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  Frauenarzt Dr. med. Vincenzo Bluni

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Schwangerschaftsberatung

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38. Schwangerschaftswoche - ein Risiko?

Lieber Herr Dr. Bluni,

ich habe - derzeit in der 33. Schwangerschaftswoche - mit vielen Braxton-Hicks-Wehen zu kämpfen, die aber nicht muttermundswirksam sind. Meine Gynäkologin hat mir geraten, mich zu schonen und auf Sport zu verzichten, da der Bauch immer bei Bewegung hart geworden ist.
Nun habe ich aber zusätzlich massive Knieprobleme und hatte sehr von meiner Wassergymnastik profitiert, die ich ja jetzt nicht mehr machen kann. Kann ich ab der 38. Schwangerschaftswoche wieder damit anfangen? Riskiere ich damit denn etwas, wenn die Braxton-Hicks-Wehen bisher ungefährlich waren?
Und überhaupt - ist es ein Risiko, wenn ein Kind in der 38. Schwangerschaftswoche käme? Ich kann die Empfängnis fast auf den Tag genau angeben. Das heißt 38. Schwangerschaftswoche wäre wirklich die 38. Schwangerschaftswoche.

Ich frage deshalb, weil meine Hebamme gesagt hat, es sei gar nicht schlimm, wenn Babies schon ab der 34. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen. Als ich ein bisschen nachgelesen habe, habe ich aber gelesen, dass diese Kinder durchaus unter Umständen Anpassungsschwierigkeiten haben können und das sogar langfristig. Bedeutet das "je länger im Mutterleib desto besser" auch jenseits der 38. Schwangerschaftswoche oder gibt es ab der 38. Schwangerschaftswoche keine Unterschiede mehr zwischen Kindern, die zum Beispiel in der 38. Schwangerschaftswoche oder der 41. Schwangerschaftswoche geboren werden? Wenn es meiner Tochter gut tun würde, bis zur 40. Schwangerschaftswoche zu "bleiben", würde ich mich eben noch etwas länger zurück halten und kein Risiko eingehen (falls überhaupt eins bestehen sollte) ...

Danke für Ihre Mühe und liebe Grüße

Daniela


von Dani am 09.02.2018

 
 
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Antworten:

Re: 38. Schwangerschaftswoche - ein Risiko?

Liebe Daniela,

Unzweifelhaft ist, dass jede weitere Woche für das Kind extrem wichtig ist und sofern die Kinder deutlich vor dem errechneten Termin zur Welt kommen, wird eben das Risiko für entsprechende Anpassungsstörungen steigen.

Ob die genannten Kontraktionen nun klinisch überhaupt eine Bedeutung haben, wird dann am besten die zuständige Oberärztin/Oberarzt in Perinatalzentrum sagen können. Und diese sollte bei anhaltenden Beschwerden immer hinzugezogen werden, zumal dieses eben auch die viel größere Kompetenz gegenüber der Routinepraxis hat.

Im späteren Verlauf werden wir natürlich keine Maßnahmen mehr ergreifen, um mögliche Wehen aufzuhalten.

Herzliche Grüße VB


 


Re: 38. Schwangerschaftswoche - ein Risiko?

huhu, meine beiden wurden geplant anfang der 38.ssw per KS geholt und es gab überhaupt keine Probleme :)


Antwort von summernight12 am 10.02.2018

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