Biggi Welter

Biggi Welter

Stillberaterin

Biggi Welter absolvierte ab 1996 ihre Ausbildung zur Stillberaterin bei der La Leche Liga Deutschland e.V., einer Organisation in 78 Ländern in offizieller Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwangeren und stillenden Mütter in Fragen rund um das Stillen Beratung anbietet. Danach leitete Biggi Welter viele Jahre lang eigene Stillgruppen mit intensiver Betreuung. Ab 1999 übernahm sie zudem die Online-Stillberatung von Rund-ums-Baby.de, die sie heute noch leitet. Ihre Beratungen bei Rund-ums-Baby.de werden jeden Monat hunderttausendfach weltweit von stillenden Müttern gelesen. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit Kindern liegt ihr am Herzen.

Biggi Welter

Neurodermitis und Antiallergikum

Antwort von Biggi Welter, Stillberaterin

Frage:

Lieb Biggi!
Hoffentlich kannst du mir helfen. Ich stille Damian 2.6. noch voll. Leider habe ich momentan wieder ganz stark meine Neurodermitis. Weißt du ob ich Antiallergikas nehmen kann, Zyrtek habe ich da,leider ohne Beipackzettel, wirkt sich das auf die MUMI aus. Momentan hilft bei mir leider garnix mehr.
Was kann ich noch tun um Damian nicht zu schaden.

Vielen Dank und LG von Anja

von anjadz am 05.11.2001, 18:15 Uhr

 

Antwort auf:

Neurodermitis und Antiallergikum

?



Liebe Anja,

in jedem Fall solltest Du dich an deine Ärztin/Arzt wenden. Antiallergika sind nicht generell kontraindiziert in der Stillzeit, doch es ist immer sinnvoller sich ärztlich beraten zu lassen, was im speziellen Fall Mittel der Wahl ist.

Zu Zyrtec zitiere ich dir aus „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Schaefer, Spielmann, 6. Auflage 2001:

„Zu Cetirizin (Zyrtec) liegen keine publizierten Daten zum Übergang in die Milch vor. Bisherige Erfahrungen deuten nicht auf nennenswerte Unverträglichkeiten in der Stillzeit hin. Die Halbwertszeit ist mit 9 Stunden recht kurz und das Mittel wirkt kaum sedierend oder atropinartig
...

Empfehlung für die Praxis. Antiallergika der Wahl für die Stillzeit sind Dimetinden, Loratadin, Cetirizin, Meclozin und Tripolidin.

Bei keinem Mittel können im Falle einer längerdauernden Therapie Symptome wie Unruhe oder leichte Sedierung ausgeschlossen werden. Das ist jedoch kein Grund, eine notwendige Therapie zu unterlassen oder gar abzustillen. Bei Auftreten der genannten Symptome muss im Einzelfall über Konsequenzen nachgedacht werden, in erster Linie auf Umstellen auf ein anderes Präparat."

Gute Besserung und LLLiebe Grüße
Biggi

von Biggi Welter, Stillberaterin am 05.11.2001

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