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Geschrieben von Christine70 am 08.07.2010, 12:00 Uhr

'Fachabitur vergeigt :(

mein sohn (18) hat gestern seine Noten erhalten von seinem Fachabitur.
Es sieht schlecht aus. Er hat zwar schon bestanden, aber der schnitt ist katastrophal.

nun stellt sich uns die frage:
Den schnitt akzeptieren, bestanden ist bestanden
oder
die 12. Klasse freiwillig wiederholen

nun fragt mich mein sohn was er tun soll. ich hab keine antwort parat.
Klar, auch ich sage bestanden ist bestanden. das Fachabitur hat er!
Wiederholt er jetzt, verliert er ein ganzes jahr. nach dem Fachabitur kommt die Bundeswehr, erst dann kann er eine Lehre beginnen. Studieren will er nicht.

Auf der anderen seite der schnitt von 4,0 :(

Er ist recht geknickt, vor allem wegen BWR. Da stand er die beiden jahre IMMER auf einer guten Note. Die Prüfung hat er komplett vergeigt. Mathe genauso. der Prüfungsdurchschnitt sieht auch nicht besonders aus und es müssen nächste woche einige in die Mündliche Prüfung, weil sie knapp durchgefallen sind.

mich würden da mal euere meinungen interessieren.

wiederholen oder akzeptieren...

 
23 Antworten:

Re: 'Fachabitur vergeigt :(

Antwort von Eule2000 am 08.07.2010, 12:06 Uhr

Ich würde nicht wiederholen!

Wie gesagt, das FA hat er, und in ein paar Jahren fragt keiner mehr nach, mit welchem Schnitt!

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Re: 'Fachabitur vergeigt :(

Antwort von Reni+Lena am 08.07.2010, 12:12 Uhr

akzeptieren!
Das interessiert in ein paar Jahren niemanden mehr.
Außerdem..wenn er jetzt zum Bund geht, wer weiß was danach ist. Vielleicht will er ja dann doch noch studieren, oder seine allgemeine Hochschulreife machen, oder beim Bund bleiben, oder..oder..oder..
Außerdem ist nicht gesagt, dass es das nächste mal besser wird:)
Selbst ein schlechtes Abi ist ein Abi.

Lg reni

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Re: bestanden

Antwort von HellsinkiLove am 08.07.2010, 12:30 Uhr

ist bestanden.

fragt hinterher kein mensch mehr mit welcher note..die wollen sehen das man das ding in der tasche hat und gut ist

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geht wiederholen "einfach" so ?

Antwort von maximiliana am 08.07.2010, 12:41 Uhr

Hallo,
ich würde mich mal schlau machen, ob wiederholen überhaupt nach bestandener Prüfung einfach so geht.
Bedenken hätte ich auch, wenn es im Wiederholungsjahr Durchhhänger gibt,
welchen Abschluss hat er dann?
Was will er für eine Ausbildung machen? Geht das mit den Noten?
Über Praktika kann er vielleicht positive Eindrücke bei Firmen hinterlassen.
Denkt in Ruhe erstmal über Vor- und Nachteile nach.
Gruß
Maximiliana

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Re: geht wiederholen "einfach" so ?

Antwort von Christine70 am 08.07.2010, 12:52 Uhr

ja, das geht ganz einfach. er hat gestern ein formular mitbekommen, das bekam jeder der in einem fach eine 5 geschrieben hat. in seinem fall war das Mathe :(

das müsste er nur ausfüllen und bis nächste woche Freitag in die schule schicken.

aber ihr habt mich echt unterstützt mit meinem Denken: Bestanden ist bestanden

Am ende zählt natürlich seine meinung, aber ich kann jetzt wenigstens mit gutem gewissen sagen, daß die noten egal sind. hauptsache bestanden.

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Re: 'Fachabitur vergeigt :(

Antwort von Emmi67 am 08.07.2010, 13:07 Uhr

Wenn er mit dem Zeugnis studieren will, dann fände ich das wirklich egal, solange es da keine notenmäßige Beschränkung gibt. Will er sich aber mit dem Zeugnis bewerben- dann interessieren die Noten doch sehr wohl. Bewerber mit einem Notendurchschnitt von 4 und dann auch noch Mathe 5 würde ich zum Beispiel erst gar nicht in Erwägung ziehen und auch nicht zum Vorstellungsgespräch einladen.

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Wiederholen möglich?

