Ohne Backen: leckere Kuchen, für die man keinen Ofen braucht

Ohne Backen: leckere Kuchen, für die man keinen Ofen braucht

Heut bleibt der Ofen aus - aber trotzdem gibt es leckeren Kuchen. Denn feine Kuchen- und Tortenträume kann man auch ganz ohne zu backen, zubereiten. Dafür sollte man die Süßspeisen aber am Vortag vorbereiten, denn sie müssen vor dem Genuss meist gut durchziehen.

Wir haben Rezepte mit einem leckeren Keksboden, mit einem fertig gekauften Tortenboden, mit Zwiebackboden und mit Nuss-Dattel-Boden. Weiter haben wir eine leckere Variante für den Klassiker Kalter Hund. Probieren Sie sich ruhig mal durch die leckeren Kuchen, Sie finden sicher begeisterte Abnehmer in Ihrer Familie.

Cremige Bananentorte - Ihre Kinder werden sie lieben

Diese Torte werden Kinder lieben, versprochen! Wer kann einer leckeren Bananencreme auf einem Keksboden schon wiederstehen? Zuerst bereiten Sie einen Bananenpudding zu. Dafür wird eine reife Banane mit 400 ml Milch püriert und in einen Topf gegeben und erwärmt. In einem kleinen Becher verquirlt man mit dem Schneebesen ein Päckchen Vanillepuddingpulver mit 100 ml Milch und gibt das Gemisch dann zur Bananenmilch. Die Milch muss nun einmal aufkochen und eindicken, dann wird der fertige Bananenpudding kühl gestellt.

Für den Boden benötigen Sie 200 g Eierplätzchen, diese füllen Sie in einen Gefrierbeutel und zerkrümeln sie, indem Sie mit einer Teigrolle darüber rollen. Nun lassen Sie 4 EL Butter schmelzen und vermischen sie anschließend mit 70 g Zucker und den Kekskrümeln. Die ganze Masse drücken Sie in den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser und stellen die Form in den Kühlschrank.

Jetzt brauchen Sie den Bananenpudding für die Creme, wiegen Sie 370 g ab und verrühren ihn mit 200 ml Milch. In einer zweiten Schüssel verrühren Sie 110 g Frischkäse und 100 ml gesüßte Kondensmilch zu einer homogenen Creme. Außerdem schlagen Sie 300 g Schlagsahne steif. Nun kommt der Bananenpudding zur Frischkäsecreme und zum Schluss wird die Sahne untergehoben.

Die fruchtige Füllung der Torte besteht aus zwei Bananen, diese müssen Sie schälen, in Scheiben schneiden und in einer Schicht auf dem Keksboden verteilen. Darauf streichen Sie die Creme - dann muss die Torte für vier Stunden oder gleich über Nacht im Kühlschrank schön durchziehen. Und sicher wird sie am nächsten Tag dann ganz schnell verputzt.

Ganz fix gemacht: Beerenkuchen mit Mandelblättchen und Quark-Joghurt-Creme

Für diesen Kuchen verwenden wir einfach fertigen hellen Biskuit-Tortenboden, den wir im Supermarkt kaufen - dann geht das Zubereiten auch viel schneller. Außerdem benötigen wir 350 g Beeren, dazu können wir auf TK-Ware zurück greifen und die Beeren schon mal leicht auftauen lassen. Aber natürlich sind frische Früchte genauso erlaubt. Der Ofen bleibt kalt, aber dafür muss zuerst der Herd ran: Geben Sie 40 g Mandelblättchen ohne Fett in eine Pfanne und rösten Sie sie hellbraun an. Achtung, das geht sehr schnell, nicht verbrennen lassen.

In einer großen Schüssel verrühren Sie als Nächstes 250 g Magerquark, 250 g Vanillejoghurt und 2 EL Puderzucker. Dann legen Sie den Tortenboden auf eine Tortenplatte, beträufeln ihn mit 7 EL rotem Fruchtsaft und streuen die Hälfte der Mandeln darauf. Nun streichen Sie die Creme darauf. Als Topping kommen die Beeren und die restlichen Mandelblättchen auf den Kuchen. Zum Schluss alles mit Puderzucker bestäuben - dieser Kuchen darf ohne Kühlzeit direkt serviert werden.

Der Klassiker ist schnell verputzt: Kalter Hund mit Baiser und Pistazien

Welches Kind mag keinen Kalten Hund? Das gibt es wohl nicht. Kalter Hund steht immer hoch im Kurs. Die Zubereitung ist auch recht einfach, den Ofen brauchen wir hierfür jedenfalls nicht. Zuerst muss man 100 g Vollmilch- und 100 g Zartbitterkuvertüre hacken. Währenddessen kann in einem Simmertopf schon 250 g Kokosfett schmelzen, hier gibt man die Schokolade hinein und rührt alles schön durch. Wenn alles flüssig ist, vom Herd ziehen. In einer großen Rührschüssel werden dann 2 frische Eier, 60 g Puderzucker und 2 EL Kakao verrührt, die zähflüssige Schokolade wird ganz langsam dazu gegossen. Alles verrühren und - damit die Schokolade sich nicht wieder verfestigt - alles über einem heißen Wasserbad warm halten.

