Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von Anja + M+M am 11.07.2007, 20:45 Uhr

Bald-Schulkind 5J2M im Kiga meiner Tochter

Hallo zusammen,

in der Gruppe meiner Tochter ist ein Mädchen, das im Mai 5 geworden ist. Gerade wurde entschieden, dass sie im September eingeschult wird, d.h. mit noch nicht einmal fünfeinhalb Jahren. Es ist ein sehr intelligentes, aufgewecktes, liebes, auch sozial sehr reifes Kind, ich bin ziemlich sicher, dass sie das packt. Trotzdem finde ich es etwas erschreckend.

Wollte das nur mal loswerden, vielleicht kennt jemand ähnliches?

Da kommt mir meine zurückgestellte, schon 7jährige Maus unendlich alt vor dagegen! Aber da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Kinder einfach sind.

LG Anja

 
15 Antworten:

Re:warum erschreckend?

Antwort von SilvanaR am 11.07.2007, 21:05 Uhr

das würde mich jettz mal interessieren



Re:warum erschreckend?

Antwort von Anja + M+M am 11.07.2007, 21:46 Uhr

Hallo,

erschreckend ist vielleicht ein etwas drastisches Wort gewesen. Vielleicht träfe "verblüffend" es eher. Ich finde knapp 5,5 einfach SEHR früh für die Schule. Z.B. fehlt diesem Mädchen jetzt das ganze Vorschuljahr, was die meisten Kinder ja total genießen und in dem sie noch mal richtig Selbstbewusstsein tanken. Aber die Eltern des Mädchens haben sich das schon reiflich überlegt und wissen, was sie tun.

LG Anja



Re: Bald-Schulkind 5J2M im Kiga meiner Tochter

Antwort von sechsfachmama am 11.07.2007, 22:30 Uhr

finde ich auch sehr zeitig - lieber sollen die Kinder doch dann in der Schule eine Klasse überspringen.
Warum?
Weil jedes Kind einfach die Phase des "ausspielens" erleben muss und die ist mit 5 Jahren noch nicht "durch".
Habe mich erst kürzlich darüber mit Lehrern unterhalten und das frühzeitige Einschulen ist nicht wirklich gern gesehen.
Ich kenne auch einige Kinder, die superschlau sind, aber die sind dann eben in der GS eine Klasse gesprungen, das finde ich auch besser.



Re: Bald-Schulkind 5J2M im Kiga meiner Tochter

Antwort von Graupapagei3 am 12.07.2007, 6:31 Uhr

Mein Sohn kommt Ende August mit 7 Jahren in die 4.Klasse - auch erschreckend oder ?



Re: Bald-Schulkind 5J2M im Kiga meiner Tochter

Antwort von LeeAnn am 12.07.2007, 8:04 Uhr

Hallo,
dann erschreck ich mal noch mehr...unsere tochter geht dieses Jahr mt 5,1 Jahr in die Schule.
Ich denke, dass es für Eltern die das nicht kennen vielleicht sehr ungewöhnlich ist, aber die Kinder sind nunmal unterschiedlich entwickelt.
Unser Sohn ist mit 6 zur Schule gekommen und hat dann eine Klasse übersprungen. In meinen Augen immer nur die Lösung zweiter Wahl !
Für unsere Tochter wäre es nicht gut, wenn sie aus einem Klassenverband herausgerissen werden würde.
Aber das war nicht der Grund für die frühe Einschulung.
Überings gehen noch mehr Kinder dieses Alters in ihre Klasse.
Was für das eine Kind das richtige ist , muss für das andere Kind nicht das richtige sein !
Ich finde es immer sehr erschreckend, wie engstirnig gedacht wird und manche Leute (damit meine ich nicht dich, sondern die Gesellschaft im allgemeinen) meinen, dass alle gleich sein müssen.
Warum kann sich nicht jeder nach seinen individualen Gegenbenheiten entwickeln ?
Warum muss immer wieder "mit dem Finger" auf Randgruppen "gezeigt" werden ?
Jeder der die ein- oder auch andere Entscheidung trifft, der hat trifftige Gründe und keiner wird in so einem Fall eine leichtferige Entscheidung treffen.Wie also sollen Aussenstehende das alles beurteilen ?

Viele nachdenklliche Grüße

Leeann



Zustimm!

Antwort von Graupapagei3 am 12.07.2007, 8:17 Uhr

Ja, es ist schon so, dass man sich immer an Leuten die "anders" sind aufhängt.

Wobei - bezüglich der Einschulung ist es nur bei jüngeren Kindern so, bei Älteren doch nie.

Ein Junge im Kiga war genau 2 Jahre älter als Mark und wurde zum selben Zeitpunkt eingeschult.

Die Mutter fand das natürlich erschreckend . ich frage mich, was sie jetzt wohl denkt, wo Mark ja den Sprung gemacht hat!

