Dr. med. Vincenzo Bluni

Schwangerschaftsberatung

Frauenarzt Dr. med. Vincenzo Bluni

   

 

supraventrikuläre tachykardien

Hallo,

ich habe folgende Frage:

ich hatte innerhalb der letzten 12 Monate 2 Missed Abortion (Grund: 1. unbekannt, 2. Mosaiktrisomie 22). Ich habe bisher (auch schon vor den MA´s sogenannte supraventrikuläre Tachykardien gehabt, die beim letzten Mal im KH mit Adenosin ruhig gestellt wurde. Seitdem nehme ich täglich 50mg Metoprolol, habe aber trotzdem immer wieder dieses Klopfen im Hals und die sonstigen Symptome, die sonst vor und während den Tachykardien aufgetreten sind.
Mein Internist sagte mir, dass ich während einer erneuten Schwangerschaft das Metoprolol nicht nehmen darf und bei Auftreten einer Tachykardie entweder mit Adenosin oder mit "Elektro" resettet werden kann.
- Aufgrund meiner erfolgten FG´s mache ich mir natürlich Sorgen, ob diese Medikamente dem Kind nicht auch schaden können?

- Andererseits habe ich gelesen, dass Metoprolol in der Schwangerschaft genommen werden kann. Ist das richtig oder kann es hier zu Problemen kommen (wenn ja, zu welchen?)

- sind die hohen Herzfrequenzen (beim letzten Mal 202) schädlich für das Kind?

Ich bin total unsicher und habe Angst vor einer weiteren Schwangerschaft, weil ich nicht weiß, was passieren kann.

Vielen Dank für die Antwort,
Kyella

von kyella am 10.10.2008, 19:09 Uhr

 

Antwort:

supraventrikuläre tachykardien

Sag mal ist dein Internist direkt Kardiologe?

Wenn nicht würde ich dir dringend empfehlen mal nen Kardiologen aufzusuchen bzw. in einem Herzzentrum vorstellig zu werden.

Die ventrikulären Tachykardien sidn vor allem für dich nicht gut. Dein Herz leidet darunter udn dein gesamter Organismus.
Wenn das Herz zu oft rast, dann nehmen die Musekln durch den Sauerstoffmangel schaden, außerdem wird dein Blut dann nicht richtig in den Körper gepumpt - somit würde auch dein Kind nicht optimal in dir versorgt.

von ifunanya am 10.10.2008

Antwort:

supraventrikuläre tachykardien

Liebe Kyella,

wenn bei Ihnen therapiebedürftige Tachykardien vorliegen, so ist diese Behandlung, z.B. mit Metropolol auch in der Schwangerschaft möglich:

bei der Anwendung von Betablockern in der Schwangerschaft liegen für den Wirkstoff Metoprolol größere Erfahrungen vor und es hat sich in umfangreichen, kontrollierten
Untersuchungen als sicher erwiesen, auch wenn ein Warnhinweis im Beipackzettel steht.

Zur Vermeidung von perinatalen Komplikationen sollte die Therapie ca 48-72 Std vor der Geburt abgesetzt werden.

Das für Sie beste Vorgehen stimmen Sie am besten mit einem Kardiologen ab.

VB

von Dr. Vincenzo Bluni am 11.10.2008

Hier sind unsere acht anderen Experten
in der Schwangerschaft

* *
Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa

Prof. Dr. med. S.-D. Costa

Ernährung in der Schwangerschaft

Dr. Stefan Kniesburges

Dr. Stefan Kniesburges

Geburt

Frauenarzt Dr. Helmut W. Mallmann

Dr. Helmut W. Mallmann

Entwicklung des Babys

Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Prof. Dr. med. B.-J. Hackelöer

Pränatale Diagnostik

Dr. med. Wolfgang Paulus

Dr. med. Wolfgang Paulus

Medikamente in der Schwangerschaft

Dr. med. L. Hellmeyer

Dr. med. Lars Hellmeyer

Geburt per Kaiserschnitt

Hebamme Silke Westerhausen

Hebamme Silke Westerhausen

Geburt

Hebamme Martina Höfel

Hebamme Martina Höfel

Hebamme

In welchem Monat wird Ihr Baby
zur Welt kommen?

Hier sind unsere Monatsforen:

Die letzten 10 Fragen an Dr. Bluni
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2019 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.