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Geschrieben von Summer80 am 06.09.2019, 9:32 Uhr

Wie man es macht, macht man es falsch...

Guten Morgen,

Ich bin gerade etwas genervt. Wir haben unserer Tochter einen für uns wunderschönen Namen gegeben. Er ist absolut nicht außergewöhnlich, aber in Deutschland doch sehr selten. Man schreibt ihn, wie man ihn spricht, die männlich Version davon ist sehr geläufig und er enthält keine schwer auszusprechenden Buchstabenkombinationen. Also eigentlich sehr gut vergebbar, aber trotzdem nie auf den Hitlisten. Selbst Freundinnen, die schon lange als Erzieherinnen arbeiten, hatten noch nie ein Mädchen mit dem Namen. Für uns natürlich unverständlich.

Jetzt gibt es von diesem Namen eine französische Variante, die in Deutschland sehr bekannt ist und viel vergeben wurde/wird. Und das wird uns oft zum Verhängnis. Meine Tochter stellt sich vor, die Reaktion ist meistens sehr positiv ("Was für ein toller Name!") und beim nächsten Treffen wird sie von der Person mit der frz. Version des Namens angeredet.

Nicht falsch verstehen, ich liebe den Namen und würde ihn immer wieder nehmen, aber mittlerweile nervt es echt! Es kommt so häufig vor.

Ist euch sowas auch schon passiert?

 
14 Antworten:

Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Krümel_3und4 am 06.09.2019, 9:37 Uhr

Wie ist denn der Name?

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Tai am 06.09.2019, 9:45 Uhr

Ich verstehe deinen Ärger nicht so ganz.

Ihr habt eurer Tochter einen für euch wunderschönen Namen gegeben, der in einer anderen Variante vertrauter ist und deshalb von anderen oft falsch verwendet wird.

Wir haben unserer Tochter einen wunderschönen Namen gegeben, der für uns nur in der französischen Schreibweise richtig ist und auch so betont werden sollte.
Leider schreiben fast alle den Namen erst einmal in der eingedeutschten Form.
Das nervt unsere Tochter auch oft, aber dann muss sie halt darauf hinweisen, wie man es schreibt.
Na und?

Verrätst du, wie deine Tochter heißt (gerne auch als PN)?

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Summer80 am 06.09.2019, 10:02 Uhr

Hallo, vielen Dank für eure Antworten. (Ich verwende jetzt hier mal die kritisierten Pünktchen)

Unsere Tochter heißt F.abian.a und wird oft F.abienn.e genannt... sind für mich halt zwei unterschiedliche Namen. Wenn es nicht ständig vorkommen würde, würde es mich auch nicht nerven. Die Leute meinen es auch nicht böse. Das weiß ich ja. Unser Name ist einfach in Deutschland total ungeläufig und die französische Form ist sehr bekannt. Wenn es von uns dann einmal korrigiert wurde, ist es dann auch meistens gut. Aber gerade ältere Nachbarn kommen halt immer mit der französischen Version.

Wir haben bei der Namenswahl extra darauf geachtet, dass man den Namen so schreibt wie man ihn spricht und dass er nicht schwer auszusprechen ist. Und die männliche Version davon hört man ja auch ständig. Es ist einfach nur noch ein A hinten dran.

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Das Gewohnte

Antwort von Tai am 06.09.2019, 10:59 Uhr

Namen, die man kennt, speichert man viel eher ab als welche, die ungewohnt sind.
Und so werden die meisten im Kopf unbewusst aus dem Namen deiner Tochter das vertrautere Fabienne machen.
Nach ein paar Mal haben sie es dann doch kapiert.

Deshalb finde ich es auch schwierig, wenn eigentlich bekannte Namen durch einen oder einige Buchstaben verändert werden. Da wird automatisch erst einmal die gewohnte Form daraus.
So wie man unten bei Tarja vielleicht Tanja daraus macht.

Also, steh einfach drüber.

Noch aus Dummheit meinerseits:
Was nützen oder vermeiden jetzt die Pünktchen im Namen?

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von sarahT am 06.09.2019, 11:06 Uhr

Ich kenne ein ähnliches Problem.
Unsere Tochter heißt Josephine. Genauso gesprochen wie geschrieben, vom ph mal abgesehen. ;) Meist wird sie aber Dschosefin oder vielleicht noch Dschosefine genannt. Ich weise immer daraf hin, aber in den Köpfen ist nun mal, warum auch immer, die englische Aussprache abgespeichert. Oder ist es heute normal, Namen eher englisch auszusprechen? Wie dem auch sei, es lohnt sich nicht sich zu ärgern. Sag den Leuten neutral, dass deine Tochter Fabiana heißt und eben nicht Fabienne und gut. Mehr kannst du nicht tun. Irgendwann werden es die Menschen verstehen.