Ich könnte mich auch hinstellen und es erschreckend finden, wenn ein Kind erst mit 7 J- eingeschult wird ...

Ich wünsche Euch, dass die Entscheidung für Euer Töchterlein richtig ist, nicht immer kann die frühe oder sogar extrem frühe Einschulung wirklich einen Sprung verhindern! Und dann wird es schwierig!



hier aber auch umgekehrt...

Antwort von schneggal am 12.07.2007, 8:32 Uhr

Guten Morgen Graupapagei...

hier ist aber auch sehr wohl umgekehrt, klar werden die, welche Kinder mit 5 in die Schule schicken und dann auch noch springen vielleicht etwas schräg angeschaut, werd ja schon ich immer als Übermutter bezeichnet, weil Jessi mit 5 1/2 lesen konnte, aber es geht auch genauso umgekehrt. Hier kommen ja sehr wenige früh in die Schule, eher einige mit 7 aber auch die werden von den "Normalos" hier etwas komisch angeschaut, so in etwa, fördern die ihre Kinder zu Hause ned? oder Die Kinder sind dann die welche den Unterricht stören weils ihnen langweilig wird, wenn sie schon so alt sin....usw usw...

ich glaub recht machen kann man es sowieso niemandem, also machen wir uns es selber recht, denn leben müssen wir ja nur mit uns selber !! ;)

lg schneggal



Re: Bald-Schulkind 5J2M im Kiga meiner Tochter

Antwort von IngeA am 12.07.2007, 9:21 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird jetzt im September mit 6,5 eingeschult. Letztes Jahr hat sich die Frage wegen ihres Sozialverhaltens gar nicht gestellt.
Aber: Das letzte Kindergartenjahr war der absolute Horror, sie hat sich nur gelangweilt, hat wochenlang in der Früh geheult, weil sie da nicht hin wollte, weil es so langweilig ist. Die Kindergärtnerinnen beschweren sich zwar ständig, daß sie stört, aber er die Ursache, also die Langeweile gehen sie nicht an. Dabei ist es ein Montessori-Kindergarten, ist nur leider auch nicht überall Montessori drin wo Montessori drafsteht, wenn man mal davon absieht, daß sie sehr viel Montessori-Material haben. Was die Vorschulkinder in dem Kindergarten halt üblicherweise machen, hat sie mit knapp 4 gemacht. Im Nachhinein denke ich, ein Jahr früher Schule wäre besser gewesen.

LG Inge



wir sind ja auch eine Randgruppe!

Antwort von Anja + M+M am 12.07.2007, 10:14 Uhr

Hallo nochmal,

ich muss erst mal schneggal recht geben, hier ist es schon auch so, dass man öfters etwas schief angeschaut wird, wenn man ein zurückgestelltes Kind hat, das mit 7 eingeschult wird. Wobei das jetzt für meine Tochter der OPTIMALE Zeitpunkt ist. Sie hat sich auch im letzten KiGa-Jahr keinen einzigen Tag gelangweilt (dazu ist unser KiGa einfach zu gut!) und wird bestimmt bis zum letzten Tag mit Freuden hingehen. Sie freut sich aber genau so auf die Schule, spricht jetzt - im Gegensatz zum letzten Jahr! - den ganzen Tag darüber.

Insofern sind wir ebenso eine Randgruppe wie die Extrem-Früheinschuler.

Ich hatte ja auch schon in meinem ersten Posting darauf hingewiesen, wie unterschiedlich Kinder eben sind!

Es ist sicher nicht einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Ich wollte auch niemandes Entscheidung anzweifeln, sondern nur eben mal die Tatsache an sich berichten.

LG Anja



Re: wir sind ja auch eine Randgruppe!

Antwort von ClaudiP68 am 12.07.2007, 11:15 Uhr

Hallo!

Obwohl in unserer Vorschule und Grundschule die Früheinschuler keine Randgruppe sind gibt es auch bei uns immer Fälle, wo das Getuschle und der "Aufschrei" nicht zu überhören sind.

Mein Sohn war letztes Jahr noch Vorschüler und das letzte halbe Jahr kam ein Mädchen mit gerade 4 dazu. Sie kam dann auch mit 4 1/2 Jahren in die Klasse meines Sohnes (damals 6). Selbst die Erzieher haben gezweifelt, obwohl sie seeehr intelligent ist. Sie hatte schon Schwierigkeiten den langen Tag zu bewältigen , da teilweise bis 16 Uhr Unterricht ist. Aber jetzt nach dem 1. Jahr sind alle einer Meinung. Es war gut und richtig für sie. Sie ist super integriert, alle haben großen Respekt. Sie ist mit ihren 1,10 m die "Größte" ;-).Und alle Zweifler schweigen.

Gruß Claudia



Liegt es manchmal am Ehrgeiz der Eltern?

Antwort von Nathalie B. am 12.07.2007, 15:56 Uhr

Hallo,

wir haben in unserer altersgemischten Kiga-Gruppe auch 2 solche unterschiedliche Fälle.

