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Geschrieben von Staubfinger am 22.11.2010, 23:36 Uhr

was ist g8= g9? und so weiter?

kann mir da jemand das erklären?

 
11 Antworten:

Re: was ist g8= g9? und so weiter?

Antwort von topeki am 22.11.2010, 23:40 Uhr

Hi,
G8 bedeutet das Gymnasium in 8 Schuljahren absolvieren und G9 halt in 9 Schuljahren.
VG
Petra

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ist gar nicht so geheimnisvoll ;o)

Antwort von SteffiSt am 23.11.2010, 10:17 Uhr

G8= Abitur nach der 12. Klasse
G9= Abitur nach der 13. Klasse

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Re: ist gar nicht so geheimnisvoll ;o)

Antwort von 3fachMama am 23.11.2010, 12:20 Uhr

bei uns im saarland gibt es nur noch G8

wenn man G9 machen will, muss man seine kinder in die pfalz schicken. total banane.

was die kinder heute leisten müssen wegen dieser G8 find ich echt hammer.
die kleinen in der ersten klasse müssen mittlerweile schon gas geben ohne ende, weil sie andernfalls den stoff in der grundschule nicht durch bekommen.

ich hab 3 kinder. was sich in den letzten 9 schuljahren getan hat find ich echt nicht mehr schön.
meine große (9.klasse) kam nach den ferien von der schule , sieht die kleine (6.klasse) bei mathehausaufgaben und sagt zu mir: boah, mama, das haben WIR im letzten schuljahr gemacht."

und so war es von der grundschule an.
was die große gemacht hat, hat die kleine 2 klassen drunter gemacht.

und mittlerweile ist der sprung noch größer.
wenn ich sehe, was die kleinen in der ersten klasse schon machen müssen.....
da fragt man sich echt, wo das noch hinführen soll.

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Re: ist gar nicht so geheimnisvoll ;o)

Antwort von hgmeier am 23.11.2010, 13:21 Uhr

>was die kinder heute leisten müssen wegen dieser G8
>find ich echt hammer.

Komisch, daß man das im Osten schon seit Jahrzehnten ohne Probleme hinbekommen hat.

Hauptproblem dürfte eher die Anzahl die Kinder sein, die auf dem für sie falschen Schulzweig sind um die gesteigerten Erwartungen der Eltern zu erfüllen.

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Re: ist gar nicht so geheimnisvoll ;o)

Antwort von Emmi67 am 23.11.2010, 13:28 Uhr

Ich weiß nicht- ich denke immer, dann ist es bei Euch falsch umgesetzt. Hier in NRW hat sich nach meinem Empfinden in der Grundschule gar nichts verändert (außer, dass sie jetzt auch Englisch haben). Auf dem Gymnasium geht es auch nicht rasend schnell. Mein 8.-Klässler hatte in der 7. Klasse Prozent und Zinsrechnung, wie wir damals auch (das weiß ich noch genau, weil ich das nämlich nicht gut konnte), jetzt hatte er Anfang der 8. Klasse binomische Formeln und nun Flächenberechnungen: Trapez, Parallelogramm, Dreieck (das war auch schon 6. Klasse) und Kreisflächen/Kreisausschnitte. Das finde ich völlig normal für die 8. Klasse. Wir haben damals einen Großteil der 5. Klasse mit Mengenlehre verbracht, das ist z.B. ganz weggefallen.
In der ersten Klasse wird bei uns immer noch der Zahlenraum bis 10 gelehrt (vielleicht auch bis 20 ?), die ersten einfachen Worte werden geschrieben und man lernt die Buchstaben und langsam lesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im ersten Schuljahr Stoff aus dem dritten Schuljahr verlangt wird. Gib mal ein Beispiel. Oder ist es vielleicht Sachkunde, da haben an unserer Grundschule auch oft 1. und 3. Klasse dasselbe Thema durchgenommen, was aber nichts mit G8 zu tun hat.

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Klar, im Osten war sowieso alles besser...

Antwort von Hase67 am 23.11.2010, 13:38 Uhr

... deshalb bist du auch so ein feinfühliger, lebenskluger, warmherziger Mensch geworden, Meier.

