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Geschrieben von drachenfamily am 01.11.2009, 20:21 Uhr

zeitlicher Raum der Schule

Hallo,
ich dreh momentan ein wenig ab.Habe das Gefühl,dass sich ein Großteil des Familienlebens nur noch um Schule dreht.Meine Freundin erklärte mir daraufhin,dass es völlig normal sei und es bei allen anderen auch nicht anders ist.
Jetzt möchte ich einfach einmal von Euch hören, ob es bei Euch ähnlich ist.
Oder ob es mir vielleicht auch nur so extrem vorkommt,weil die Kinder so viele Auswärtstermine haben oder ob es vielleicht nicht normal ist.Also kurz und gut,eine Einschätzung ist erwünscht.
Kind Nr.1 geht in die 6.Klasse Gymnasium, Kind Nr.2 in die 3.Klasse Grundschule.
Kind Nr.1 kommt täglich um 14.45 Uhr aus der Schule und hat ebenfalls täglich 1 1/2 Stunden Sport.Ansonsten sitzt es bis ca:19:00 Uhr an den Hausaufgaben.Aber es sitzt auch Samstags und sonntags ,mal nur einen Tag,mal beide mit je 6 Stunden.
Kind Nr.2 kommt Montags 14.00 nach Hause und macht dann Hausaufgaben (und Mittagessen )bis ca. 16.00 Uhr.Dienstags kommt es um 15.30 Uhr aus der schule,dann folgen Hausaufgaben (meistens durch Müdigkeit dauert es länger) bis ca.17.00 Uhr. Mittwochs,Donnerstags und freitags kommt Kind 2 um 13.00 Uhr aus der Schule,ist ca. 15.00 mit allem drum und dran fertig und geht zum Sport oder verabredet sich.
Heute hat sie aber auch noch drei stunden gesessen,weil sie ein Kunstbild aufbekommen haben,nächste woche Mathe,deutsch und Sachkunde schreiben und dafür noch 6 Blätter zur Bearbeitung erhalten haben.

Manchmal denke ich dieses ganze Familienleben kreist um Schule,Arbeit und Freizeitveranstaltungen der Kinder.
Versteht mich nicht falsch, meine Kids machen grundsätzlich ihre Arbeiten alleine,aber zum einen kommen sie manchmal mit einer Frage,aber es sind auch normale Dinge,wie jeden Tag in zwei Sprachen für Kind 1 und einer sprache für Kind 2 Vokabeln abfragen (allein das dauert für mich schon 60 Min) oder wenn sie Probleme bei neuen Medien haben (z.B. mußte Kind 2 letztens für Mathe selbstständig ein Programm herunterladen,dass ging nur mit Hilfe), abfragen für eine Klassenarbeit etc.halt so "Kleinigkeiten",die aber mittunter zeitintensiv sind und die mich in Anspruch nehmen.
Wieviel Raum nehmen diese Dinge bei Euch an und vor allem wieviel Zeit ?


Vielen Dank !
df

 
12 Antworten:

Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von Schnecke71 am 01.11.2009, 21:40 Uhr

So viel Zeit beanspruchen die Hausaufgaben bei uns in der Regel nicht.
Das sind ja täglich fast 3 Stunden Hausaufgaben, oder? Zusätzlich noch 6 und mehr Stunden am Wochenende?

Unsere Kinder sitzen an den Hausaufgaben höchstens 2 Stunden. Am Wochenende wird gelernt, wenn ein Test oder eine Schularbeit ansteht.
Vokabeln frag ich selten ab. Sie haben den Auftrag, die Wörter in der Fremdsprache abzudecken, auf D zu lesen und das fremdsprachige Wort aufzuschreiben. Das klappt allein sehr gut. Nur vor Tests frag ich mal ab, wenn sie es wünschen.

Unter der Woche dreht sich dennoch alles um die Schule, weil sie eben lange Schule haben. Allerdings hätten sie beide für täglich (!!) 1 1/2 Stunden Sport oder ähnliche Hobbys keine Zeit. Unsere haben außerhalb der Schule jede 2x die Woche 1 Stunde Programm. Das reicht ihnen.

