Basteln: Anhänger für den Weihnachtsbaum

Ein roter Filzstern, den der Kleine selbst gebastelt hat und eine Glocke aus Salzteig, welche die Oma mitgebracht hat - das sind die schönsten Anhänger am Weihnachtsbaum. Obwohl die Palette an stimmungsvoller weihnachtlicher Dekoration in den Geschäften groß und vielfältig ist, steht sicherlich in vielen Familien fest: Der schönste Schmuck am Weihnachtsbaum sind die selbstgebastelten Anhänger.

Diese Schmuckstücke sind vielleicht nicht perfekt, Farbe oder Form möglicherweise schon etwas abgenutzt - aber das ist nicht so wichtig. Dafür wird sich jeder daran erinnern, wie konzentriert der Filius beim Basteln war.

Filzsterne und Ketten aus Orangenscheiben basteln

Diese kleine Bastelei schaffen auch kleine Kinder: Man benötigt dazu roten Filz aus dem Bastelladen. Aus einem Stück Pappe wird zuvor eine Stern-Schablone hergestellt: Einfach ein gleichschenkliges Dreieck mit der Spitze nach oben aufzeichnen und darüber ein zweites gleichschenkliges Dreieck aufzeichnen, welches aber auf der Spitze steht. Anschließend an der äußeren Linie entlang den Stern mit den sechs Ecken ausschneiden. Die Schablone wird danach auf den Filz gelegt, mit dem Bleistift umrandet und ausgeschnitten. Nun wird mit einer Nadel an einem Zacken Zwirn durchgezogen oder schönes rot-glänzendes Geschenkband, das Band wird als Schlaufe verknotet - fertig.
Am Weihnachtstag dann darf der Kleine selbst den schönsten Platz am Baum aussuchen und seinen Stern aufhängen.

Hübsch und schnell gemacht ist auch eine Kette aus getrockneten Orangenscheiben. Einfach vorsichtig eine Orange in Scheiben schneiden, die einzelnen Scheibchen auf ein Blech legen und im Ofen bei 50 Grad trocknen lassen. Mit einer großen Nadel die Scheiben auf eine Schnur ziehen. Wer mag kann dazwischen auch kleine Zimtstangen befestigen oder Tannenzapfen und Kienäpfel. Auch kleine Reisigpakete sehen hübsch aus: Kleine Ästchen auf eine Länge kürzen und mit Bast umwickeln. Oder Sie können vorsichtig ein paar Walnüsse knacken -die Schale darf aber nicht zerkrümeln!- und die Hälften mit einem Faden dazwischen wieder zusammen leimen. Nun kann man noch etwas Gold- oder Silberlack aufsprühen - fertig ist der Baumschmuck.

Faszinierende Muster: Papiersterne ausschneiden

Sehr dekorativ wirken Sterne aus Papier. Dazu wird weißes Papier oder Farbpapier gefaltet, mit einer Schere werden kleine Muster ausgeschnitten, entfaltet man das Blatt anschließend, so zeigt sich das Kunstwerk. Nehmen Sie also beispielsweise schönes blau-glänzendes Papier, stellen Sie ein großes Glas darauf und zeichnen Sie den Umriss nach, dann schneiden Sie den Kreis aus. Dieser wird einmal in der Mitte gefaltet, dann wieder zusammen gefaltet und noch einmal zusammengeklappt - nun haben Sie ein Achtel. Zeichnen Sie mit einem Bleisteift beispielsweise ein Dreieck an den Rand, dieses wird ausgeschnitten. Dann wird das Papier auseinander gefaltet und Sie können den Effekt bewundern - und eventuell neue Muster in das gefaltete Papier schneiden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Aber Vorsicht, das Papierstück darf an keiner Stelle abgeschnitten werden. Übrigens solche Sterne eignen sich auch als Verzierung für eine einfarbige individuelle Weihnachtskarte.