Antwort von hgmeier am 08.07.2010, 14:01 Uhr

Ist denn überhaupt das Wiederholen möglich? In Hessen ist dies nach bestandenem Fachabi nämlich nicht der Fall.

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Tendiere wohl eher zur Wiederholung....

Antwort von mamaj am 08.07.2010, 14:24 Uhr

Ich weiß nicht...wenn er sich eines Tages für eine Lehrstelle bewerben möchte, dann werden doch sicherlich die Noten wichtig sein.
Lieber einen 1er oder 2er Realschüler als Lehrling, als ein mit 4er Fachabi, oder?
Kennen tut man keinen von Beiden, dann entscheiden nur die Noten...

Für ein Studium reicht sicherlich das bestandene Fachabi...sofern ein bestimmter Notendurchschnitt nicht wichtig ist (einen Beruf in dem Mathe vordergründig wichtig ist, wird er somit wohl eher nicht studieren können ;-)

Ich weiß nicht wie ich mich entscheiden würde, denn ich kenne das Kind ja nicht.
Würde dein Kind denn den Ehrgeiz besitzen bei einer Wiederholung deutlich besser zu sein?

Mein Bruder hat z.B. die Prüfung am Ende der Lehre auch verhauen... hat den 2.Versuch in Anspruch genommen und letztendlich doch noch mit ziemlich guten Noten bestanden.
Er wußte, das ist seine letzte und einzige Chance und hat sie genutzt.

In Bezug auf die ganzen Diskusionen der letzten Tage...ob Abi oder nicht...bin ich überrascht das einige schreiben...egal welche Noten, Hauptsache bestanden.
Dann könnte doch jeder aufs Gymnasium....ist doch egal welche Noten dabei rauskommen....ein guter Realschüler würde sicherlich auch ein eher mäßiges bis schlechtes Abi hinbekommen...wäre doch egal, Hauptsache bestanden.

Wie schon geschrieben...ich weiß nicht wie ich mich entscheiden würde...tendiere aber wohl eher zur Wiederholung...was ja auch noch 1Jahr Aufschub, was die Berufswahl angeht, bedeutet.

Dein Sohn ist 18....ich würde ihn vor allem selbst entscheiden lassen....ihm aber auf jeden Fall nie sagen: egal, Hauptsache bestanden.
Tendiert er zur Wiederholung, dann würde ich ihn unterstützen.
Nimmt der die Noten wie sie sind, würde ich es akzeptieren, aber nicht deutlich sagen, das es okay ist....
Letztendlich ist es dennoch seine Entscheidung.

LG
mamaj

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Re: Tendiere wohl eher zur Wiederholung....

Antwort von like am 08.07.2010, 14:53 Uhr

"Dann könnte doch jeder aufs Gymnasium....ist doch egal welche Noten dabei rauskommen....ein guter Realschüler würde sicherlich auch ein eher mäßiges bis schlechtes Abi hinbekommen...wäre doch egal, Hauptsache bestanden."

Genau so ist es!

Ich denke, dass die meisten guten Realschüler ein Abi schaffen würden. Hab heute in der Zeitung die Realschulabgänger gesehen - kommt doch immer mit Namen, Angabe ob Preis oder Belobigung...
Mein Großer ist ja jetzt Ende Klasse 10. Im Laufe der Jahre sind einige aus seiner Klasse abgegangen vom Gym auf die Real und die sind jetzt alle fertig - was soll ich sagen - die, die damals abgegangen sind, haben alle die Realschule mit Preisen und Belobungen abgeschlossen.
Mit ein bisschen mehr Sitzfleisch in den Pubertätsjahren hätten die ALLE das Zeug gehabt, auch Abi zu machen, da bin ich mir sicher.

Zum Thema: ich würde das Wiederholen ihn entscheiden lasse - ist er froh, endlich fertig zu sein? Kann er sich vorstellen, ein Studium anzufangen, wenn er keine Lehrstelle kriegt?
Hat er die Möglichkeit, über Praktika etc. einen Fuß in Betriebe zu bekommen, so dass seine Noten unwichtig werden bei der Frage, ob er dort eine Ausbildung beginnen kann?

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Tendiere wohl eher zur Wiederholung....

Antwort von melli19 am 08.07.2010, 18:10 Uhr

sehe ich auch so Mathe, Englisch und Deutsch darauf legen viele Ag oder auch Unis Wert das das passt

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Re: 'Fachabitur vergeigt :(

Antwort von Potter am 08.07.2010, 21:00 Uhr

Bei uns kann man beim Zentralabitur zumindest freiwillig in die mündliche Nachprüfung, die gegebenenfalls noch etwas reißt.
Vielleicht ist das eine Option?

