Rund-ums-Baby-Newsletter Kindergesundheit

  Expertenforen   Foren   Gruppen   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben
Baby u. Kleinkind

Chaos im Supermarkt

Supermarkt Fürs Mittagessen fehlt noch dies und das - also schnell in den Supermarkt um die Ecke laufen und einkaufen. Den Kleinen noch eine Jacke überziehen - und ab geht's.
 
Was sich hier nach dem normalsten Vorgang der Welt anhört, entwickelt sich leicht zum Spießrutenlauf.

 

Davon können Mamis ein Lied singen: Kaum sind die ersten Schritte durch die Eingangtür getan, kommt dem Kleinen die erste Idee:
"... Wurst !"
"Nein, jetzt nicht - wir holen heute bloß ein paar Kartoffeln und sind wieder weg ..."
"...Wurst haben !"
"Nein, jetzt nicht ..."
"Mamiiiiii - Wurst !!!"
Die ersten Leute drehen sich um, eine Verkäuferin schaut stumm über die Ränder ihrer strengen Hornbrille ...
"Also schön - eine Scheibe."
Auf dem Weg zum Wurstverkauf (zu den Kartoffeln geht`s eigentlich ganz woanders lang) kommt die Kühltheke näher und Mami versucht, von den Milchschnitten geschickt abzulenken.
"... schau mal dahinten - die Tante mit dem großen Hut !"
Natürlich wieder ohne Erfolg.
"Milnitte !!! Milnitte !!! Milnitte !!!"
"Nein - morgen wieder, mein Schatz."
"Mamiiiii !!!"
Spätestens jetzt hat die kleine Schwester auch etwas dazu zu sagen, spuckt den Schnuller aus und meldet sich lautstark zu Wort ...

Nachdem alles mit Wurst versorgt ist, muss die lange Gerade mit den Spielsachen noch passiert, die enge Kurve um die bunte Gummibärchen genommen, die Sprintstrecke entlang der Schokolade bewältigt werden - bis kurz vor der Kasse die "Schlussschikane" erreicht wird. Hier ist noch einmal alles aufgebaut, was Mamis Adrenalinspiegel sprunghaft ansteigen lässt. "Hart bleiben !!" denkt sie sich, gibt der Kleinen den Schnuller wieder in den Mund und schiebt den quengelnden Sprössling energisch in die richtige Richtung, "...hart bleiben !!". Und tatsächlich sieht es für einen Moment so aus, als liefe diesmal alles ganz glimpflich ab - doch da meldet sich aus der Warteschlange die Tante mit dem großen Hut "... oooch - will Dir Deine Mami das nicht kaufen ?!?". Und schon geht alles von vorne los ...

Es gibt so viel zu entdecken ...

Für die Kleinen ist der Supermarkt eine große, spannende Welt voller toller Dinge, die es zu entdecken gibt. Hinter jeder Ecke findet sich was Neues, unbekannte Gegenstände, große bunte Schachteln und Tüten mit geheimnisvollem Inhalt - in manchen raschelt es, in anderen gluckert es. Da ist es kein Wunder, wenn die kleinen Hände nach allem greifen, was erforscht werden will - und Mutter ihr angeschlagenes Nervenkostüm keinen rechten Platz im kindlichen Bewusstsein findet.

Besonders das Mitfahren im Wagen finden die Kleinen toll, weil es ihnen einen viel besseren Überblick bietet. Auch für die Mütter scheint diese "Transportform" auf den ersten Blick geeignet, kann der Nachwuchs auf diese Weise doch schnell an dem einen oder anderen vorbeigeschoben werden, was sein Interesse besonders wecken würde. Auch der Abstand zwischen den ausgestreckten Händen und den vollen Regalen lässt sich so ganz gut bestimmen - was allerdings nicht selten energische Proteste auslöst. Mit dem darauffolgenden Herumhampeln im Wagen tritt dann der Supermarktbesuch in eine kritische Phase. Noch schlimmer wird's, wenn die Kleinen auf der Suche nach Interessantem herumlaufen oder der Abstand mit dem Wagen zur Ware mal zu gering gewählt war und bereits "eingekauft" wurde. Wenn dann alles zurück in die Regale muss, gibt's oft Tränen und Gebrüll.
 

Was kann man machen?

Viele krisenerprobte Mütter (und Väter) schwören auf gezielte Beschäftigung und eine Einbindung der Kinder in den eigenen Einkauf. In vielen Supermärkten gibt es schon kleine Einkaufswagen für die Kleinen, die sie selbst schieben können. Nachdem zu Hause erst gemeinsam ein Einkaufszettel geschrieben wurde - oder auf dem Weg zum Einkauf über die benötigten Dinge gesprochen wird, werden die Kinder dann im Supermarkt gezielt mit dem Einkauf "betraut", sollen bestimmte Sachen aus dem Regal nehmen und ins Wägelchen legen. Wenn keine Kinderwagen zur Verfügung stehen, funktioniert das auch dann ganz gut, wenn der Nachwuchs im Wagen sitzt, man die Ware selbst aus dem Regal nimmt und sie ihm in den Wagen gibt. Schieben die Kleinen selbst, muss nur noch verstanden werden, dass sie in Mamis Nähe bleiben sollen. Sitzen Sie im Wagen müssen sie lernen, dass die eingekauften Sachen vor dem Bezahlen nicht ausgepackt werden dürfen. Bis diese "Einkaufsregeln" verstanden werden, können Mamis Nerven jedoch erst einmal arg strapaziert werden.

