kostenlos anmeldenLog in

   
Rund ums Baby

  Expertenforen
  Foren
  Gruppen
  Community
  Mein RuB
  Testteam
  Videos
  Suche / Biete

Vornamen
Geburt
Stillen
Babypflege
Ernährung Milch
Ernährung Beikost
Kinderernährung
Entwicklung
Vorsorge
Kindergesundheit
Unverträglichkeiten
Allergien
Neurodermitis
Frauengesundheit
Wellness
Mein Haushalt
Kochen
Reisen
Familie
Erziehung
Tests
Finanzen
Flohmarkt
Gewinnspiele
Infos und Proben
Videos Babymassage
Stillen - so klappt es!
Stillen - so klappt es

Richtige Ernährung in der Stillzeit
Richtige Ernährung
in der Stillzeit
 
 
 

Anzeige

Anzeige

 
  Kristina Wrede - Stillberatung

Kristina Wrede
Stillberatung

  Zurück

Nachfrage zum Beitrag vom 11.10.2018

Liebe Biggi,

herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Im Anhang habe ich noch einmal meine Frage und Ihre Antwort angehangen.

Mein Problem ist nur, dass meine Tochter zum einen nicht viel isst und zum anderen um die Mittagszeit sehr quengelig und anhänglich wird, weil sie schnellstmöglich an die Brust will.
Da ich ab 1. November auf einer neuen Arbeitsstelle anfangen werde, kenne ich noch nicht die genauen Arbeitszeiten, aber ich denke, dass ich nicht vor 12.30 Uhr zuhause sein werde. Ab ca. 10.30 Uhr hängt meine Tochter sonst an meinem "Rockzipfel". Diesen hat sie dann nicht mehr und wenn sie dort um 12.00 Uhr mit Mittagsschlaf macht, dann ist es für sie doch richtig schwer ohne ihre Mama, oder?

Heute Morgen habe ich sie zuletzt 4.45 Uhr gestillt. Sie hatte am Morgen nicht unbedingt nach mir gequengelt. Erst als sie in die Hände der Erzieherin ist, hat sie fürchterlich angefangen zu weinen. Das tat mir in der Seele weh, weil ich weiß, dass sie meine Brust noch einmal gebraucht hätte. Wenn ich daran denke, dass sie in der Mittagszeit ohne mich auskommen muss, tut mir das in der Seele weh...
Ich würde ihr das so gern leichter machen. Im Prinzip habe ich nichts dagegen, sie noch mit 1,5 Jahren zu stillen, aber sie soll es ohne mir nicht so schwer haben...
Diesen Trost kann ich ihr ja dann nicht geben.

Wenn ich sie richtig verstehe, ist dieses "nuckeln" in Ordnung? Kann es nicht zur Gewohnheit werden bzw. ist es das bereits?

Mein Problem ist, dass der größte Teil meiner Umgebung sagt, dass ich sie radikal schreien lassen muss und das auch noch durchziehen muss, damit sie es merkt. Ich finde es einfach nur brutal, als wenn man einen Hund schlägt. Deshalb bringe ich es nach dieser Variante nicht übers Herz.

Das nächste Problem ist, zum Abpumpen scheint es zu wenig Milch zu sein, denn ich bekomme nichts "heraus"... Deshalb hatte ich es mit Kuhmilch probiert, aber die Flasche drückt sie mir in die Hand...

Im allergrößten Notfall müsste der Papa (hat Arbeit im Ort) das Kind vorm Mittag abholen und auf mich warten, aber das ist ja keine Dauerlösung... Ich arbeite auswärts und wenn der Papa auf Dienstreise ist, würde es ja auch nicht klappen..

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

__________________________________________
Liebe Spatzi72,

ich denke, dass sich Dein Kind recht schnell an die neuen Zeiten gewöhnen wird und dann auch bald in der Kita mehr isst und dann zu hause ganz normal stillt :-).

Gerade jetzt ist es wichtig, dass zu Hause nicht auch noch Veränderungen kommen, dein Kind braucht Sicherheit!
Es ist immer gut, sich auch seine eigenen Gedanken zu machen und aufs Mutterherz zu hören... tatsächlich macht es keinen Sinn, dein Baby abzustillen, denn es tut ihm wirklich gut, in der Zeit, die ihr zusammen seid, "Normalität" tanken zu können.

Stillen ist viel, viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es ist Trost, Geborgenheit, sicherer Hafen und ein Weg zur Ruhe zu kommen, wenn die Wellen des Alltags so hoch geschlagen sind, dass das Kind keinen Weg mehr weiß, um mit sich selbst und der Umgebung ins Reine zu kommen.

Das Stillen bietet in dem Alter der ersten Ablösung wichtige emotionale Hilfe Dein Kind kann immer wieder den "Heimathafen" ansteuern, wenn etwas beängstigend ist.

Wenn für Dich passt, dann schadest Du deinem Kind sicherlich nicht!
Und wenn Du sehr beunruhigt bist, dann gib Deinem Baby etwas abgepumpte Muttermilch mit in die Kita, die es dann auf der Tasse trinken kann.

Hab Zuversicht und Mut, das wird klappen!