Auch prächtige Schleifen sind schnell selbst gemacht. Dazu 30 cm von einem hübschen Weihnachtsband, zum Beispiel in rot mit weißen Tupfen, abschneiden und daraus eine Schleife knoten. Im Knoten wird etwas Draht befestigt, daran kann man die Schleife an den Baum hängen.

Anhänger frisch aus dem Backofen

Anhänger aus Salzteig sind eine tolle kreative Idee für die Deko am Baum. Stellen Sie den Teig her, dann darf der Nachwuchs schöne Motive ausstechen. Nun muss der Teig im Backofen trocknen, bevor die Kinder ihn dann nach Lust und Laune noch bemalen dürfen. Vielleicht nehmen Sie auch buntes Popcorn und ziehen die kleinen Bällchen auf einen langen Faden. Als essbares Band windet sich die Popcorn-Schlange dann über die Tannenzweige am Baum.

Lecker - aber sicher nicht über mehrere Jahre haltbar - sind Butterplätzchen-Anhänger. Für diese Keksanhänger benötigen Sie 375 g Mehl, das Sie in eine Schüssel sieben und mit einem TL Backpulver und einer Prise Salz mischen. Stellen Sie dann den Herd an und lassen Sie in einem Topf 100 g Butter schmelzen, verrühren Sie darin 100 g Honig, 150 g Zucker und 1 TL Zimt zu einer glatten Masse. Nun muss das Gemisch erst etwas abkühlen und wird anschließend mit dem Mehl und einem Ei zu einem Teig verknetet. Dieser darf in Klarsichtfolie verpackt für etwa zwei Stunden im Kühlschrank ruhen. Nach dieser Zeit wird er etwa 5 mm dick ausgerollt und die Kinder dürfen Sterne und Blumen ausstechen. In jedes Teigmotiv muss ein kleines Loch eingestochen werden, hier wird später das Band zum Aufhängen durchgezogen. Die Sterne auf ein Backblech legen, mit Milch einpinseln und das Blech bei 180 Grad für etwa eine Viertelstunde in den Ofen schieben. Vorsicht, dass die Kekse nicht verbrennen, sie sind fertig, wenn die Ränder hellbraun sind.
Der Guss besteht aus zwei Eiweiß, das mit etwa 300 g Puderzucker mit dem Mixer auf höchster Stufe steif geschlagen wird. Wer mag, kann auch etwas Speisefarbe oder noch Wasser zugeben, um die Glasur flüssiger zu erhalten. Die Masse geben Sie in einen Spritzbeutel oder in eine Gefriertüte, bei welcher Sie unten eine Ecke abschneiden. Dann werden die Sterne verziert, eventuell kann auch mit kleinen Perlen dekoriert werden.

Nuss-Ringe für den Weihnachtsbaum

Das geht fix: Suchen Sie 15 Haselnüsse heraus und kleben Sie diese mit der Heißklebepistole an den Seiten aneinander, so dass ein Ring entsteht. Ein rot-weißes Karoband wird daran verknotet und schon ist der Anhänger fertig. Übrigens, das funktioniert auch ganz wunderbar mit Erdnüssen, die jeweils an den langen Enden aneinander geklebt werden. Die Größe der Ringe kann man natürlich ganz nach Lust und Laune variieren.

Haben Sie noch einen Rest Kuschelwolle übrig? Sie benötigen eine mittelgroße Styropor-Kugel, die gibt es im Bastelfachgeschäft. Nun wird der Anfang des Wollfadens mit Alleskleber an der Kugel befestigt, dann wird die Wollschnur dicht an dicht um die Kugel gewunden, dabei immer mal wieder etwas Kleber auftupfen und verreiben, aber bitte nicht zu viel, damit man nicht an der Wolle hängen bleibt. Das Ende des Wollfadens sollte hängen bleiben, hier kann die Kugel am Baum aufgehängt werden.

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