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von schmitt am 01.11.2009, 22:17 Uhr

hallo,

meine große ist um 13:30h zu hause, außer dienstags, da ist sie um 14:30h, für die hausaufgaben braucht sie meist 1 h. selten mal mehr.
vokabeln frage ich alle 2-3 wochen mal ab.
1x in der woche geht sie zum ballett, ansonsten verabredet sie sich.
sie geht in die 6.klasse aufs gymnasium

mein mittlerer geht in die 5.klasse, auch aufs gymnasium.
er ist um 14:00h zu hause und braucht für die hausaufgaben 1-1,5h. vokabeln frage ich nur sporadisch ab.

beide lernen recht selbständig, ich frage nur mal kurz vor den tests, auf wunsch, etwas ab.

tschau katja +3kids

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von +emfut+ am 02.11.2009, 0:52 Uhr

Ich finde, daß das definitiv zu viel ist.

Ich habe Temi (3. Klasse) noch nie Vokabeln abgefragt, weil - zumindest hier in Bayern - die erste Fremdsprache in der Grundschule sehr spielerisch und "frei" gelehrt wird. Maximal hört Temi abends mal eine Stunde die CD, die zum Buch gehört - aber das wird weder von ihm noch von mir als "schulbezogen" wahrgenommen.

Fumi (8. Klasse RS) lernt auch nicht jeden Tag Vokabeln. Sie hat ja auch nicht jeder Tag beide Fremdsprachen im Unterricht. Vor einem Vokabeltest (zwar nicht angekündigt, aber meistens doch absehbar) übt sie die Vokabeln und wenn sie möchte, frage ich sie auch mal eine halbe Stunde ab. Aber unser Schuljahr läuft jetzt seit 6 Wochen und ich habe sie bisher genau ein Mal abgefragt.

Insgesamt nimmt Schule bei uns sehr wenig Raum ein. Hier ist unser zu Hause, unsere Burg - da bleiben meine Arbeit und die Schule der Kinder weitgehend fern. Gut, in dem Umfang, wie wir es machen, geht das auch nur, weil die Kinder beide ganztags betreut sind und deswegen auch die Hausaufgaben außer Haus vorgesehen sind. Aber auch so, wenn ich die Zeiten abziehe, die die Kinder in der jeweiligen Ganztagsbetreuung mit "Freizeitthemen" wie Spielen, Hobbys, AGs, Sport etc. beschäftigt sind: Niemalsnicht kommen meine Kinder auf solche Zeiten.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von Birgit67 am 02.11.2009, 8:12 Uhr

beide Kinder lernen sehr selbständig das vornedraus.

Kind 1: 6. Klasse Gymnasium. Schulende täglich 12.55 außer Di da 13.45, zusätzlich Di 14-tägig und Donnerstag jede Woche Mittagschule von 14.30 - 15.55. Wenn Mittagschule dann keine Hausi - ansonsten relativ wenig was ich persönlich nicht verstehe aber mehr als 30-45 Min. kommen nicht dabei raus - lernen am WE nie außer es steht eine Arbeit an aber auch da wird max. 1 Stunde dann gelernt. Sport: Täglich von 16.00 - 18.00 auch Samstag von 9.00 - 11.00 - aber er geht nur 3-4x die Woche ins Training der Rest ist für Freunde da und da seine Freunde ins gleiche Training gehen ist das absolut kein Prohblem sich davor oder danach (nach Wetterlage) zu treffen.

Kind 2: 4. Klasse: Hausi max. 45 min. was länger dauert müssen sie nicht machen laut Regelwerk der Lehrer - aber es reicht auch meistens außer die Klassenlehrerin vertut sich mit den Ferien :-))

Schulende: Täglich 12.30 außer Mo. da 13.15. Hausie wie gesagt 30-45 Min. Essen tun wir meistens gegen 13.30/14.00 Uhr weil wir auf Kind 1 warten mit dem Essen davor werden die Hausi gemacht.

Beide Kinder machen vor dem Essen Hausi weil nach dem Essen absolut keine Konzentration mehr möglich ist - habe ich schon mehrmals versucht.

weiter mit Kind 2: Mo, Mi, Do und Sa Sport für je 1,5 - 2 Stunden dazwischen immer Zeit zum spielen alleine oder mit Freunden je nach momentaner Laune.

Und ja- es dreht sich alles um Schule und Sport ist doch aber auch normal das ist sozusagen die Hauptbeschäftigung der Kinder und von daher wichtig so wie bei uns Erwachsenen die gerne über ihre Arbeit sprechen und sich darin bewegen.

