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Geschrieben von Benedikte am 27.03.2011, 10:08 Uhr

Gleichbehandlung- wie Belohnungen gerecht verteilen

Situation ist folgende:

Klind eins, 14, 9. Klasse , ist schulischer Selbstläufer. Macht alles alleine, gute Noten, Schule kein Thema zuhasue.

Kind 2, 13., 7 Klasse ist großer Schlampsack. Macht teilweise wochenweise keine Hausaufgaben, was natürlich immer mal wieder rauskommt. Hat dann teilweise ganz üble Noten. Kind 2 kann immer Geld brauchen, Taschengeld ist auch immer schnell ausgegeben, Ich habe Kind 2 geld versprochen für gute Noten- freidlich, konsensual, ohne Streit. Kind 2- auf der Suche nach Geld- bringt gute Noten und kriegt Geld ( TAschengeld sind dreissig Euro im Monat, für die Noten schafft er derzeit das gleiche).

Kind 3,9 Jahre, 4. Klasse, hat von Anfang a Schulschweirigkeiten gehabt. Während 2, wenn er sich mal um die Schule kümmert, gute Noten hat, 1 soweiso, muss 3 für relativ mittelprächtige Noten lernen. Der habe ich " Belohnungen" versprochen für mittelprächtige Noten.

Das läuft alles so vor sich her- neulich aber meinte 1 mal zu mir, dass er auf dem Gymnasium für richtig gute Noten nichts krige, 2 was kriege und drei sogar auf der Grunschule für mittelprächtige Noten.

One Drama- er gbt sein taschengeld nicht mal aus. Ich habe ihm auch gesagt, dass er sich was wünschen kann, ich ihn gerne auch einfach so belohnen würde.

Denke aber nun die ganze Zeit nach, ob das alles so richtig ist. Dafür spricht, dass die belohnungen für 2 so wunderbar wirklen. Kein ärger, Streit, Unfrieden- wenn er weiß, er kriegt einen itunesGutschein oder ein Buch oder so, dann sorgt er für die guten Noten- und mir tut das geld nicht weh. 3 muss sich echt anstrengen- falls sie das nicht tut, habe ich Sorge, dass sie den Anschluss verliert- und durch die Belohnungen muss man sie nicht treiben. Wenn ich eins vermeiden will, dann das, dass ich die Kinder ständig zwingen oder treiben muss oder das Thema Schule negativ bestzt wird.Und 1 muss sich defintiv nicht anstrengen- hat also keinen input.

Wie macht Ihr das- bei Kindern, die unterscheidlich "funktionieren" ind er Schule? Unterschiedlich behandeln?

hm

Benedikte

 
21 Antworten:

Re: Gleichbehandlung- wie Belohnungen gerecht verteilen

Antwort von Ebba am 27.03.2011, 11:19 Uhr

Ich habe nur Kind 1 :-) und das bekommt, außer für Zeugnisse auch kein Geld/keine Belohnung für schulische Leistungen.
Ich denke aber, wenn man mehrere Kinder hat und bereit ist schulische Leistungen zu "entlohnen", dann ist es nicht wirklich fair, dem Kind, das sich leicht tut, keine Belohnung zu "zahlen". Ich finde es aber richtig, das "ob" der Belohnung an den Fähigkeiten auszurichten, d.h. Kind 3 auch für das Erreichen mittelprächtiger Noten zu entlohnen.
Im Berufsleben ist das ja später auch ähnlich und der sog. Leistungsträger würde sich herzlich bedanken, wenn er kein Gehalt bekäme, nur weil ihm die Arbeit und das erreichen von Erfolgen leicht fällt :-)

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keiner was - feddisch

Antwort von like am 27.03.2011, 11:36 Uhr

WEIL eben die Talente und Charaktere so unterschieldich verteilt sind, kriegt bei mir keiner was.
Man kann das nicht gerecht machen und deshalb lass ich's ganz. Hab auch 3.

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Re: Gleichbehandlung- wie Belohnungen gerecht verteilen

Antwort von Suki am 27.03.2011, 11:38 Uhr

ich finde es ok, leistung zu belohnen.
dein großer muss sich zwar nicht anstrengen, bringt aber trotzdem super noten nach hause. er muss zwar nicht lernen, aber das endergebnis zählt doch. ich würde das genauso honorieren. er würde auch mit täglichem lernen nicht besser sein können als 1,0.

lg suki

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Finde, die Leistungen von Kind 1 zu wenig gewürdigt

Antwort von Phase1 am 27.03.2011, 11:53 Uhr

Wenn man jetzt Kind 3 mal außen vor lässt und nur Kind 1 und 2 vergleicht, (da beide ähnlich alt), dann sehe ich Kind 1 absolut benachteiligt. Ein Wunder, dass er sich nicht schon früher beschwert hat. Er sollte (mindestens!) genauso belohnt werden wie Faulsack-Kind Nr. 1, denn es kann ja wohl nicht sein, dass ein Schlampiger mehr bekommt als ein Fleißiger.
Ob Kind 1 sein Geld dann ausgibt oder spart, ist doch sein Bier.