Nun können Sie schon insgesamt 150 g Vollkornbutterkekse bereit legen und gleich in Stücke brechen - denn dieser kalte Hund wird nicht gestapelt. Weiter brechen Sie auch 30 g Baisertuffs in grobe Stücke, wiegen 100 g getrocknete Cranberrys und 50 g ungesalzene Pistazienkerne ab. Legen Sie jetzt eine Kastenform mit etwa 1,5 l Inhalt mit Frischhaltefolie aus. Zuerst wird auf dem Boden etwas Schokocreme verstrichen, dann füllen Sie eine Schicht Keksstücke, Baier, Beeren und Pistazien ein, dann kommt eine Schicht Schoki darauf und wieder Kekse, Beeren, Baiser und Pistazien und so weiter bis alles eingefüllt ist. Jetzt muss der Kalte Hund mindestens 5 Stunden oder gleich über Nacht abgedeckt kalt stehen, dann kann er am nächsten Tag gestürzt, mit bunten Zuckerstreuseln verziert und dann serviert werden.

Hmmm lecker: Apfeltorte mit Mascarponecreme auf Zwieback

Apfelkuchen mal anders - nämlich mit leckerer Mascarponecreme und auf einem knusprigen Zwiebackboden. Die Zubereitung ist relativ einfach, aber die Kühlzeiten für diese Torte benötigen etwas Geduld. Geben Sie zuerst 40 g Zwieback in einen Gefrierbeutel und bröseln Sie ihn mit einer Teigrolle klein. Nun rösten Sie 20 g Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht an, anschließend nutzen Sie die Restwärme und lassen 50 g Butter schmelzen. In einer Rührschüssel werden als Nächstes die Zwiebackbrösel, die Mandeln, die flüssige Butter mit 2 EL Zucker vermischt, den Teig legt man mit den Händen in eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser. Dabei gut zusammen drücken! Dann den Boden mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Während der Boden kühlt, kümmern wir uns um die Füllung: Zuerst 3 Blätter weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dann eine Bio-Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und die Schale abreiben sowie den Saft auspressen. Zitronenschale und den Saft verrühren wir nun in einer großen Schüssel mit 250 g Mascarpone, 60 g Zucker und 1 EL Vanillezucker. Stellen Sie einen kleinen Topf auf den Herd und lassen Sie hier 2 EL Apfelsaft warm werden, die Gelatineblätter drücken Sie aus und lösen sie nun in dem warmen Saft auf. Jetzt erst etwas von der Mascarponecreme zur Gelatine geben, verrühren und schließlich den gesamten Topfinhalt in die Rührschüssel zur Creme geben. Alles gut verrühren. Damit es besonders cremig wird, schlagen wir 150 g Sahne steif und heben sie zum Schluss unter die Mascarponecreme - wenn Sie ein klein wenig naschen, merken Sie schon, das schmeckt allen Süßschnäbeln. Streichen Sie die Creme jetzt auf dem Zwiebackboden glatt und stellen Sie den Kuchen abgedeckt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Nun fehlt nur noch der fruchtige Belag: Hierzu kurz vor Ablauf der zwei Stunden zwei Äpfel, insgesamt etwa 400 g, waschen, vierteln, Kerngehäuse rausschneiden und mit Schale würfeln. Die Würfel werden dann in 2 EL Apfelsaft und 2 EL Zitronensaft etwa 3 Minuten weich gedünstet. Man kann dann schon wieder 3 Blätter weiße Gelatine in einem Schälchen mit kaltem Wasser einweichen und in einem großen Topf 150 ml Apfelsaft erwärmen. Nach etwa 10 Minuten die Gelatine ausdrücken, im warmen Apfelsaft auflösen und von der Herdplatte ziehen. Sobald die Flüssigkeit beginnt zu gelieren, werden die Apfelwürfel untergerührt. Die Masse streicht man auf die Creme-Torte und nun muss sie wieder für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank - bevor sie dann vernascht werden darf. Übrigens können Sie die Zutaten auch einfach verdoppeln und dann eine entsprechend größere Torte zubereiten.

Gesunder Genuss: flache Avocado-Limetten-Tarte mit Kokosraspeln und Nüssen

Ziemlich gesund ist diese flache Tarte, schließlich stecken lauter feine Sachen darin: Der Boden besteht aus 60 g Kokosraspeln, 160 g Pekannüssen, 30 entkernten Datteln und einer Prise Salz. Außerdem brauchen Sie die Schale von 4 Limetten, dazu die Bio-Limetten abreiben und dann mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Masse pürieren. So entsteht ein klebriger, körniger Teig. Dieser wird mit den Händen in eine Tarteform gedrückt und muss mit Frischhaltefolie abgedeckt im Gefrierschrank durchkühlen. Übrigens als Ersatz für Pekannüsse können Sie notfalls auch Walnüsse verwenden.

Als Nächstes muss man den Mixer säubern, er wird nämlich gleich wieder für den Belag gebraucht. Dafür halbieren Sie 5 Avocados, das Fruchtfleisch wird ausgelöffelt und in den Mixer gegeben. Dann pressen Sie 5 Limetten aus (oder nehmen direkt 150 ml Limettensaft aus der Flasche) und gießen den Saft ebenfalls in den Mixer. Hier kommen weiter 210 g Honig oder ein ähnliches, flüssiges Süßungsmittel nach Wahl, 2,5 Esslöffel Kokosöl und 2 Teelöffel Limettenzesten hinzu. Alles wird zu einer Creme gemixt und dann auf dem Boden glatt gestrichen. Mit Frischhaltefolie abdecken und den Kuchen für etwa 2 Stunden im Gefrierfach kühlen. Bevor man den Kuchen dann serviert, noch ordentlich Kokosraspeln darüber streuen - schließlich isst das Auge ja mit.

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