Gehört m.E. einfach dazu und je älter sie werden desto selbständiger können sie werden je nachdem wo man auch wohnt und die Verkehrsanbindung ist.

Gruß Birgit

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von sun1024 am 02.11.2009, 8:26 Uhr

Hallo Drachenfamily,

nein, ich finde auch, das ist zu viel.

Dein Kind 1:
- Isst es in der Schule zu Mittag? Ansonsten finde ich 14:45 h sehr spät zum täglichen Heimkommen... dann doch lieber einen Nachmittag richtig Unterricht und sonst mittags frei...
- Täglich anderthalb Stunden Sport sind natürlich viel, aber wenn ihm das wichtig ist, ist das denke ich machbar. Hat es dadurch ein Hochgefühl?
- Täglich bis 19 h keine Freizeit haben finde ich fatal. Wie viele Stunden HA sind das denn dann? Sprich mal mit anderen Eltern der Klasse, ob ihre Kinder auch so lange da dran sitzen, und wenn ja, ab zum / zur KlassenlehrerIn.

Dein Kind 2:
- Ist das üblich, dass man jetzt schon in der Grundschule Nachmittagsunterricht hat (dienstags)?
Und selbst wenn - an solchen Tagen darf man dann doch keine Hausaufgaben für den nächsten Tag geben?


Täglich 60 Minuten Vokabeln abfragen finde ich auch zu viel. Man muss ja nicht täglich ALLE aktuellen Vokabeln abfragen. Entweder jeden Tag 5 Minuten (pro Sprache und Kind), oder zwar mehr, aber dann nicht jeden Tag...

LG sun

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von dhana am 02.11.2009, 8:41 Uhr

Hallo,

bei uns ist es auch nicht ganz so heftig, obwohl Schule teilweise schon sehr viel Familienzeit beansprucht.

Mein Großer ist in der 5. Klasse Gymasium - wenn er um 13.00 Uhr aus hat, kommt er um 14.00 nach Hause. Schriftliche Hausaufgaben hat er dann oft schon in einer Freistunde erledigt, aber auch sonst braucht er nicht mit wie 1,5h dafür. Momentan bleibt er 2x Nachmittags (wobei einmal Tutorenstunde ist, ist ja mehr Spiel und Spass) - da holen wir ihn nach Schulschluss ab, da er sonst er nach 17.00 Uhr heimkommt, dazwischen fährt kein Bus.
Auch da erledigt er schriftliche Hausaufgaben in der Mittagspause, bzw. wenn Nachmittags unterricht sind, sind keine auf.
Vokabeln lernen wir jeden Tag etwa 20 min, bei den anderen Fächern kommt er gut klar, da reicht ihm meist wenn er bei Schultasche packen für den nächsten Tag nochmal durchschmökert und reinliest - sind auch etwa 30-40 min. Vor einer Schulaufgabe auch mal etwas mehr, aber das ist ja nicht täglich.

Mein 2. Sohn geht in die 2. Klasse - und er braucht leider für die Hausaufgaben in der Regel an die 2h - und muss dann noch lesen und rechnen üben. Da nerven mich die schriftlichen Hausaufgaben ziemlich und ich finde sie auch zuviel. Leider ist da mit dem Lehrer nicht zu reden. Heimkommen tut er täglich gegen 12.30.

Mein Jüngster ist jetzt mit 5 Jahren ein Vorschulkind und hat eigentlich die längsten Tage - der bleibt 2x die Woche nachmittags im Kindergarten (Vorschule und Kreativ) - da kommt er dann erst um 16.00 Uhr nach Hause.

Ansonsten lernen die beiden Großen ein Musikinstrument (Schlagzeug und Gitarre) - da kommt halt auch die Fahrerei dazu und jedes Kind geht einmal die Woche zum Sport (2 Kinder Fußball und eines Judo) auch da muss gefahren werden.

