Kuchen und feines Gebäck fürs Osterfest

Kuchen und feines Gebäck fürs Osterfest

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Süße Köstlichkeiten dürfen zum Osterfest nicht fehlen: Die Kleinen freuen sich über Schokohasen und Schokoeier, die Großen lassen sich zum Kaffee feine Cupcakes, Kuchen und Törtchen schmecken. Hmmm, zu den Leckereien können wir einfach nicht nein sagen.

Was wäre die Ostertafel ohne süßes Gebäck? Streuselkuchen oder Rührkuchen, vielleicht Cremetorten, Möhren-Muffins und Schokokuchen, ein großer Blechkuchen für viele Gäste oder doch lieber eine Zitronentarte, Windbeutel und Obst auf Biskuit - da läuft doch allen das Wasser im Mund zusammen und die Auswahl wird schwierig. Viel Spaß beim Backen und Schlemmen versprechen auch die folgenden Rezepte.

Darf nicht fehlen: das Osterlamm auf der Ostertafel

Der Klassiker zu Ostern: ein Osterlamm. Das Gebäck ist ein einfacher Rührkuchen, das Wichtigste ist eigentlich, dass Sie die Backform in Form eines Lamms besitzen bzw. leihen können. Fetten Sie die Form direkt ein, stäuben Sie diese mit Mehl etwas aus und schalten Sie den Ofen auf 160 Grad Umluft. Die Zutaten können Sie 30 Minuten vorher auch schon bereitstellen, sie sollten Zimmertemperatur haben. Trennen Sie zwei Eier, das Eiweiß schlagen Sie mit 60 g Puderzucker steif und stellen es beiseite. Das Eigelb geben Sie in eine große Rührschüssel zusammen mit 50 g Puderzucker, 125 g weicher Butter, einem Päckchen Vanillezucker und einer Prise Salz. Verrühren Sie alles. In einem separaten Messbecher mischen Sie 100 g Mehl mit einem halben Teelöffel Backpulver und 60 g gemahlenen Mandeln. Das Gemisch geben Sie in die Rührschüssel, verrühren es und zum Schluss wird der Eischnee vorsichtig untergehoben.

Jetzt geben Sie den Teig in die Form und schieben den Kuchen für etwa 30 bis 45 Minuten auf der untersten Schiene in den Ofen. Kleiner Tipp: Nach dem backen hüllen Sie die gesamte Form in ein feuchtes Küchenhandtuch und lassen den Kuchen so etwa 10 Minuten auskühlen. Erst danach wird das Gebäck aus der Form gelöst und kann auf einem Rost ganz auskühlen. Klassisch wird das Osterlamm dann vor dem Servieren nur noch ausgiebig mit Puderzucker bestreut. Wer mag, kann es auch mit einer Schokoglasur überziehen. Oder Sie dekorieren es mit kleinen Cappuccino-Creme- oder mit Sahne-Vanille-Tupfen, das sieht ebenfalls sehr hübsch aus und schmeckt lecker.

Süße Spiegeleier: Küchlein mit weißer Creme und Aprikosen als Eigelb

Eier sind zu Ostern ein Muss, probieren Sie mal unsere süßen Spiegeleier: Für den Hefeteig erwärmen Sie auf dem Herd 250 ml Milch bis sie lauwarm ist und lassen in einem zweiten kleinen Töpfchen 80g Butter schmelzen. Außerdem spülen Sie eine 1 Bio-Zitrone heiß ab, tupfen sie trocken und reiben die Schale ab. Nun bereiten Sie den Vorteig: Zerbröckeln Sie einen Würfel Hefe von 42 g in eine große Rührschüssel. Hier geben Sie von insgesamt 70 g Zucker einen Teelöffel hinein, außerdem von 500 g Mehl einen Esslöffel und die erwärmte Milch. Alles grob verrühren und die Schüssel mit einem Geschirrtuch abgedeckt etwa zehn Minuten ruhen lassen. Die Masse beginnt dann etwas zu schäumen, nun kommt das restliche Mehl, der restliche Zucker, die zerlassene Butter, die Zitronenschale, eine Prise Salz und ein Ei dazu. Alles verkneten bis Sie einen schönen glatten Teig haben. Dieser kann auf der Arbeitsfläche auch noch einmal schön kräftig per Hand durchgewalkt werden. Danach muss er in der Schüssel abgedeckt noch einmal mindestens 30 Minuten gehen.

Anschließend sollte er sich vergrößert haben, dann teilen Sie ihn in 15 Portionen und formen kleine ovale Fladen daraus, die einen kleinen Rand haben. Belegen Sie ein Blech mit Backpapier und legen Sie die Fladen in einigem Abstand darauf. Dann nehmen Sie eine Gabel und stechen den Teig mehrmals ein. Während die Fladen noch einmal etwa 15 Minuten ruhen dürfen, heizen Sie schon den Ofen auf 160 Grad Umluft vor.

Für die Füllung brauchen Sie eine Dose Aprikosen mit 475 g Abtropfgewicht. Geben Sie die Früchte in ein Sieb und lassen Sie den Saft in ein Gefäß abtropfen. Weiter trennen Sie zwei Eier, das Eiweiß kommt direkt in ein hohes, schmales Gefäß und wird mit 60 g Puderzucker zu Eischnee geschlagen. Das Eigelb kommt in eine große Rührschüssel und wird mit 350 g Schichtkäse mit 20 % Fett oder alternativ mit Quark verrührt. Hier geben Sie außerdem noch 40 g weiche Butter, 60 g Puderzucker und 20 g Stärke dazu - alles mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verrühren. Den Eischnee ziehen Sie zum Schluss unter, dann verteilen Sie die Creme auf den Fladen. Auf jeden Fladen legen Sie in die Mitte je eine Aprikosenhälfte. Schon können Sie das Blech in den Ofen schieben, hier müssen die Fladen etwa 25 Minuten backen. Nimmt der Teig eine zu dunkle Farbe an, dann decken Sie die Küchlein am besten mit Backpapier ab. Nach dem Backen kann man die Spiegeleier noch aprikotieren, das heißt sie bestreichen die Kuchen mit erwärmter, glatt gerührter Aprikosenkonfitüre, so dass sie später appetitlich glänzen.

