle anderen Kinder die Sprossenwand bis nach ganz oben klettert. Er hat es gewagt, hat dann aber oben gehangen und sich weder vor noch zurück getraut, und fing dann auch an zu weinen. Daraufhin hat sie ihn angeschnauzt er solle doch endlich runter kommen, somit war es gefundenes Fressen für die anderen. Im Umkleideraum haben sie ihn dann umher geschubst und mit Worten "Angsthase" und "Schisser" und so provoziert. Die Schubserei hat die Lehrerin nicht gesehen, nur daß er sich gewehrt hat und somit wurde behauptet, er wäre voll aggressiv.

Naja seitdem ist er öfter mal das Opfer für die Kinder...

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