Insgesammt ist es schon manchmal ein Balaceakt alles zu organisieren wann welches Kind wohin muss, es muss immer ein Auto da sein (mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht bei uns nix) und Terminkalender muss man immer im Kopf haben - aber es geht noch.
Auch wir Eltern haben noch unsere Hobbies ;-)

Grüße Dhana

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von vallie am 02.11.2009, 9:13 Uhr

meine tochter geht jetzt in die 8.klasse gymnasium und ich glaube, sie hat noch nie länger als eine stunde für die hausaufgaben gebraucht...

ich habe mich sehr zeitig aus der kümmerung verabschiedet, denn in der grundschule war sie im hort und auf dem gymnasium sollte sie in der lage sein, alleine zu lernen.
das einzige war in der 6. latein, da habe ich sie öfter mal abgefragt.

mit den noten bin ich sehr zufrieden, bis auf mathe, da braucht sie von zeit zu zeit einen nachhilfeanstubser.

das leben meiner tochter kreist derzeit ums telefon, ihre freundinnen und jungs. solange die noten ok sind, darf das so sein.

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von MamaMalZwei am 02.11.2009, 10:32 Uhr

Hallo, doch, das mit dem zeitlichen Aufwand für Gymkinder, das kommt schon so hin. Ich kenne zwar auch Kinder die nur eine Stunde für die HA brauchen, aber die sehen dann auch entsprechend aus. Zusammenfassung in zwei Sätzen, Vokabeln lernen nur einmal und das abends im Bett, Matheaufgaben gar nicht gemacht ("Doch, doch ich bin schon fertig!")
Meine Tochter erzählt, es gibt bei ihnen in den Pausen regelrechte Hausaufgabenbörsen. Die Guten stellen ihre Hefte zur Verfügung und der Rest schreibt ab.
Merkwürdigerweise sieht man es nur zum Teil bei den Ergebnissen der Arbeiten, aber das liegt daran, dass die Lehrer das Schummeln nicht mitkriegen (wollen). Wir hatten sogar mal eine Lehrerin, die während der Bioarbeit rausging und das Buch aufgeschlagen auf dem Tisch liegen ließ. Jeder, der da vorne saß, hatte ne 1... Warum bloß.....
Schlimm finde ich diese Sonderveranstaltungen. Mal hierhin: 5 € mal dorthin: 5€. Und die unvermeidlichen Sponsorenläufe, die mir mittlerweile aus dem Hals hängen, ehrlich.
Vor allem kann man sich nachmittags oft nicht mit Freunden verabreden (jetzt als Mutter). Du hast mit Sicherheit einen Kandidaten dabei, der dies oder das nicht verstanden hat und hier herumschreit und auf die doofe Schule schimpft. Gestern zum Beispiel, die Nahrungskette in Bio: Was hat er hier herumgeschimpft! Er sollte Kopierbildchen ausschneiden und Pfeile malen, wer wen frisst. Das Ganze ist ihm jetzt etwas unübersichtlich geraten, weil er keine Pfeile malte sondern einfach nur Striche. Als ich es sah, war es schon zu spät. Was solls, da muss er durch. Und das nächste Mal eher nachfragen.
Dabei ist Sohnemann (RS) grundsätzlich nicht länger als 30 bis 45 Minuten mit den HA zugange.
Tochter (Klasse 9) braucht oft länger, teilweise 2 Stunden, hat aber auch schon 3 Stunden gesessen, weil sie vorabeitet und sehr sorgfältig ist. LG

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von Agnetha am 02.11.2009, 13:20 Uhr

Meine Tochter (13) besucht die 9. Klasse des Gymnasiums. Der Unterricht geht meist von 8.30 bis 15.45 Uhr. Dazu kommt der Fahrtweg von jeweils 45 Minuten. Sie ist also durchschnittlich zwischen 7.45 und 16.30 Uhr nicht zu Hause.

Dreimal wöchentlich besucht sie an der Schule AGs und ist dann entsprechend später zu Hause (gegen 18 Uhr).

Hausaufgaben hat sie nur selten auf und wenn, dann macht sie sie gleich in der Schule. Wenn manchmal spezielle Projekte bearbeitet werden, muss sie natürlich auch zu Hause sich darum kümmern, aber das ist nicht regelmäßig. Sie kümmert sich um alles alleine.

Trotzdem ist durch den langen Schultag und den Fahrtweg praktisch der Tag weg und es spielt sich nicht mehr viel ab. Einmal wöchentlich geht sie zusätzlich nachmittags auf eigenen Wunsch mit ihrem kleinen Bruder zum Judo. Da sprintet sie vom Bahnhof nach Hause, schmeißt die Mappe in die Ecke und rast mit seinem Sportzeug zum Kiga, damit sie pünktlich beim Judo ankommen. Aber das geschieht wirklich auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin; theoretisch hätte sie sonst an diesem Nachmittag "frei".