Cremig, fruchtig, knusprig: Birnenkuchen mit Sahneguss

Lecker ist auch dieser Birnenkuchen mit einem Keksboden, gerösteten Walnüssen und einem feinen Sahneguss - das Gebäck schmeckt sicher der ganzen Familie. Zuerst wird der Ofen vorgeheizt auf 180 Grad Umluft und eine Tarte-Form mit 28 cm Durchmesser gefettet und leicht ausgemehlt. Dann geht es an den Teig: Mischen Sie 200 g Weizenmehl mit 10 g Backpulver und sieben Sie das Gemisch in eine Rührschüssel. Weiter vermengen Sie 100 g Butter darin. In einen Messbecher füllen Sie 75 ml Wasser ein, hierin lösen Sie 4 g Salz und 4 g Zucker auf. Dann gießen Sie die Flüssigkeit in die Rührschüssel und kneten einen glatten Teig aus allen Zutaten. Der Mürbeteig muss vor der Weiterverarbeitung als Kugel geformt und in Klarsichtfolie eingewickelt etwa 20 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Für die Füllung können wir währenddessen 30 g Walnüsse grob hacken und dann in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Außerdem schälen und halbieren wir fünf bis sechs vollreife und saftige Williams-Christ-Birnen und entfernen - am besten mit einem Kugelausstecher - das Kerngehäuse. Alternativ können wir auch eine Dose öffnen und die Früchte in einem Sieb abtropfen lassen. Die runde Seite der Birnen wird in Streifen eingeschnitten.

Als Nächstes trennen wir für den Sahneguss drei Eier, das Eiweiß können wir anderweitig verwenden, das Eigelb geben wir in eine kleine Schüssel und verrühren es mit 100 ml Milch und 40 g Vanille-Puddingpulver. In einem großen Topf verrühren wir dann 300 g Sahne, 200 ml Milch, 60 g Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz und lassen das Gemisch auf dem Herd langsam aufkochen. Den Inhalt aus dem kleinen Schälchen geben wir dann in den Topf und rühren alles gut durch. Der Guss müsste jetzt eine sämige, zähflüssige Konsistenz aufweisen.

Nun brauchen wir die Backform, zuerst wird der Teig ausgerollt, dann in die Form gelegt und mit einer Gabel mehrmals eingestochen. So kann die Luft später besser entweichen. Dann geben wir etwa die Hälfte der Sahnefüllung auf den Teig, legen die Birnen mit der eingeschnittenen Oberfläche nach oben hinein und streichen die andere Hälfte der Sahnecreme auf den Kuchen. Zum Schluss streuen wir die gerösteten Walnüsse zusammen mit 50 g Zimtzucker darauf und geben ihn auf der mittleren Schiene für etwa 35 bis 40 Minuten in den Ofen. Ist der Kuchen durch, bitte mit einem Stäbchen testen, wird er aus dem Ofen geholt. Sie können dann 200 g Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Töpfchen erwärmen und glattrühren, die Marmelade können Sie, wenn er leicht abgekühlt ist, auf den Kuchen streichen.

Wie ein russischer Zupfkuchen: Schokoladen - Streuselkuchen mit Kirschen

Ein Blechkuchen mit Kirschen und Quark reicht für viele Naschkatzen! Öffnen Sie zwei Gläser Schattenmorellen und lassen Sie sie Früchte abtropfen. Im Sommer können Sie selbstverständlich lieber frische Kirschen verarbeiten, sie brauchen dann etwa 1.2 kg Sauerkirschen. Sie müssen gewaschen und entsteint werden. Außerdem können Sie den Ofen auch gleich auf 180 Grad Umluft vorheizen lassen.

Für die Streusel lassen Sie 400 g Butter in einem Töpfchen auf dem Herd schmelzen. In eine Rührschüssel sieben Sie 570 g Mehl und 30 g Kakao und mischen beides. Dann fügen Sie 300 g Zucker und die geschmolzene Butter hinzu und vermischen alles und kneten mit den Händen Streusel. Etwa zwei Drittel der Streusel füllen Sie in ein tiefes Blech mit einem hohen Rand von etwa 30x40 cm Größe, das Sie vorher gefettet und ausgemehlt haben. Das Blech schieben Sie dann für etwa zehn Minuten auf unterster Schiene in den Ofen, hier muss der Teig vorbacken.

Währenddessen bereiten Sie die Füllung zu: Schlagen Sie 5 Eier in eine Rührschüssel, fügen Sie 150 g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker hinzu und verrühren Sie alles mit dem Handrührgerät. Dann geben Sie je 500 g Magerquark und Mascarpone sowie ein Päckchen Sahne-Puddingpulver dazu und verrühren die ganze Masse mit etwa 100 ml Orangensaft. Wenn die zehn Minuten um sind, holen Sie das Blech heraus und streichen die Quarkcreme darauf. Die Kirschen streuen Sie gleichmäßig darüber. Die restlichen Streusel werden mit 40 g Zartbitter-Schokoladenraspel gemischt und dann über die Kirschen verteilt. Nun muss der Kuchen noch einmal in den Ofen, dieses Mal auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten lang. Machen Sie eine Stäbchenprobe, wenn der Kuchen fertig ist, muss er auskühlen und kann dann serviert werden.

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