Wie stille ich ab?

Antwort in der Beratung Stillberatung

Sehr geehrte Frau Welter,
vielen Dank für ihre Antwort. Es kommt leider nicht in Frage meinen Sohn und meinen Mann mit zu der Weiterbildung zu nehmen. Außerdem muss ich auch gestehen, dass ich einfach nicht mehr mag. Ich möchte meinen Körper wieder für mich haben, mal zum Friseur gehen oder einfach nur mit gutem Gewissen ein Glas Sekt trinken.
Das Problem ist, dass wir schon einiges ausprobiert haben. Verschiedene Sauger oder Lochgröße, abgepumpte Muttermilch oder Pre-Nahrung. Als mein Mann ihm die Flasche gegeben hat, ging es so einigermaßen.
Bei mir läuft es so ab, dass er die Flasche nimmt, zwischen 30 und 50ml trinkt gegen den größten Hunger, dann wird ihm scheinbar klar, dass das nicht die Brust ist und sein Protest beginnt und schlichtweg sich weigert, weiter zu trinken, obwohl er immer noch Hunger hat. Das Problem für mich ist, dass ich es nicht ertrage, seinen Protest(Weinen, Jammern) zu hören und dann nachgebe.
Meinen Sie, dass er es nun "raus" hat, dass er nur genug protestieren muss, um wieder an die Brust zu dürfen? Dass er meinen Zwiespalt spürt?
Ich fühle mich ihm gegenüber schon sehr schuldig, das machen zu wollen, merke aber dass ich immer unzufriedener werde und dann auch nicht mehr soviel Geduld habe meinem Sohn gegenüber.
Wie sollen wir also vorgehen, macht es Sinn, dass das Abstillen mein Mann übernimmt? Er sich zum Beispiel Urlaub nimmt und ihm die Flasche gibt? Sollen wir im Wechsel, Flasche-Brust machen oder gleich von Anfang an, nur Flasche und ich pumpe ab? Ich hab das Gefühl, dass eine sanfte Ablösung nicht funktioniert, dass es seinen Leidensweg nur verlängert. Wenn wir das zum Beispiel innerhalb einer Woche durchziehen, wird er es akzeptieren, die Flasche auch mal von mir zu nehmen? ich bin ja meistens mit ihm alleine zu Hause, er muss das ja dann zwangsläufig machen.
Im Moment habe ich das Gefühl, dass er das Trinken verweigert und ich ihn damit unbewusst auf Diät gesetzt habe, was mir als Mutter so unheimlich leid tut. Ich liebe meinen Sohn über alles,das müssen sie mir glauben.
Vielen Dank
Su

von sususte am 18.01.2013, 16:41 Uhr

 
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