Der eine Junge wird erst im August 5, ist physisch gesehen ziemlich klein. Sein Bruder (der mit fast 7 eingeschult wurde), ist im Mathe besonders gut und bekommt daher den Mathe-Unterricht der 4. Klasse, wobei er noch in der 3. Klasse. die Eltern haben das Gefühl , beim Großen zu lange gewartet zu haben. Also haben sie den Kleinen testen lassen, er soll auch hochbegabt sein und wird daher mit gerade mal 5 jetzt eingeschult (Vorschule hat er nicht mitgemacht) und seine Erzieherin ist von dieser Entscheidung auch nicht begeistert.

Von der anderen Seite haben wir Theo (ein Kann-Kind, das im September 6 wird), einen großen Freund meines Sohnes. Theo ist sehr aufgeweckt, hat ein besonders gutes allegemeines Wissen, hat keine sozialen Ängste (im Gegenteil), braucht allerdings viel Bewegung und es fällt ihm schwer, länger als 30 Minuten stillzusitzen. Seine Eltern haben auch lange hin und her geschwankt. Letztendlich bleibt Theo im Kiga, wobei seine Eltern mehr Aktivitäten mit ihm im kommenden Jahr starten wollen, damit keine Langeweile aufkommt.

Was ist richtig, was ist falsch? Im Fall Theo (den ich für meinen Teil eingeschult hätte) hat sich Allergisches Asthma entwickelt und er wird ab September nach der Pollensaison noch komplett gecheckt, was in der Schule schwieriger gewesen. Also zeigt sich die Entscheidung im Nachhinein richtig.

Den anderen Kleinen hätte ich nicht eingeschult. Welche Entscheidung richtig ist, wir werden es in ein paar Jahre sehen.

LG
Nat



Re: Liegt es manchmal am Ehrgeiz der Eltern?

Antwort von Leeann am 12.07.2007, 20:37 Uhr

Hi,

liegt es am Ehrgeiz der Eltern- in manchen Fällen bestimmt. In meinen Augen fragt sich das nur in welchen:
Es gibt Kinder, die besonders früh eingeschult werden, weil die Eltern ehrgeizig sind. es gibt aber auch Kinder, die erst als späte Kann-Kinder eingeschult werden, damit sie besonders gute Zensuren schreiben.

Ich für meinen Teil denke imer noch, dass jedes elternteil sich Gedanken macht bevor das Kind in die schule kommt.
Was auch immer für Gründe dafür oder auch dagegen oder auch für oder gegen später sprechen jeder wird erst später fest stellen,ob es die richtige Entscheidung war. Warum muss man immer urteilen ?

VG
Leeann



Diese Frage nach den Kann-Kindern ...

Antwort von Pemmaus am 13.07.2007, 9:08 Uhr

sollte vielleicht mal im Grundschulforum gestellt werden! Es wäre echt mal interessant, so am Ende der vierten Klasse zu erfahren, wie sich die Kinder entwickelt haben.

Aber dennoch lässt sich nichts veralgemeinern, weil eben jedes Kind anders ist und sich auch so entwickelt.

LG
PEM



Das Problem ist ...

Antwort von Graupapagei3 am 13.07.2007, 10:25 Uhr

dass nicht viele Eltern auch offen zugeben, wenn ein Kann-Kind nicht so entwickelt hat, wie sie sich erhofft haben.

Insofern wären die Antworten dann genau so wenig representativ wie die Aussagen, der vielen Kann-Kind Mütter, die alle natürlich ein Kind haben, das schon zur Schule könnte, weil es sooo weit entwickelt ist, aber so lieb sind und ihrem Kind noch ein Jahr schenken!



Re: Das Problem ist ...

Antwort von marie-claire am 13.07.2007, 15:12 Uhr

Hi

will mich mal kurz zu äußern...

Also ich musste mich auch einiges Anhören und das wegen 4 Tage übern Stichtag.

Meine Maus ist schüchtern, aber gibt auf Antworten und wenn sie was weiß antworten.
Der Lehrer den sie jetzt bekommt, sieht darin aber absolut kein Problem.
Ich weiß es halt nicht. Ich weiß das ich das richtige gemacht habe und sie im Sommer zur Schule kommt, aber dann gibt es Tage wo ich meine OHje...
Ich muss dazu schreiben, das sie nie gerne in den Kindergarten gegangen ist, jetzt wo sie weiß es sind nur noch zwei Wochen will sie jeden Tag hin und ist sauer wenn ich sie mal nicht schicke...

Es werden bestimmt Probleme auftreten, aber dies wird auch auftreten bei den Kindern die keine Kann Kinder sind. Und wie sich sich entwickeln....kann keiner Sagen und auch nicht die Eltern die ihr Kind Lieber noch eine "Jahr gönnen"


Lg
doreen



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