Kind 3 ist ein anderer Fall, da hier keine mutwillige Schlampigkeit vorliegt, sondern offenbar bereits an seine Leistungsgrenzen geht. Belohnung für mittelprächtige Noten finde ich ok, würde aber dennoch nach den Ursachen der schwachen Performance forschen und da mal ansetzen.

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Re: Finde, die Leistungen von Kind 1 zu wenig gewürdigt

Antwort von Benedikte am 27.03.2011, 12:17 Uhr

hi,
Kind 1 habe ich sozusagen "vergessen"-eben weil Schule glatt laeuft un kein Thema ist- leistungsmaessig. Ich wuerde ihm auch geben, was er moechte- aber er will nie materielles, sondern laenger aufbleiben und solche SaCHEN.

Kind 3- finde die Ursachen nicht. Wurde frueh eingeschult- weil wir damals in Kanada lebten- und hat dann ein Schuljahr in D verpasst, den Lernstiff also schnell aufholen muessen. Kind 3 liest nicht freiwillig, macht viel Sport, hat viele Ferundinnen, spricht immer noch nicht wieder muttersprachlich deutsch- keine Ahnung, weiss nicht, woran es liegt.

Kind 4 ist in der ersten Klasse und durfte nach dem 1 HAlbjahr Mathe fuer die 2. Klasse mitmachen und liest genausogut wie Kind 3. Kriegt aber noch keine Noten, bringt aber lauter O Fehler und toll und prima mit nach HAsue.

Mein Problem ist halt die Unterscheidlichkeit der Kinder. Alle gleich zu behandeln, wuerde ihrer ndividuaelitaet nicht gerecht, die unterschiedliche Behandlung scheint ungerecht.

mal schuaen,

Benedikte

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Re: Ich halte es wie like

Antwort von Namens-Fee am 27.03.2011, 12:20 Uhr

Es gibt keine Belohnungen für Noten, fertig. Auch nicht fürs Zeugnis (wir haben sieben Kinder, davon derzeit vier Schulkinder)

Aber sag mal, 30 Euro für einen 13jährigen finde ich extrem viel. Meiner bekommt 18 Euro mtl. und das ist m.E. schon nicht wenig... ?!

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Re: keiner was - feddisch

Antwort von Benedikte am 27.03.2011, 12:22 Uhr

das ist sicher die Idealoesung.

ABER- die Belohnungen motivieren 2 und 3 , sich anzutrsengen. Denen brauch ich nicht kommen, mit fuer das Leben lernen und so. Zumindest KInd 2 wuerde vermutlich sehr wenig nur tun.Und ich will nicht riskieren, dass er mal ein richtig schlechtes Zeugnis kriegt oder richtige Luecken kreigt. Und diese Zuckerbrotmethode ist halt sehr angenehm- eben weil es unser Klima nicht belastet. Ich habe wirklich Sorge, dass ich sonst immer nach der Schule fragen muesste, sagen muesste, dass er noch was machen soll und so.

Wobei/ ideal ist Dein Vorgehen schon- aber nur, wenn die Kinder das "mitmachen".

Und- ich habe vier, der vierte ist aber erst in der ersten Klasse und hat weder Schwierigkeiten noch Noten.

Benedikte

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Re: Ich halte es wie like

Antwort von Benedikte am 27.03.2011, 12:30 Uhr

30 Euro waren 60 DM als ich jung war und wie Du sagst, viel.

30 Euro heute im MOnat sind siebenfuenfzig die Woche. Das ist eine Kinokarte ( oder Fussball, Eishockey, Zoo) und ein Snack im FastfoodRestaurant. Buecher kosten/ selbst Taschenbuecher- an die 10 Euro das Stueck.

Eine Eiskugel kostet einen Euro.

Kurzum- er soll damit einen Monat wirtschaften- und hat quasi einen Euro am Tag- das ist ein Getraenk, wenns nicht zu teuer ist. Von daher,auch wenn es sich nicht nach so wenig anhoert- in der Praxis finde ich es knapp.

