Dr. med. Vincenzo Bluni

arbeitsbedingungen

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

http://bundesrecht.juris.de/muschg/index.html

da findest du alle Mutterschutzgesetze zusammengefasst, ganz offiziell.

Allerdings greifen die erst, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft offiziell weiß, also entweder mit der Bestätigung d. Frauenarztes die man so 10-12. Woche bekommt (kostet einen kleinen Obulus, muss der AG erstatten) oder aber durch Vorlage d. Mutterpasses.


Generell ist dieses Gesetz natürlich für jede Schwangere gültig.
In der Praxis ist es aber oft so dass die Schwangere sich selbst um die Umsetzung kümmern muss, d.h. du bist selbst dafür verantwortlich dass du nicht zu lange arbeitest, zu lange stehst usw usw

Arbeitgeber sind selten von vorn herein hinterher, es einer Schwangeren so bequem wie möglich zu machen.

Und wenn die Schwangere in der Schwangerschaft dann auf ihr Recht "pocht" (was man ja zwar tun sollte, dies aber auch nett und höflich tun kann oder mit dem HOlzhammer) dann kann diese davon ausgehen nach der Elternzeit keinen Arbeitsplatz mehr vorzufinden. Das ist die Realität. Also beim Durchsetzen sämtlicher Rechtsansprüche in der Schwangerschaft sollte einem bewusst sein dass dies evtl. das Ende d. Jobs sein könnte auf Dauer. Auch wenn man darauf wiederrum einen Anspruch hat, so sieht der durchschnitts-Arbeitgeber lieber einer fetten Abfindung gelassen entgegen als eine "aufs Recht pochende schwangere" wieder zu nehmen.

von Doing am 31.03.2010, 20:00 Uhr

 
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