Dr. med. Vincenzo Bluni

Noch mal zum Thema Präeklampsie.

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Hallo HeDrBluni.
Müssen mehrere Faktoren auftreten um die Diagnose zu stellen?
Wir machen zB wöchentlich Gestose Labor
Bis jetzt zum Glück negativ
Ich habe keine Ödeme oder rapiden Gewichtszunahme

Allerdings ist mir fast immer schwindlig und unwohl und Übelkeit ohne zu übergeben begleiten mich fast ständig.

Oberbauch Beschwerden rechts kann ich nicht zu Ordnen da ich ja rechts massiven Nierenstau III /IV Grades habe. Daher kann ich nicht genau sagen dass die Beschwerden definitiv vom Leber kommen.

Ich messe regelmäßig Blutdruck
Letzte Zeit habe ich es gemerkt dass der nicht mehr so konstant ist. Trotzt Presinol Mite 125 mg. Fragmin P 2500 wird weiterhin gespritzt
Die Werten gehen bis 150/112 mm Hg (bis jetzt höhst gemessen)
Ich habe fast ständig ja Kintraktionen die je weiter desto fieser werden
Kann es einfach die Überlastung sein oder schleicht da die Gestose ein.


Was muss ich weiterhin machen auf was soll ich besonders achten damit ich mich rechtzeitig noch bei dem Arzt melden kann.

Ich habe einfach panischer Angst vor eine erneute Gestose. Ein Mal hat mir ganz ehrlich gereicht.

Ich bin heute 32+5 SSw
36+0 SSw ist die Einweisung in die Uniklinik Level 1
37+0 SSw ist der KS geplant.

Sind Ihrer Meinung die SSw realistisch bei der momentaner Symptomatik zu erreichen?
Ich weiß sie können auch nicht in die Zukunft schauen. Einfache Statistik und ihre Einschätzung werden mir schon reichen.

Die ganze Dopplergeschichte sowohl beim Kind als auch zwischen mir und dem Baby bis jetzt ist gewährleistet und im Norm.


Mit freundlichen Grüßen

von alisa05 am 11.04.2019, 08:08 Uhr

 

Antwort:

Präeklampsie

Hallo Alisa,

1. in aller Regel sind es einer Kombination verschiedener Symptome, jedoch kann die Präeklampsie manchmal auch nur mit einem typischen Syndrom in Erscheinung treten.

2. deshalb ist hier immer eine individuelle Entscheidung durch den erfahrenen Kliniker notwendig

3. und wenn es diesbezüglich eine Risikosituation gibt, werden wir meist nicht wöchentlich das Labor abnehmen, sondern die Situation zeitnah in einem Perinatalzentrum über die Bestimmung des Labors, der wichtigsten Dopplerwerte, des Ultraschalls und des Gesamt Eindruckes einschätzen lassen.

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 11.04.2019

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