An den Wochenenden muss sie ihr Zimmer in Ordnung bringen und das kleine Bad putzen. Den Rest hat sie zur freien Verfügung und Schule ist dann tabu.

Agnetha

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von Emmi67 am 02.11.2009, 16:05 Uhr

Nee, ist überhaupt nicht normal, finde ich.
Bei uns:
Kind 1, 7. Klasse Gym:
kommt um 14 Uhr nach Hause, einmal pro Woche allerdings erst um 17 Uhr (auch wegen Busverbindung).
Aufwand für Schule insgesamt: vielleicht 2 h täglich, kann aber auch weniger sein; am Wochenende muss meist was gemacht werden, aber keinesfalls 6 Stunden. Er hat auf jeden Fall noch sehr viel Freizeit. Meist fängt er überhaupt erst um 18 Uhr oder 19 Uhr mit den HA an.
Kind 2, 5. Klasse Gym:
kommt um 14 Uhr nach Hause, einmal pro Woche um 15 (bald 2mal).
HA: vielleicht durchschnittlich 1,5 h, kann mal mehr sein, aber an manchen Tagen macht er auch gar nichts (oft Freitags und Samstags).
Trostzdem nimmt die Schule für uns viel Raum ein, da ich viel helfe beim Abhören und Lernen.

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von RenateK am 03.11.2009, 10:28 Uhr

Hallo,
das finde ich von den Hausaufgaben extrem. Ich habe auch einen in der 6. Klasse Gymnasium, Hausaufgaben sind pro Tag ca. 45 Minuten, am Wochenende vielleicht mal eine Stunde (aber nur an einem Tag). Außer Vokabeln lernt er allerdings nie was, der Unterricht und die Hausaufgaben reichen, dass er alles kann. Er macht sie übrigens selbständig, manchmal fragt er was, dann kümmer ich mich natürlich drum (wobei er nachmittags meist allein zu Hause ist).
Schule ist jeden Tag 6 Stunden, Dienstags zwei Stunden nachmittags zusätzlich, da ist Kunst (wobei ich noch nie erlebt habe, dass z. B. für Kunst zu Hause was gemacht werden musste).
Freizeitaktivitäten hat er viel, allein dreimal in der Woche Musikschule, da fährt er allein hin und zurück, üben tut er täglich so um die 15 Minuten, scheint zu reichen. Er ist musikalisch natürlich nicht top damit, aber da geht mir drum, dass es ihm Spaß macht, da mache ich keinerlei Druck (außer wenn gar nicht geübt würde). Dann geht er Samstags in die Uni, vormittags Bio, nachmittags Mathe (letzteres nur alle zwei Wochen), die haben da so Gruppen für Schüler, das regelt er auch allein, Montags abends gehen wir zusammen in einen Sprachkurs, das war sein Wunsch (und ist auch keine Schulsprache (schottisch-gälisch) und wollte ich eh mal irgendwann machen).
Also bei uns ist es ganz stressfrei, mit der Schule und seinen regelmäßigen Aktivitäten habe ich wenig zu tun (außer jeden Tag ca. 10 Minunten Vokabeln abfragen, er lernt die durch das Abfragen). Allerdings reden wir natürlich drüber, wir können stundenlang über irgendein mathematisch Probleme diskutieren, das finde ich aber einfach toll, macht mir auch Spaß. Insofern mache ich schon sehr viel mit ihm (wobei ich aber auch ganztags arbeite), aber je älter er wird, desto mehr Spaß macht mir das auch, zumal wir irgendwie doch ähnliche Interessen haben, hat mit der Schule aber wenig zu tun.
Gruß, Renate
PS: Ich habe allerdings auch nur ein Kind.

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Re: zeitlicher Raum der Schule

Antwort von MamaMalZwei am 04.11.2009, 10:11 Uhr

Hallo, mir ist da noch was eingefallen: Hattest Du nicht ein Kind, das Wahrnehmungsprobleme hatte, ADHS oder so was?
Dann wäre mir klar, warum er so lange für die HA braucht. Träumer sind nicht so gut strukturiert, die gucken aus dem Fenster und machen was, dann träumen sie sich wieder weg.
Manchmal liegt es aber auch daran, dass etwas verlangt wird, was sie noch nicht hatten und sie, statt zu fragen, erst mal lange vor sich hindaddeln bis sie sich Hilfe holen. LG

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