Dennoch zahlt es sich in aller Regel aus, wenn die Kinder den Einkauf mit Mami möglichst früh auch als eine eigene Aufgabe verstehen lernen. Es macht Sinn, ihnen hier und da zu erklären, warum man etwas kauft - und warum nicht (auch wenn sie noch nicht gleich alles verstehen): "... schau mal, diese Erbsen sind schön, die nehmen wir für die Suppe mit - die Orangen brauchen wir aber nicht - davon haben wir noch genug zu Hause. Wenn die Kleinen dann ein wenig älter werden, ist es umso leichter, auch die "Geldfrage" mit ihnen zu besprechen, also z. B. verständlich zu machen, dass man nicht die Regale leer kaufen kann, sie sich aber für einen bestimmten Betrag etwas aussuchen dürfen und die Schokolade erst nach dem Bezahlen gegessen werden darf.

Aber manchmal - wenn sich aus dem leisen Quengeln trotz aller ein- und gegenlenkenden Versuche erst einmal ein lautstarker Sturm der Empörung entwickelt und das Kind aus dem Trotz, in den es sich hineingesteigert hat, nicht mehr herausfindet - hilft alles nichts mehr. Dann muss man schon mal energisch zugreifen, den tobenden Sprössling unter den Arm nehmen, den Ausgang suchen und zum Auto gehen. Dort ist der beste Platz für den Sturm, um abzuflauen. Diskutieren und Schimpfen bringt meist nichts mehr - vor allem, weil man riskiert, dass sich andere Kunden einmischen, der Nachwuchs deren "Beistand" spürt und erst recht nicht mehr zu beruhigen ist. In solchen Fällen lässt man den Einkaufswagen am besten an Ort und Stelle stehen und versucht es eine Viertelstunde später noch einmal. Wohl alle Mütter wissen auch, wie gern sich manchmal andere Kunden als selbsternannte Experten in den Kampf zwischen Mutter und Kind einmischen - denken Sie in solchen Fällen an ihre eigenen Nerven, lassen sich nicht provozieren und kehren den "Experten" eine kalte Schulte zu.

Muss man angeknabberte Ware bezahlen?

Bei Kindern unter sieben Jahren hängt dies von der jeweiligen "Aufsichtssituation" ab - was nicht bedeutet, dass man die Kleinen unbedingt ständig im Auge haben muss. Die Verbraucherzentralen vertreten die Rechtsposition, dass Eltern jüngerer Kinder bei einer angemessenen Aufsicht angeknabberte Ware nicht bezahlen müssen. Wegen des geringen Streitwertes gibt es dazu allerdings noch keine richterlichen Urteil. Besteht ein Lebensmittelhändler jedoch auf die Bezahlung, so sollten sich die Eltern in jedem Fall beim Handelsunternehmen beschweren oder sich an die örtliche Verbraucherzentrale wenden.

Weiterführende Artikel ...

*Weshalb Babys Fontanellen haben
*Die Gute-Nacht-Geschichte
*Wieviel Daumennuckeln ist normal?
*Erste Zahnpflege
*Haustiere - in Gesellschaft von Bello & Co
*Chaos im Supermarkt
*Mutter muss auch loslassen können
*Geschenke zur Geburt

Tipps für Sie!

Tipps für Sie!
*
 
Babys Entwicklung
Ihr Baby in den ersten Monaten
*
 
Babypflege - so machen Sie's richtig
Von A wie Auge bis Z wie Zähnchen
*
 
Aktuelle Tipps vom Kinderarzt
Jeden Monat neu!
*
 
Aktuelle Haushaltstipps
Jeden Monat neu!
*
 
Babys Ernährung
vom Stillen bis zur Familienkost

Chaos im Supermarkt
Fragen zu diesem Thema:
  
*Frage an Sozialpädagogin Christane Schuster
Unmögliches Chaos beim Einkaufen mit den Kids
Frage und Antwort lesen

 
*Frage an Dr. med. R. Posth
Sollte ich im Supermarkt konsequent bleiben?
Frage und Antwort lesen

 
*Frage an Sozialpädagogin Christiane Schuster
Schuhe kaufen mit Kind sehr anstrengend - was tun?
Frage und Antwort lesen

 
 

Newsletter

 - jetzt kostenlos bestellen
Rund-ums-Baby-Newsletter Tipps, Tipps, Tipps: Gesundheit, Kochen, Haushalt, Erziehung, Recht & Finanzen ...

Specials

Special Allerigen Allergien
Erkennen, behandeln, vorbeugen
Special Allerigen Neurodermitis
Diagnose und Hilfe
Special Allerigen Impfen
Infos für Eltern

Service

*
 
Kochen für Kinder
Tipps von Ernährungsberaterin Birgit
*
 
Rezepte für die Familie
Leckere Ideen für Groß und Klein
*
 
Flohmarkt
Hier können Sie kaufen oder verkaufen
* Infos & Proben

Gewinnspiele

Unsere aktuellen
Gewinnspiele mit vielen
tollen Preisen
Gewinnspiele

Baby u. Kleinkind