Sonst würde ich es davon abhängig machen, wie nötig der Schnitt ist. Also ist es wichtig, dass der gut ist, damit der Junge in die Lehre kommt (auch da habe ich schon etwas von Notenschnitten gehört)?
Wenn, nicht, dann würde ich sagen: Fachabi in der Tasche und weiter geht's. Da fragt echt niemand mehr nach.

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Also Noten sind wichtig....

Antwort von ursel66 am 09.07.2010, 6:47 Uhr

Hallo,
dieses Zeugnis wird ihn sehr wohl noch einige Jahre begleiten. Bei Bewerbungen um Ausbildungsplatz sowieso; aber auch zum Studium und anschließend zum Beruf. Sogar nach 15 Jahren (Berufswechsel) wurde das Schulabschlusszeugnis noch mal verlangt.
Es holt ihn also auf jeden Fall wieder ein.
Wenn er die Chance hat, würde ich ihm zureden, zu wiederholen.
Grade wenn er prüfungsrelevant versagt hat, hat er nächstes Jahr die Chance ruhiger in die Prüfung zu gehen, denn prinzipiell hat er schon bestanden, kann sich also nur verbessern
Viele Grüße
Ursel

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Ich sehe das anders

Antwort von +emfut+ am 09.07.2010, 7:04 Uhr

GERADE wenn er eine Lehre machen will, sollte er eine bessere Note haben.

Wenn er studieren wollen würde, wäre es wurst - da reicht tatsächlich ein "bestanden", solange es keinen Numerus Clausus gibt. Da ist das Fachabi die Zugangsvoraussetzung, die hat er erfüllt, feddich.

Aber die Ausbildungsbetriebe schauen auf die Noten. Gerade Mathe braucht man in fast allem. Ich habe ein paar Jahre als Ausbilderin gearbeitet - wir hätten keinen mit einem 4er-Schnitt genommen, schon drei Mal nicht mit einer 5 in Mathe - und zwar für alle Berufe, in denen wir ausgebildet haben, und das waren kaufmännische und technische.

Was ist schon ein Jahr? Danach fragt im Endeffekt keiner.

Gruß,
Elisabeth.

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Aber das zusätzliche Jahr

Antwort von wauwi am 09.07.2010, 11:17 Uhr

verschwindet doch nicht einfach aus seinem Lebenslauf.
Zukünftige Arbeitgeber sehen dann doch, dass er für sein Fachabi ein zusätzliches Jahr gebraucht hat. Diesen Zeitraum wird er dann ja erklären müssen. Das heißt, von seinem jetzigen Abschlusszeugnis werden sie so oder so erfahren.
Und wer sagt denn, dass die Matheprüfung in einem Jahr besser läuft?
Kann er das Jahr nicht nutzen, um das richtige Abi zu machen?
wauwi

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Re: Aber das zusätzliche Jahr

Antwort von +emfut+ am 09.07.2010, 12:39 Uhr

Das taucht aber nicht zwangsweise als DIESES Jahr auf. Normalerweise schreibt man in den Lebenslauf:

"August 2005 bis Juni 2010: Schniffischneufschule in Dibbelstadt, Abschluß: Fachabitur"

Daraus kann keiner erkennen, ob er das letzte Jahr "doppelt" gemacht hat oder ein früheres. Er kann auch irgendwann sonst sitzengeblieben sein oder ein Jahr freiwillig nochmal gemacht haben.

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Noch ein Gedanke

Antwort von like am 09.07.2010, 13:13 Uhr

dein Sohn ist mit 18 ja noch "relativ" jung - früher haben alle Abi eigentlich erst mit 19 gemacht. (Heute mit G8 natürlich teilweise anders, meiner wird 18 1/2 sein, soll dann aber ruhig erst mal ein Jahr was anderes machen, FSJ oder so).
Da tut ein Jahr mehr auf der Schule auch nicht weh.