Benedikte

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Re: sehe das auch wie like

Antwort von HellsinkiLove am 27.03.2011, 13:28 Uhr

keiner was...oder besser anders.

meine bekommt nix bei guten noten (sie ist auch so ein selbstläufer...sehr gute noten...allerdings tut sie auch viel für extrapunkte in der schule)

was sie bekommt (und das wäre auch ne möglichkeit für dich )
für das gute zeugniss gibt es eine belohnung (wir möchten ja für unsere arbeit auch irgendwie entlohnt werden)
da könntest du vielleicht anreize schaffen in dem du für alle was bereit hälst.
so strengt der schwächere sich weiterhin an aber auch der fleissige bekommt seine mühe entlohnt

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ich bin auch ungerecht und finde es gerecht

Antwort von belugamax1 am 27.03.2011, 13:41 Uhr

und belohne nur meine nummer 1 für leistungen, die nicht an sich belohnenswert sind. damit krieg ich ihn dazu, hausaufgaben regelmäßig zu machen und für klassenarbeiten zu lernen. damit schafft er auch mal eine 2, ansonsten sind es eher 4 und 5. das belohnungskonzept schafft es also, ihn so zu motivieren, dass er hoffentlioch weiter das gymnasium schaffen kann.

nummer 2 ist selbstläufer und kriegt dann das, was sie will, wenn sie es sich wünscht, aber nicht für noten. wäre mir zu teuer mit all den 1en....

ungerecht finde ich es nicht. ich war selbst "selbstläufer" (zumindest bis zur 10.) wie meine nummer 2. bei mir war es einfach so, dass die noten ohne lernen gut waren. wofür also belohnen? für die gene? und nummer 2 sieht sehr wohl, wie nummer 1 rackern muss, um halbwegs akzeptable leistungen zu schaffen (während sie den nachmittag aufm spielplatz ist und trotzdem eine 1 bekommt).

wenn man imme rnach dem leistungsprinzip gehen will, dann müsste man auch konsequenterweise sämtliche solidarleistungen abschaffen - weil wer nichts leistet kriegt auch nichts...

wenn deine nummer 2 meckert: halte ihm vor augen, dass er sehr viel mehr spielen, lesen, fernsehen usw....kann, weil er eben nicht ohne ende lernen muss! und wenn er dann ein längeres fernsehen fordert: ok, wenn die schulleistungen es hergeben, dann kann er eben abends auch mal bis neun ein video schauen. wenn er morgens dann niocht aufsteht, muss man solche provolegien wieder rückgängig machen

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Re: sehe das auch wie like

Antwort von Fru am 27.03.2011, 15:31 Uhr

Also ich kenne das, das Kinder nicht gleich behandelt werden aus meiner eigenen Familie und ich muß sagen, das ist echt ein scheiß Gefühl für denjenigen der immer zurückstecken muß....

Ich bin der Meinung: entweder alle oder keiner....

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Noch ne Idee

Antwort von like am 27.03.2011, 15:33 Uhr

wie wäre es, wenn du Nr. 1 einspannst für Nachhilfe für die Kleineren und dafür nochmal Geld gibst? Würde dich auch entlasten. Und er sieht, dass er mit seinen guten Leistungen Geld verdienen kann - ist ja dann auch ein Motivationsfaktor- er kann was, leistet dadurch was ( Nachhilfe) und wird dafür bezahlt.

Das Taschengeld finde ich ok, wenn viel selbe bezahlt werden muss. meine kriegen Bücher immer bezahlt, wenn sie ins Koni gehen oft auch mal nen 10er zugesteckt, aber dafür weniger Taschengeld.

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ach so

Antwort von like am 27.03.2011, 15:36 Uhr

wollt ich noch kurz schreiben- ich und mein Bruder haben früher auch Geld für gute Noten gekeriegt. Während ich der Selbstläufer war, dem der Stoff zufiel (klar, auch fleißig), hatte es mein Bruder schwerer.
ICH fand es damals irgendwie ungerecht, genauso behandelt zu werden wie mein Bruder - er hat nie DAS Geld gekriegt, obwohl er sich genauso bemüht hat.

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Re: ach so

Antwort von franziska1958 am 27.03.2011, 17:24 Uhr

Meine kinder sind auch sehr unterschiedlich und ich habe das auch genauso angesprochen.

Für kind1 war es das allergrößte am we so lange aufzubleiben wie er wollte. Dafür hat er alles getan, auch für die schule gelernt :)

Kind2 hätte mit dieser vergünstigung gar nix anfangen können, weil lange aufbleiben ihr schlichtweg egal war. Sie kaufte sich gerne polly pocket und bekam dann mal etwas.

Aber aufgerechnet wurde bei uns nicht. Du kannst es doch deinem kind1 genauso erklären wie es ist. Warum einer für guten noten - als anreiz - geld bekommt und der andere das eben nicht braucht.

