Biggi Welter

Biggi Welter

Stillberaterin

Biggi Welter absolvierte ab 1996 ihre Ausbildung zur Stillberaterin bei der La Leche Liga Deutschland e.V., einer Organisation in 78 Ländern in offizieller Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwangeren und stillenden Mütter in Fragen rund um das Stillen Beratung anbietet. Danach leitete Biggi Welter viele Jahre lang eigene Stillgruppen mit intensiver Betreuung. Ab 1999 übernahm sie zudem die Online-Stillberatung von Rund-ums-Baby.de, die sie heute noch leitet. Ihre Beratungen bei Rund-ums-Baby.de werden jeden Monat hunderttausendfach weltweit von stillenden Müttern gelesen. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang mit Kindern liegt ihr am Herzen.

Biggi Welter

Abnehmen

Antwort von Biggi Welter, Stillberaterin

Frage:

Guten Tag

Ich stille mein Kind voll aber ich habe nun das Problem,dass ich seit ca 1 Woche mich regelmäßig übergebe.Nun habe ich Angst,dass mein Kind nicht ausreichend versorgt wird.
Muss ich nun abstillen oder reicht meine Milch trotzdem noch aus?
(Das Problem war,dass ich trotz stillen nicht zu meinem Ausgangsgewicht gefunden hatte)

von traene am 11.08.2009, 10:49 Uhr

 

Antwort auf:

Abnehmen

Liebe traene,

keine Sorge, deine Milch wird auch während eines Magen Darm Infektes nicht "wässriger".
Das eigene Essverhalten hat keinen direkten Einfluss auf die Zusammensetzung der Milch. Dies ist ein weiser Schachzug der Natur, um das Überleben der Nachkommen zu sichern. Obwohl sich Frauen in verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Kulturen sehr unterschiedlich ernähren, gibt es so gut wie keine Unterschiede in der Zusammensetzung der Muttermilch. Es ist sehr schwierig bis unmöglich, die Milchzusammensetzung deutlich über die Ernährung zu beeinflussen.
Ernährt sich eine Mutter nicht gut, so geht dies zunächst nicht zu Lasten der Qualität der Muttermilch, sondern zu Lasten der Mutter. Erst wenn die Reserven der Mutter erschöpft sind (zum Beispiel bei schwer unterernährten Frauen in Hungergebieten), kommt es zu Veränderungen der Muttermilch, die jedoch weniger die Qualität als die Quantität betreffen. Bis es so weit kommt, ist die Mutter aber schon sehr nahe an der Schwelle zum endgültigen Abschied.
Achte darauf, dass Du genügend trinkst und so viel Ruhe wie möglich bekommst, damit Du bald wieder gesund bist.
Für dein Kind ist Weiterstillen besonders, wenn es sich angesteckt haben sollte genau das Richtige, weil es so maßgeschneiderte Antikörper mit deiner Milch mitgeliefert wird.

Gute Besserung und LLLiebe Grüße
Biggi

von Biggi Welter, Stillberaterin am 11.08.2009

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