Schwimmen lernen - jetzt ist eine gute Zeit!

Schwimmen lernen - jetzt ist eine gute Zeit

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In vielen Urlaubsregionen und in Deutschland ist es bald wieder soweit: Die Baggerseen und Freibäder locken zum Plantschen und Baden und alle Kinder sind sich einig: Das macht Riesenspaß! Jedoch birgt das Spielen im Wasser auch ein Risiko, besonders wenn das Kind nicht schwimmen kann.

Eine frühzeitige Schwimmausbildung mindert die Gefahr: Die Kinder sind fit für die Badesaison. Entsprechend ihrem Alter gibt es verschiedene Kursangebote. "Sicher schwimmen zu können, ist das beste Mittel, den Ertrinkungsfällen bei Kindern im Vor- und Grundschulalter vorzubeugen", empfiehlt der Präsident der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Dr. Klaus Wilkens. Das Kind fühlt sich sicherer und kann Gefahrensituationen im Wasser leichter und schneller begegnen.

Alter von fünf Jahren können Kinder mit der Anfängerschwimmausbildung beginnen. Vorher bieten manche Vereine für Kinder ab drei Jahren sogenanntes Kinderschwimmen an. Aber hier lernen die Kleinen nicht richtig schwimmen, und keinesfalls darf man ein Kind in diesem Alter auch nur 1 Sekunde unbeaufsichtigt am und im Wasser lassen. Denn die Koordination der Arm- und Beinbewegungen und die richtige Atemtechnik schaffen sie erst mit fünf. Das Ziel: Sie gewöhnen sich spielerisch ans Wasser und verlieren die Scheu.

Schwimmen lernen: Ein Trainer verfügt über mehr Erfahrung als die Eltern

Schwimmen lernen: Das können Kinder in einem Schwimmkurs der DLRG oder der Wasserwacht. Hier gibt es deutschlandweit regionale Ansprechpartner. Mancherorts bieten auch Vereine oder Schwimmbäder solch einen Schwimmkurs an. Aber natürlich können ambitionierte Eltern das Schwimmen ihrem Nachwuchs auch selbst beibringen.

Es ist nur eine Frage der Geduld. Ein speziell geschulter Trainer wird den Kindern das Schwimmen aufgrund seiner möglichst weitreichenden Erfahrungen eher spielerisch beibringen können. Und das schont die Nerven der Eltern. Ein guter Kurs zeichnet sich durch eine kleine Gruppe aus, nicht mehr als acht Kinder sollten es sein. Der Trainer strahlt Vertrauen aus und ist ständig präsent. Vereinbaren Sie eine Probestunde, um zu beobachten, ob Ihr Kind dem Schwimmlehrer vertraut. Das ist Voraussetzung.

Neben dem Schwimmen sollten im Kurs auch die Baderegeln vermittelt werden. Beispielsweise man springt nur ins Wasser, wenn man weiß, dass es tief genug ist oder bei Gewitter verlässt man das Wasser.

Auch mit dem Seepferdchen: Kinder immer noch beaufsichtigen!

Am Ende des Schwimmkurses steht das Seepferdchen. Dafür muss das Kind vom Beckenrand springen, 25 Meter schwimmen und in schultertiefem Wasser nach einem Gummiring tauchen.
Doch mit dem ersten Schwimmabzeichen sind die Kleinen längst noch keine routinierten Schwimmer. Sie neigen eher dazu, sich zu überschätzen! Den Eltern muss klar sein, dass Kinder mit Seepferdchen im und am Wasser weiter beaufsichtigt gehören.

Im Sommer sollten bei gemeinsamen Schwimmbadbesuchen die erworbenen Fähigkeiten dann weiter ausgebaut und trainiert werden. Den Schwimmspaß können Sie mit unterhaltsamen Spielen fördern: Ihr Kind liegt rücklings auf dem Wasser, und Sie ziehen es an den Schultern rückwärts durch das Wasser.

Veranstalten Sie kleine Tauchwettbewerbe, indem Sie im Schwimmbad Plastikspielzeug nach unten gleiten lassen. Probieren Sie mal einen Handstand im Wasser. Oder Ihr Kind liegt auf einem Schwimmbrett und Sie schieben es wie ein Schnellboot an den Füßen durch das Wasser. Oder wer kann sich am längsten einfach ruhig auf dem Rücken treiben lassen?
Mit der Grundschule wird die Schwimmausbildung dann weiter geführt. Dann stehen auch die Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber bzw. Gold auf dem Programm.

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