Dr. med. Vincenzo Bluni

Brustentzündung!

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Hallo!
Ich bin 31 Jahre alt und habe meine Tochter 2004 zur Welt gebracht und auch ein halbes Jahr gestillt.Seit der Zeit ist aber die Milch nicht weg gegangen (sieht aus wie Vormilch).Habe mir bis jetzt keine Gedanken darüber gemacht.Aber seit ich Anfang des Jahres meine Pille abgesetzt habe und bis jetzt noch nicht schwanger geworden bin,habe ich mir Blut abnehmen lassen ob mein Prolaktinwert in Ordnung ist.Aber alles ok und auch mit der Schilddrüse ist alles ok.Nun hat meine Ärztin einen Abstrich von der Milch aus meiner Brust gemacht und es hat sich herausgestellt das ich eine Brustentzündung habe.Nun soll ich am Montag in die Sprechstunde kommen.Mach mir aber Gedanken. So nun meine Frage an sie. Hat denn diese Entzündung was damit zu tun, das ich nicht schwanger werde oder dauert es von Natur aus etwas länger? Was bekomme ich damit die Entzündung abklingt? Möchte ja nicht wenn ich doch schwanger sein sollte Antibiotika nehmen.Will dem Baby dann ja nicht schaden. Ist wirklich sehr dringend mein Anliegen.Möchte mich schon mal im vorraus bei ihnen bedanken.LG

von miamare am 02.09.2008, 13:47 Uhr

 

Antwort auf:

Brustentzündung!

Hallo,

wenn die Brust klinisch völlig unauffällig ist, dann ist eine Entzündung zumindest wenig wahrscheinlich, was auch immer der Zellbefund ergeben hat.

Wenn dieser von der Flüssigkeit gewonnen wurde, die außerhalb einer Schwangerschaft oder eines Wochenbettes ausgetreten ist, dann ist es sicher von Bedeutung, was der Befund ergibt. Sofern aber der Prolaktin- und die Schilddrüsenwerte in Ordnung sind, Sie keine Psychopharmaka oder andere Medikamente einnehmen, kann es ggf. noch notwendig werden, zumindest eine Ultraschalluntersuchung der Brust und vielleicht auch eine Mammographie (ggf. mit Milchgangsdarstellung) vorzunehmen.

Dieses wird aber am besten Ihre Frauenärztin entscheiden können.

Eine eventuelle antibiotische Behandlung wirkt sich aber nicht auf eine Schwangerschaft aus. Sicher sollte bei nicht vorhandener Verhütung das Antibiotikum dann entsprechend ausgewählt werden.

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 02.09.2008

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