Ich glaube das kinder so etwas verstehen.

Franziska

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Re: das geht eher nicht

Antwort von Benedikte am 27.03.2011, 17:30 Uhr

also,
ich finde, dass die beiden Grossen einen enorm anstrengenden und langen Tag haben. Sie verlassen das HAus um 7.00 Uhr am morgen und kommen gegen 16.00 Uhr zurueck- bzw. der Zweite kommt an Tagen, wo er Eishockey hat, nicht zurueck, sondern geht gleich zim TRaining ( war ja auch Teil des Dilemmas, mir war, weil ich ja selber Vollzeit arbeite und nachmittags nicht zuHAsue bin, gar nicht klar, wie oft und lange der weg ist) und dann sind noch die HAusaufgaben da.

Und der Zweite braucht weniger " NAchhilfe"- der muss dazu gebracht werden, seinen KRam zu erledigen. Die Tochter braucht Hilfe- aber eben richtig und paedagogisch wertvoll- das will ich der Nummer eins nicht zumuten bei dem Tag. Allerdings- mein Mann ist Lehrer und mittags zuhsue, der kann und macht das.

Und zur Entalstung- das ist ja das attraktive am derzeitigen Modell- gegen Entrichtung eines kleinen Obulus habe ich weder Streit noch Muehe.

Zum TAschengeld- meine sind hier im goldenen Mittel. Einer hat einen Klassenkameraden, der bspw. nur 5 Euro im Monat kriegt. Ganz ehrlich- TAschengeld verteile ich ua, damit die den Umgang mit Geld lernen, wirtschaften lernen, planen lernen. Bei 5 Euro ist das nicht moeglich. Die Idee bei uns ist, dass sie vom TAschnegeld alles bezahlen ausser KLamotten und Essen und Schulsachen und Geschenke, die sie zu Geburtstagen mitnehmen. Bei gemeinsamen Unternehmungen mit uns zahlen wir auch.

Benedikte

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total ungerecht!

Antwort von *Suse* am 27.03.2011, 18:18 Uhr

Bei uns zuhause war ich immer das gute bequeme Kind, dem scheinbar alles zuflog - scheinbar deshalb, weil ich einfach gern gelesen und gelernt hab, also hat es mich zwar weniger angestrengt oder meine Überwindung war nicht so groß, aber getan hab ich es ja schließlich trotzdem. Meine Noten waren immer 1er oder 2er, wenn's mal ne 3 oder gar ne 4 war (selten) gab's Anschiss.

Mein dusseliger fauler Bruder, 1 Jahr jünger als ich, hatte nie Bock zu lernen, hat immer nur vor dem Computer gehockt oder irgendwelchen Blödsinn angestellt, aber wollte nix tun. Wenn der mal ne 3 fabriziert hatte, wurde er über den Klee gelobt.

Das ging so bis zum Schluss. Mein Abitur mit 1er Schnitt war "normal", es wurde nicht mal gratuliert, geschweige denn hätte jemand zum Ausdruck gebracht stolz auf mich zu sein. Mein Bruder kriegt ne Party, als er mit Ach und Krach einen mittleren Schulabschluss gemacht hat. Der Hammer ist, dass er mir bis heute vorwirft, das Lieblingskind gewesen zu sein...

Er hat später erst eine Lehre gemacht, dann eine Weiterbildungsmaßnahme und ist nun ein kleiner Angestellter, verlangt bis heute noch, dass man ihn bei jedem Zusammentreffen bewundert, wie toll er doch was aus sich gemacht hat... Ich habe ein abgeschlossenes Studium und kann da nur drüber lächeln. :)

Fazit: Auch für scheinbar leicht vediente 1er und 2er gehört ein Lob ausgesprochen. Es sollte auch relativiert werden - beim einen Kind sagen, du hast dich von einer 4 auf eine 3 verbessert, ist doch besser (und ehrlicher) als so zu tun als wäre eine drei beim einen Kind gleichwertig mit einer eins beim anderen. Geld würde ich da komplett heraushalten! Du betonst immer, wie bequem das ist und dass du es deshalb gern so handhabst, aber ich denke, du tust deinen Kindern damit keinen Gefallen auf lange Sicht.
Mach deinen Kindern klar, dass sie für sich selbst und ihre Zukunft lernen, nicht für dich oder für Geld. Wenn der faule Sack mit einem Hauptschulabschluss zufrieden ist - sein Problem.

Suse

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Re: total ungerecht!