LLLiebe Grüße
Biggi

Antwort von Biggi Welter am 11.10.2018

______________________________________________________
Hallo,
da mir bisher keiner helfen konnte, außer den radikalen Abstillmethoden, wende ich mich an Sie.
Ich habe eine 1 1/2 Jahre alte Tochter. Seid sie 6 Monate alt ist, biete ich ihr Brei an. Leider erfolglos. Mit 1 Jahr haben wir ihr zu jeder Mahlzeit das Essen angeboten, was wir auch aßen. Sie nimmt zu den Mittagszeiten ca. 4 - 6 Löffel und stellt den Teller ordentlich zur Seite.
Frühstück ist sie so gut wie gar nicht. Ab und an etwas Obst.
Mit ihren 1 1/2 Jahren hat sie 6 Zähne die komplett raus sind. Sie hat von Anfang an öfter gestillt werden wollen. Ich hatte den Eindruck, immer wenn sie einen Wachstumsschub hatte.
Mittlerweile sind wir, was das Stillen betrifft, mittags (ich zögere es immer bis zum Mittagsschlaf raus und gebe ihr zuvor Mittagessen), abends vorm Schlafengehen und in der Nacht ca. 3x.
Was vielleicht noch interessant wäre, sie nimmt keinen Schnuller.

Mein Problem ist jetzt vorrangig, dass wir gerade seid 2 Wochen in der Eingewöhnungsphase in der Kita sind. Bis jetzt hole ich sie 10.45 Uhr ab. Sie wartet sehnsüchtig auf mich, weil sie hunger hat. Sie isst aber zum Mittag scheinbar nicht so viel, dass sie so satt ist, da sie dennoch nach meiner Brust verlangt. Die ersten 3 - 5 Minuten trinkt sie, danach habe ich das Gefühl als wenn sie "nuckelt". So wie ich das mitbekomme, versuche ich sie abzunabeln. Sie schreit dann immer und ich versuche sie zu beruhigen. Ich kann sie auch nicht einfach ins Bettchen legen, obwohl ich das sonst nicht so dramatisch war.
Statt meiner Brust habe ich versucht ihr Tee oder normale 3,5 Milch zu geben, aber die lehnt sie ab. Manchmal schafft es Papa sie ohne das ich sie stille, ins Bett zu bringen, aber dann wird sie nach ca. einer 1/2 Stunde wach.

Ab 1. November fange ich an zu arbeiten und bin bis 12.00 Uhr auf Arbeit, so das meine Tochter in der Kita Mittagessen und schlafen sollte.
Von vielen bekomme ich gesagt, dass ich sie einfach schreien lassen sollte, aber das bringe ich einfach nicht übers Herz.
Ich habe angst, dass es ihr in der Kita sehr schwer fallen wird.

Können Sie mir eine sanfte Variante sagen? Auch mein Lebensgefährte bringt es nicht übers Herz sie schreien zu lassen.

Ich würde so gerne eine sanfte Methode wählen, wenn es eine gibt. Es bricht mir einfach das Herz, wenn sie aus vollem Leib schreit...

Über einen Rat von Ihnen wäre ich sehr dankbar.


von Spatzi72 am 11.10.2018


von Spatzi72 am 12.10.2018

 
 
Frage beantworten
Frage stellen

Antwort:

Re: Nachfrage zum Beitrag vom 11.10.2018

Liebe Spatzi72,

ich hoffe, wir können deine Fragen noch etwas klarer beantworten:
Nein, es ist nichts verkehrt am Nuckeln. Das ist ein absolut natürliches Verhalten, und heute weiß man durch Aufnahmen des Gehirns, dass das Nuckeln zu einer gesunden neurologischen Entwicklung beiträgt.
Übrigens hören wir immer wieder, dass Babys, von denen gerade viel Neues verlangt wird, dieses häufigere Nuckeln zeigen. Sie scheinen sich damit zu stabilisieren, darum ist es schön, wenn man es ihnen gestattet!! Du machst das genau richtig!

Natürlich verstehe ich deine Sorge, ob deine Maus klarkommen wird, wenn du sie demnächst nicht mehr so früh holen kannst. Erfahrungsgemäß schaffen die Kleinen das sehr wohl!! Irgendwie scheinen sie es zu spüren, dass es "ernst" wird... und kommen dann auch wirklich ohne Mama klar.

Darum ist es nicht nötig, sie jetzt damit zu quälen, ihr nicht zu geben, was sie braucht, denn sie scheint das Stillen ja durchaus noch sehr zu brauchen.

Es gibt Kinder, die sich nicht an die in Büchern festgehaltenen Entwicklungsregeln halten. Da lässt sich nicht daran ändern, egal wie quer uns das kommt. Es wäre schön, wenn die Bertreuerinnen im Hort feinfühlig und verständnisvoll mit deiner Kleinen umgehen würde. Dass sie sich dort noch nicht sicher fühlt zeigt sich, in dem sie weint, wenn du sie in die Hände der Erzieherin gibst. HIER sehe ich eher das Problem, nicht bei deinem Kind...

