Schlaftipps - wenn die Nächte warm werden

Schlaftipps - wenn die Nächte warm werden

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Endlich wird es wärmer. Doch die sommerlichen Temperaturen, die wir tagsüber meist sehr genießen, können uns nachts ganz schön zusetzen.

Nicht nur wir Großen, auch die Kleinen können dann nicht mehr richtig ein- oder durchschlafen, wenn das Schlafzimmer einem Backofen gleicht. Vor allem in den Städten, in höher gelegenen Wohnungen oder unter dem Dach staut sich oft die Hitze, wenn es über mehrere Tage nicht richtig abkühlt. Hier ein paar Tipps für angenehme, erholsame Nachtruhe.

Babys nicht zu warm einpacken!

Eine von Mamas größten Sorgen ist die Angst, ihr Baby könnte frieren. Selbst in den wärmsten Sommernächten packen manche Eltern ihr Kind ein wie im sibirischen Winter, während sie selber nur im dünnen Nachthemd oder gar völlig ohne schlafen. Bitte achten Sie darauf, dass Ihrem Baby nachts nicht zu warm wird. Das ist - neben der richtigen Schlafposition in Rückenlage - nämlich die beste Vorsorge gegen den Plötzlichen Kindstod. Hände und Füße können sich bei einem Säugling übrigens tatsächlich kühl anfühlen, obwohl ihm zu warm ist. Besser prüfen Sie die richtige Wohlfühltemperatur im Nacken. Hier sollte die Haut warm, aber nicht heiß und verschwitzt sein.

Die richtige Schlafkleidung

Im Sommer reicht Ihrem Baby ein dünner Strampler oder Schlafanzug mit einem leichten Sommerschlafsack darüber. Sobald die Nächte richtig heiß werden, kann Ihr kleiner Spatz dann nur im Body oder mit einem dünnen Baumwoll-T-Shirt über der Windel schlafen. Für größere Kinder ist ein dünner Sommerschlafanzug mit kurzen Ärmeln und Beinen, am besten aus leichter Baumwolle, geeignet.

Die richtige Bettwäsche

Babys im ersten Lebensjahr brauchen überhaupt keine Zudecke, die sie entweder wegstrampeln oder die ihnen gar über den Kopf rutschen kann. Sie schlafen am besten und sichersten nur mit dem Schlafsack - und in heißen Nächten auch einfach ohne. Größere Kinder können sich mit einem Leinentuch zudecken oder einen leeren Bettüberzug als Schlafsack benutzen. Wenn möglich, sollten Sie jetzt auch die wollige Schmusedecke und die wärmende Armada der Kuscheltiere aus dem Bett verbannen - oder zumindest ans Fußende umsiedeln - falls Ihr Schatz damit einverstanden ist ...

Tipps zum Lüften

Wie man auch im Hochsommer einigermaßen angenehme Temperaturen im Schlafzimmer halten kann, schaut man sich am besten von den Südländern ab: Tagsüber, wenn Sonne von außen auf die Scheiben knallt, sollten Sie das Schlafzimmer abdunkeln und die Fenster geschlossen halten, so bleibt die Hitze draußen. Besser als Vorhänge wirken hier übrigens Fensterläden oder Außenrollos. Erst wenn es spät abends oder in den frühen Morgenstunden draußen kühler wird, ist es sinnvoll, die Fenster aufzureißen und richtig durchzulüften.

Falls Sie im Schlafzimmer einen Ventilator oder eine Klimaanlagen haben, sollten die nicht über Nacht laufen, sonst holt man sich ganz schnell einen Zug oder eine Erkältung. Sie können sie aber natürlich vor dem Zubettgehen anschalten, damit das Zimmer zum Einschlafen schön abgekühlt ist.

Im Dunkeln ist’s gut munkeln ...

... und man schläft halt auch besser! Da passt es eigentlich gar nicht, dass die Tage rund um die Sommersonnwend im Juni so schön lang - und die Nächte entsprechend kurz sind. Kann man ja verstehen, dass einer nicht ins Bett will, wenn es draußen noch taghell ist. Dunkeln Sie deshalb das Schlafzimmer richtig ab. Dann lässt sich die innere Uhr Ihres Kindes ein bisschen austricksen, und es wacht auch nicht mit dem ersten frühmorgendlichen Sonnenstrahl wieder auf.

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