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Re: Das Gewohnte

Antwort von Summer80 am 06.09.2019, 11:25 Uhr

Ja, da hast du wohl Recht. War auch einfach ein Frustpost, weil es heute Morgen auf dem Weg zum Kiga mal wieder passiert ist.

Wobei ich da zu deinem Statement zu "abgewandelten Namen" doch einen Unterschied sehe. Der Name meiner Tochter ist ja nicht aus einem anderen Namen von uns abgewandelt damit er "selten oder außergewöhnlich klingt", sondern ein ganz "normaler" eigenständiger Name (halt einfach nur in Deutschland nicht beliebt. In Italien, Brasilien usw. ist es bestimmt ein Allerweltsname.). Er ist zudem einfach die weiblich Variante zu einem sehr geläufigen männlichen Namen (Fabian). So wie Johannes und Johanna.

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Re: Das Gewohnte

Antwort von Tai am 06.09.2019, 11:48 Uhr

Es ging mir darum, dass man im Kopf eher das Vertraute speichert als das Ungewohnte.

Mein Nachname unterscheidet sich schriftlich durch einen Vokal von der viel häufigeren Variante, gesprochen wird es gleich.
Wenn ich dann sage, aber mit xxxxx, suchen oder schreiben 90 % trotzdem die geläufige, aber falsche Schreibweise.
Das wollte ich damit sagen.

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Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von kaempferin am 06.09.2019, 12:38 Uhr

Hallo,

wie Dir ebenfalls bereits von einer meiner Vorscheiberinnen geraten wurde: Sage den Leuten einfach ganz energisch, eindringlich und unmissverständlich, dass Eure Tochter FabiANA heißt - und NICHT FabiENNE - und sie es dann auch BITTE GENAU SO(!) sagen sollen. Falls dann IMMER NOCH NICHT, würde ich dann auch mal härtere Geschütze auffahren und dann einfach nicht mehr antworten und auf die Leute hören, wenn die etwas von Euch wollen. Dies denen aber vorher "androhen". Das würde ich doch glatt machen, wenn es die Leute (dann immer noch) nicht raffen.

Übrigens dachte ich beim Lesen als erstes, dass es sich um den Namen Dominique (der ist ja ebenfalls weiblich UND männlich) handelt. Aber den sprich ja man nicht so aus, wie man ihn schreibt, denn man sagt da ja - egal, ob männlich oder weiblich - nicht "Dominik".

Werde wohl nicht und nie verstehen können, warum die Leute so unbelehrbar, engstirnig und stur sind?!

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von kaempferin am 06.09.2019, 13:35 Uhr

Verbesserung: "...denn man sagt da ja - egal, ob männlich oder weiblich - "Dominik" - und nicht "Dominikwe... " wollte ich natürlich schreiben.

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Re: Das Gewohnte

Antwort von Summer80 am 06.09.2019, 13:37 Uhr

Ach so.

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Maikäferchen2017 am 06.09.2019, 13:39 Uhr

Bei uns war es so, dass wir uns relativ schnell für den Namen Luisa entschieden haben. Zuerst wollten wir ihn mit ou schreiben, haben uns dann aber doch noch umentschieden auf einfaches u, da wir Doofen dachten, dann hat sie später keine Probleme und muss nicht ständig erklären, dass sie ja mit ou geschrieben wird, weil ja sicherlich jeder die deutsche Variante automatisch nimmt... Und was ist jetzt? Alle Welt schreibt sie mit ou . Wenn ich ihren Namen nenne, sag ich nichts dazu und warte mal ab, wie die andere Person ihn schreibt. Zu 90% ist er dann falsch geschrieben .

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Senseo am 06.09.2019, 15:50 Uhr

Mir hatte der Name Justin (Deutsch gesprochen) früher sehr gut gefallen.
Ebenso auch die Bedeutung. Für mich war es ein klassischer alter Name lateinischen Ursprungs.

Als ich zum ersten Mal schwanger war hat schon fast jeder ihn englisch ausgesprochen und er hat sich samt Kevin etc zu den Stempeln eingereiht. Da wollte ich ihn dann auch nicht mehr vergeben. Wer weiß wie es gewesen wäre, wenn ich ein paar Jahre früher schwanger geworden wäre

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Carmar am 06.09.2019, 23:35 Uhr

Eine Bekannte hat eine Tochter namens Chiara.
Das Kind wird von einer Nachbarin unbelehrbar Klara genannt.
Den Fall finde ich schlimmer.

Ich kenne zwei erwachsene Schwestern mit dem gleichen Nachnamen (trotz Heirat).
Die eine wird wieder und wieder falsch angeschrieben oder angesprochen. Die andere immer richtig. Warum weiß kein Mensch.

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Re: Wie man es macht, macht man es falsch...

Antwort von Zarina am 07.09.2019, 10:23 Uhr

Wunderschöner Name und gefällt mir tausendmal besser als die französische Variante!! Tatsächlich noch nirgends gehört oder gelesen.

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