Wir leben leider in einer Zeit, in der Kinder früher als es für sie sinnvoll ist, in fremde Hände gegeben werden müssen, weil Mama arbeiten gehen muss. Für manche Babys ist das ok, viele aber leiden darunter. Und dann wird der Mama Druck gemacht, dass sie ihr Kleines zwingen muss, so zu sein wie es für das System drumherum bequem ist. Du tust gut daran, nicht mit dem Strom zu schwimmen, denn für dein Kind wäre das gar nicht gut.

Gerade jetzt, wo auch noch der gruselige Film "Elternschule" Furore macht, werden Mütter, die ihre Kinder einfühlsam und feinfühlig begleiten, schwer verunsichert. Doch dein Gefühl trügt dich nicht!! Ihr als Eltern kennt euer Kind besser als jeder sonst, ihr wisst, was es braucht - sonst niemand!!

Wenn die "Notfall"-Lösung ist, dass der Papa einspringt, dann könnte das für die ersten Wochen doch eine gute Alternative sein. Ich tendiere wirklich dazu, eher eine Lösung im Sysem zu suchen (z.B. eine Oma, oder eine andere Person, zu der euer Kind schon eine Bindung aufgebaut hat, holt das Baby früher von der Kita holt und liebevoll die Zeit überbrückt, bis du da bist. Anstatt dass jemand, der wenig Verständnis haben mag, dein Kind zwingen will, zu essen oder zu schlafen, wenn es dazu gar nicht bereit ist...

Hilft dir das weiter?

Lieben Gruß,
Kristina

Antwort von Kristina Wrede am 13.10.2018
Ähnliche FragenÄhnliche Fragen rund ums Stillen an Biggi Welter und Kristina Wrede:

Nachfrage: stillstreik und schreien

Hallo liebe Stillberaterinnen! Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben weil mein Baby regelmäßig für ein paar Tage die Brust anschreit und nicht andockt, vor allem nachts. Sie macht sich steif, wirft sich nach hinten und will nicht an die Brust - hat aber Hunger. Nach einer ...

Franz_mama   28.08.2017

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

Embryotox - Nachfrage

Liebe Kristina, Dankeschön für deine lieben Worte. Sie haben mir sehr gut getan. Ich habe die Ärzte gebeten bei Embryotox nachzufragen. Leider wurde das verwehrt und mein Hausarzt vertraut den Nuklearmedizinern mehr. Leider wohne ich in einer Region, in der stillen ab dem 7. ...

Sommersonnenfreude   16.12.2016

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

Danke! Und Nachfrage zum Abstillen

Liebe Biggi, zuerst einmal vielen, vielen Dank für deine rasche und ausführliche Antwort von gestern! Sie hat mich wirklich sehr beruhigt und ich bin zuversichtlich doch weiter stillen zu können. Ich war auch schon bei meinem Arzt der sich mit Embryotox in Verbindung setzen ...

Karin1110   30.08.2016

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

Nachfrage: Überfütterung / "Bedarf"

Hallo, ich hänge mich mal an die Frage weiter unten dran und wünsche nochmal eine explizite Antwort auf die Frage: Kann eine Mutter "Bedarf" interpretieren, obwohl es keiner ist. Das Baby hat also z.B. nur ein Saugbedürfnis oder sonstige Unruhe, ich bringe es aber ...

Zornmotte   16.05.2016

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

nachfrage abpumpen

Liebe biggy Vielen dank für die schnelle Antwort . Ich glaube ich muss meine frage nochmal konkreter formulieren. Generell weiß ich wie man abpumpt aber es hat bei mir jeher nur funktioniert wenn die Brust ganz prall war. Ich stille nur noch zweimal täglich und es kommt trotz ...

femBIO   14.12.2015

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

Nachfrage

Liebe Biggi, ganz lieben Dank für die schnelle Antwort. HWZ bedeutet Halbwertzeit, oder? D. h. nach 48 besteht gar kein Problem, sehe ich das richtig? Wäre ja sogar innerhalb Stellzeit möglich (habe es nur 2 Tage gebraucht) DANKE!!! LG ...

Haseundigel   02.11.2015

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

nochmal Nachfrage wegen Durchfall

Hallo, ersteinmal vielen vielen DAnk zur Beantwortung meiner Frge zur Milchpause! Ich habe ihn jetzt weiter voll gestillt (Brei verweigert er) und zusätzlich hat er 24 Std. lang Oralpädon erhalten (aber nur ca. 50ml davon getrunken). Nun hätte ich noch eine Frage: du hast ...

Mika14   28.10.2015

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
 

Nachfrage Stillhütchen

Hallo Biggi, Was gut begann, lässt mich jetzt zweifeln. Mein Kleiner weint jetzt während des Stillen immer zwischendurch kurz und wird würend(strampelt am ganzen Körper). Zudem ist er heut kaum zur Ruhe gekommen (sonst schläft er meist an der Brust ein). Durch das Weinen klappt ...

Hasenbande   30.09.2015

Frage und Antworten lesen

Stichworte:   Nachfrage
    Die letzten 10 Fragen an Biggi Welter und Kristina Wrede  
Mobile Ansicht
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2018 USMedia