Antwort von Benedikte am 27.03.2011, 18:32 Uhr

aber genau das will ich nicht- ihn sehenden Auges schlechte Noten einsammelnm lassen. Ich bin doch seine Mutter- und er kann es ja. Und nicht zu sehen, dass er sich vor allem selbst schadet durch seine Bummeleien- das schreibe ich der Unreife zu. Ich lasse ja auch kein kleines KInd bei Minusgraden nackt auf die Srasse gehen und sage- selber schuld. Ich weiss auch nicht, wie lange ich das machen werde, will, soll, kann- aber mit 13, denke ich, muss er noch "erzogen" werden und ich bin fuer ihn verantwortlich.

Und- mein Zweiter erwartet nicht- wie Dein Bruder- staendig gelobt zu werden. Er will vor allem seine Ruhe haben, Schule und Noten sind ihm egal, sind laestig, vor allem, wenn sie uns interessieren- ihm ist durchaus bewusst, dass Eltern da mehr Enthusiasmus und Einsatz erwarten.

Und mein Grosser kriegt Lob- auf alle FAelle. Nur- und da hast Du recht- aufgrund der Vielzahl sehr guter Noten, an die wir regelrecht gewoehnt werden, eben weniger.


Und meine Nummer drei tut sich eben schwer- obwohl sie genaugenommen mehr lernt als beide Jungen zusammen. Und ihr sind Noten etwas Wert und von Bedeutung- und ihr da zu sagen, dass ihre Anstrengung niemand interessiert, nur das Ergebnis und da sehe ich derzeit nicht, dass die herausragend werden ( mal durch Zufall)- nein, das kann ich nicht.

Benedikte

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Re: total ungerecht!

Antwort von glückskinder am 27.03.2011, 21:01 Uhr

Aber er ist nicht ein kleines Kind mehr, sondern schon 13!
Willst du ihn sein Leben lang Geld zahlen, damit er etwas macht?
Lass ihn auflaufen, er braucht dies Erfahrung!

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Re: total ungerecht!

Antwort von Katja + Fabio (Berlin) am 27.03.2011, 21:18 Uhr

Hallo,

da das Belohnungsprinzip ja bei den anderen beiden gut zu funktionieren scheint und Du damit auch zufrieden bist würde ich es so weitermachen. Allerdings finde ich auch das Nr.1 ebenso eine Belohnung verdient ... und genaugenommen dann eigentlich auch Nr.4.

Du schriebst irgendwo das Geld für Nr.1 garnicht so wichtig sei. Er würde lieber länger aufbleiben. Hast Du ihn denn mal gefragt WAS er gern für eine Belohnung hätte??? Hätte er auch gerne eine materielle Entlohnung oder lieber eine in immaterieller Form?! Vielleicht machst Du ihm mit dem länger-aufbleiben-dürfen (oder etwas ähnlichem) einen größeren Gefallen als eben mit Geld. Und aufgrund seiner guten Noten ohne großen Aufwand würde doch auch nichts dagegen sprechen. Ich würde mal ein Gespräch mit ihm suchen.

LG und viel Erfolg weiterhin
Katja & Co, die auch gerade überlegt wie man Kind 1 dazu bewegt mehr für die Schule zu tun und Leistungen möglichst konstant zu erbringen ...

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aus dem Bauch raus

Antwort von like am 27.03.2011, 21:55 Uhr

im Grunde hast du ja schon entschieden - nur du kennst die Situation und deine Kinder gut genug. Entscheide aus dem Bauch heraus, was das Beste ist. Führe Gespräche mit deinen Kindern, wie sie es gern hätten und gerecht finden würden. Dann kommt ihr schon auf einen grünen Zweig, denke ich.

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Gerechtigkeit ist nicht Gleichheit

Antwort von Beatrix in Canada am 28.03.2011, 17:24 Uhr

Meine Eltern hatten es naemlich auch so gemacht wie du und ich als Kind 1 hatte es gehasst und mich immer ungerecht behandelt gefuehlt. Genau aus dem Grund gibt es bei uns keine Belohnungen fuer Noten. Wir geben zum Zeugnis eine Belohnung fuer die *Arbeit*, die die Kinder im Schuljahr geleistet haben. Und das ist dann so ziemlich gleich. Es darf sich dann z.B. jeder ein Buch seiner Wahl aussuchen.

Es ist doch ganz normal, dass alle Kinder individuell unterschiedlich sind. Nicht nur was die Schule betrifft, auch in anderen Bereichen. Und um ihnen gerecht zu werden, darf man sie dann eben nicht genau gleich behandeln, sondern gleich*wertig*. Geld ist da eine schlechtes Mittel diese Gleichwertigkeit zu vermitteln.

Gruss
beatrix

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