Frage: Lungenembolie

Letzte Woche habe ich mich für einen primären KS entschieden weil mein Kind in Fußlage liegt, 38. SSW. Dieser ist für Ende nächster Woche angesetzt. Eigentlich war ich schon in einer anderen Klinik angemeldet, die mich unbedingt zur Beckenendlagengeburt überreden wollte. Man hat mir ein furchtbat schlechtes Gewissen geredet. Man sagte mir, das psychische Probleme nahezu unumgänglich sind, aber was das betrifft mache ich mir keine Gedanken mehr. Man hat mir auch Angst gemacht, unter anderem auch, dass mein Risiko bei oder nach der Geburt zu sterben deutlich erhöht ist beim KS, v.a. wegen Embolie und dass ich dann 2 Kinder hinterlasse. Mein Opa starb tatsächlich nach einer leichten OP an Lungenembolie (war schwer herzkrank, wäre vermutlich sowieso bald gestorben). Nun denke ich, dass die Veranlagung in der Familie liegt. Die Klinik, in die ich nun gehe, macht keine BEL-Geburten, von daher ist der primäre KS kein Thema, für das man mich dort kritisiert. Trotzdem sorge ich mich, dass ich den Eingriff nicht überlebe. Wie viele Tage nach der OP ist das Risiko einer Embolie erhöht?

Mitglied inaktiv - 27.05.2013, 10:55



Antwort auf: Lungenembolie

Liebe Mara, es ist richtig, dass das Risiko für solche Ereignisse beim Kaiserschnitt um den Faktor 4-5 höher ist, als nach vaginaler Geburt. Aber, ohne entsprechend Vorbelastung ist dieses eben immer noch extrem gering, es werden Maßnahmen ergriffen, um dieses Risiko zu senken und bei einer BEL wird es dann immer notwendig sein, dass Sie dieses Risiko auf der einen Seite gegen das des Kindes bei vaginaler Geburt abzuwägen. Diese Entscheidung wird Ihnen dann aber auch niemand abnehmen können. Liebe Grüße VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 27.05.2013



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