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Geschrieben von cully13 am 15.08.2006, 10:41 Uhr

tattoo entfernen

Ich möchte Ihnen einen Bericht senden, vom Kölner Stadtanzeiger, für den Fall dass ich Ihnen bei Problemen der Tattooentfernung zur Seite stehen darf.


Jugendsünden verblassen
VON THOMAS SCHMITZ, 29.07.06, 07:16h
Külner Stadanzeiger

Wolfgang Malodobry entfernt Tätowierungen.

Mit einem Spezialgerät wird eine geheime Flüssigkeit in die Haut gespritzt, die die Farbe der Tätowierungen sammeln und abstoßen soll.
Euskirchen - „La Bella Vita“, also „das schöne Leben“, steht auf dem Handgelenk der jungen Dame. Aber seitdem sie sich diesen kleinen Spruch vor etwa vier Wochen hat tätowieren lassen, ist ihr Leben gar nicht mehr so schön. „Ich weiß im Nachhinein nicht mehr, warum ich das gemacht habe“, erklärt sie. Nun soll die Tätowierung wieder weg - und das narben- und schmerzfrei.

Da kommt Wolfgang Malodobry ins Spiel. Der 55-jährige Euskirchener entfernt Tätowierungen. Egal welcher Art, egal welcher Farbe. Unschöne Narben bleiben, im Gegensatz zu manch anderer Entfernungsmethode, keine zurück - das verspricht er. Viel mehr entfernt er sogar „Narben“. Die auf der Seele seiner Patienten, die meist aus einer Laune heraus ihren Körper haben verzieren lassen und jetzt unzufrieden mit dem Schmuck sind. Denn Tätowierungen haben in der Gesellschaft, besonders in der seriösen Geschäftswelt, immer noch einen faden Beigeschmack. Ist eine Tätowierung trotz Kleidung gut sichtbar, sind viele Bewerbungsgespräche schnell beendet.

Malodobry entfernt Jugendsünden. Herzen, Rosen, Kreuze, betende Hände. Natürlich auch Namen von verflossenen Liebschaften, die schon längst Vergangenheit wären, wenn der Blick auf den Arm nicht immer wieder die Erinnerungen aufkeimen lassen würde. Der Fall der jungen Frau mit dem Sprüchelchen auf dem Handgelenk ist für Malodobry hingegen eine Premiere. Dass eine Tätowierung nach so kurzer Zeit wieder entfernt werden soll, ist ungewöhnlich.

Störender Stacheldraht

Im Gegensatz zum Stacheldraht, der den Knöchel der 27-jährigen Alexandra Kaderk seit zehn Jahren ziert. Die junge Frau ist eigens aus Münster zur Behandlung nach Euskirchen gekommen. Dr. Jochen Keils stellt Wolfgang Malodobry in seiner Praxis ein Behandlungszimmer zur Verfügung. „Seine Methode ist genial“, beschreibt Keils kurz und knapp, was er von dem Verfahren hält.

Angst vor der Behandlung hat Alexandra Kaderk keine. Viel mehr ist sie froh, die Tätowierung in einigen Monaten los zu sein. Als Malodobry den blau-grauen Stacheldraht zum ersten Mal „live“ betrachtet, ist er entsetzt. „Wohnzimmer oder Studio?“, fragt er. „Wohnzimmerstudio“ gibt die 27-Jährige kleinlaut mit einem schüchternen Lächeln zu. Als Malodobry hört, dass der Tätowierer 100 Mark für die Arbeit verlangt hat, schlägt er die Hände über dem Kopf zusammen. Farbe, die schon verblasst ist, das Motiv nicht fein genug ausgearbeitet - mit Kennerblick registriert er, dass ein Stümper am Werk war, der verbotenerweise der damals noch nicht Volljährigen die Tätowierung verpasst hat. „Nur ein sehr geringer Teil der Tätowierer arbeitet wirklich professionell“, meint Malodobry.

Der jungen Frau will der gebürtige Bottroper mit der Punktbehandlung helfen. Er bearbeitet das Tattoo mit einem Gerät, das so aussieht wie eine Tätowiermaschine. Viele kleine Nadeln stechen in die Haut und verteilen eine Flüssigkeit, deren Zusammensetzung so geheim ist wie das Rezept von Coca-Cola. Dort, wo Malodobry in die Haut piekst, sammelt sich die Farbe der Tätowierung und wird nach ein bis zwei Wochen vom Körper abgestoßen. Es bleibt ein weißer Punkt, der mit der Zeit wieder die normale Hautfarbe annimmt.

„Die Punktmethode geht am schnellsten, hinterlässt aber zunächst die weißen Flecken, was unschön aussieht. Schonender ist die Flächenbehandlung“, erklärt der Tattoo-Entferner. Hierbei kommt es mit Hilfe der geheimen, aber unbedenklichen Flüssigkeit, die Malodobry selbst entwickelt hat, zu einem natürlichen Abheilungsprozess, die Tätowierung verblasst nach jeder Behandlung ein Stückchen mehr. Doch egal, für welche Methode man sich entscheidet - man muss Geduld mitbringen, denn je nach Größe sind etwa fünf bis acht Sitzungen fällig, bis die Tätowierung verschwunden ist.

„Ich hatte selber schlechte Tätowierungen auf den Armen und habe mich gefragt, wie ich die wieder entfernen kann“, erzählt Wolfgang Malodobry über seine Beweggründe. 1982 begann er zu forschen. Im Selbststudium brachte er sich dermatologische Kenntnisse bei. Der 55-Jährige war sein eigenes Versuchskaninchen. „Ich hab als mein eigener Proband schmerzhafte Grundlagenforschung betrieben“, erklärt er. Im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ wurde er zwar deutlicher, was das bedeutet, doch die Einzelheiten wollte er den Lesern ersparen.

Das Fluid und die nach seinem eigenen Design entwickelte Maschine sind seit 2000 patentiert. Tätowierungen entfernt er damit seit etwas mehr als einem Jahr. Kunden kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, beispielsweise aus München, nach Euskirchen. In England hat der Euskirchener mit einem Manager ein Franchisesystem an den Start gebracht. Kosmetiker sollen in der „Tattoo-Hochburg“ eigene kleine Unternehmen gründen, um Hautverzierungen zu entfernen.

 
1 Antwort:

Re: tattoo entfernen

Antwort von Ramona&Pascal am 16.08.2006, 18:49 Uhr

naja bitte, wer lässt sich denn ein Tattoo nach 4 Wochen entfernen? Sowas überlegt man sich dann richtig, man weiß doch das man sowas ein Leben lang trägt *kopfschüttel*

LG Ramona



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