G8 ist immer so gut, wie die jeweiligen Schulen und Lehrer es umsetzen, ich höre von allen Seiten was anderes. Meine Tochter ist im G8 vor allem in Englisch gestresst (weil es ihr nicht so liegt), aber bis auf das erhöhte Stundenpensum machen sich die Kinder hier nicht tot. Das sieht an der Schule ihrer ehemals besten Schulfreundin wieder ganz anders aus...

LG

Nicole

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Re: ist gar nicht so geheimnisvoll ;o)

Antwort von Sternspinne am 23.11.2010, 14:18 Uhr

Ja prima, dann übernehmen wir doch dieses Konzepet eins zu eins, Geschichte und Politik inklusive.

Hauptproblem ist, dass weder Lehrer noch sonstwer eine genaue Vorstellung davon hatten, wie das umgesetzt werden soll oder kann. Keine angepassten Schulbücher, keine Räume und so weiter.

Meine Tochter hat mit dem ersten ZwangsG8 angefangen. Der Lehrstoff war nicht entrümpelt, sondern in grossen Teilen gleich geblieben. Der Druck war so gross, daß das Jahr, das eigentlich über die gesamten Jahre eingespart werden könnte, wenn man es richtig anstellt, in einigen Fächern schon nach zwei Jahren reingeholt wurde.

Und es geht tatsächlich zu Lasten der Schüler, das ganze Ausprobieren, wie es denn gut gehen kann. Die Lehrer sind z.T. auch hilflos gewesen, aber die "Endverbraucher" also die Schüler betrifft es einfach existenziell, denn um deren Alltag und Zukunft geht es ja.

Aber alles was nicht klar kommt ist ja da sowieso falsch am Platz. Es wissen ja immer nur einige wenige wie es zu sein hat!
Leider entgeht uns allen durch diese Denkart ein enormes Potenzial der Schüler, die als Versuchskaninchen dieses Potenzial nicht entfalten können. Aber manchen kann das natürlich nur recht sein, wenn das Volk nicht zu schlau wird, das sichert die eigene (Schein)Überlegenheit.

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Re: Klar, im Osten war sowieso alles besser...

Antwort von hgmeier am 23.11.2010, 17:11 Uhr

>Klar, im Osten war sowieso alles besser...
>... deshalb bist du auch so ein feinfühliger, lebenskluger,
>warmherziger Mensch geworden, Meier

Ich weiß ja nicht was der Osten mit meiner Entwicklung zu tun hatte. Ich komme aus einem Ort 90 km links vom Zaun.

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danke schön

Antwort von Staubfinger am 23.11.2010, 18:00 Uhr

ich hab noch ein kindergartenkind und einen der noch nicht mal in den kiga geht ;-) manchmal les ich hier ganz gern, und wra schon öfter drauf gestoßen - jetzt bin ich wieder schlauer!!!

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Re: ist gar nicht so geheimnisvoll ;o)

Antwort von 3fachMama am 23.11.2010, 18:33 Uhr

>Hauptproblem dürfte eher die Anzahl die Kinder sein, die auf dem für sie falschen Schulzweig sind um die gesteigerten Erwartungen der Eltern zu erfüllen.
das ist bei mir auf keinen fall so. meine 2 großen sind trotz gymnasiumnoten auf die realschule gegangen um dort leichter,langsamer und mit weniger druck zu lernen.
und unser sohn ist zur zeit in einer vorschulklasse, weil ich denke, das jahr tut ihm noch gut.

ich seh halt den unterschied bei meinen großen.
und vor allem in der ersten klasse bei meinen bekannten.
und vor allem sagen es sogar die lehrer, dass sehr viel druck von oben ist (in sachen unterrichtsstoff)

die erstklässer schreiben momentan jede woche ein übungsdiktat.
sind zwar immer nur 2 oder 3 sätze, aber mene töhcter haben das in der ersten klasse in dem umfang noch nicht gemacht, wie es die kinder JETZT in der ersten klasse machen.

vielleicht ist es auch von bundesland zu bundesland verschieden.
keine ahnung.
auf jeden fall stöhnen alle.
da ist nix mit langsam anfangen in der ersten klasse.
die haben ab dem ersten tag hammer viele hausaufgaben aufbekommen.
und das find ich nicht gut.

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Nicht nur "im Osten"

Antwort von Schnecke71 am 23.11.2010, 19:00 Uhr

In Ö gibts auch 8 Jahre Gym nach der Grundschule bis zur Matura..."schon immer".

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