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Re: 'Fachabitur vergeigt :(

Antwort von barnie am 10.07.2010, 8:58 Uhr

Auch wenn das Fachabi schlecht bestanden ist: jetzt bewerben! Er muß zwar mit einigen Absagen rechnen, aber es wird auch Leute geben, die ihn zum Vorstellungsgespräch einladen und ihn dann auch sicher Einstellen! Solche Leute achten nicht nur auf die Noten, sondern auch, wie sich ein Mensch gibt, was er leisten kann!
Es gibt auch Leute, die einen schlechten Ausbildungsabschluß haben, aber trotzdem Arbeit gefunden haben! Nicht, weil nur allein die Note zählt, sondern was der Mensch kann und bringt!


barnie

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Re: Noch ein Gedanke

Antwort von CarmenOma am 10.07.2010, 8:58 Uhr

Bin zwar in einigen Punkten bei manchen hier echt anderer Meinung - aber was ich echt unterschreiben würde: mit der G8 ist man jetzt schon eher fertig mit Abi als G9 - also wäre das 1 Jahr kein Problem - es ist nur ein Jahr - von daher würde ich auch zum Wiederholen tendieren. Und wenn die Prüfung im allgemeinen etwas schlecht lief scheint sie sehr schwer gewesen zu sein - das kann im nächsten Jahr anders sein.

Eine Bekannte gab zu bedenken: wenn die Kinder ein Jahr mehr machen müssen sie ein Jahr weniger für die Rente zahlen und unsere Kinder werden da warscheinlich eh - im wahrsten Sinne des Wortes - alt aussehen.

Auf der anderen Seite gibt man ja nicht nur das Abschlußzeugniss ab sondern auch das letzte Jahreszeugniss bei der Bewerbung - UND wenn er da besser war schauen die Noten ja anders aus - da wird sich jeder Arbeitgeber einen Kopf machen und das im vorstellungsgespräch anbringen - denke ich mal.

Leider ist es aber wirklich so - viele schauen auf die Noten und nicht auf den menschen dahinter - kann man aber leider nicht ändern. Gute Theoretiker z.B. müssen keine guten Praktiker sein - es kommt halt drauf an, was er vor hat zu werden. Deshalb tendiere ich in solchen Fällen auch immer zu Praktikas - da kann man dem Chef zeigen was man drauf hat ;-)

Es ist eine schwierige Entscheidung und ich möchte sie nicht treffen müssen. Würde auch sehen, dass dein Sohn mit 18 die Entscheidung selber trägt - macht euch doch mal eine Pro und Kontra Liste und schaut dann wo euer Gefühl euch hinführt. solche Listen haben mir in schwierigen Entscheidungen gut geholfen - auch den Kindern bei der ein oder anderen Wahl was sie machen möchten.

LG

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Noch ein Gedanke

Antwort von like am 10.07.2010, 18:15 Uhr

Besteht nicht die Möglichkeit, dass er sich mal zum Wiederholen anmeldet, gleichzeitig aber bewirbt auf eine Lehrstelle, die ihm zusagt, und wenn er dann evtl. doch nichts kriegt, die Sache mit dem Wiederholen durchzieht?

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Re: Noch ein Gedanke

Antwort von nicosma am 10.07.2010, 22:44 Uhr

...bestanden ist bestanden. Später fragt keinr wie.
ich würde nicht wiederholen, es ist keine Garantie das es besser wird

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Re: 'Fachabitur vergeigt :(

Antwort von yellow_sky am 11.07.2010, 13:17 Uhr

ich würde mich mal fragen was er überhaupt lernen will?

und

warum verliert er ein jahr? man kann kein jahr verlieren...:-)

ich denke ein lehrling mit einem 4,0 schnitt abitur ist sicher mindestens genau so gut wie ein ex hauptschüler.
und wenn er sowieso nicht studieren will....

lg

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Habt Ihr Euch denn entschieden???

Antwort von Trini am 12.07.2010, 8:15 Uhr

Ich würde vielleicht auch fragen, ob man freiwillig in die mündliche Prüfung darf.

Trini

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Re: Habt Ihr Euch denn entschieden???

Antwort von Luni2701 am 12.07.2010, 11:37 Uhr

ich würde erst mal fragen ob er in dem fach mit der 5 nicht die nachprüfung machen kann. Wenn nicht würde ich sagen, das er sich für das wiederholungsjahr anmeldet und sich aber trotzdem weiter bewirbt auf ne lehrstelle, wenn er eine bekommt, dann gut wenn nicht hat er nächstes jahr bestimmt ein besseres zeugniss um sich zu bewerben. Und ja gerade für ne lehre sind die noten nicht unwichtig auch wenn ein abi dahinter steht und gerade in den hauptfächer und noch besonders in mathe sieht ne 5 für nen chef überhaupt nicht gut aus.

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