"Juhu, wir sind schwanger!": So sagen
Sie’s anderen

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© fotolia, Syda Productions

Sie können’s kaum erwarten, Freunde, Familie oder Kollegen die große Nachricht zu überbringen? Hier ein paar Ideen dazu, wie Sie Ihre Neuigkeit auf originelle Weise loswerden.

Manche Paare genießen es, ihr "Babygeheimnis" möglichst lang für sich zu behalten. Andere finden es super, ihre Freude offen mit anderen zu teilen. Dazu haben wir hier ein paar Vorschläge.

Überraschung für die Familie

"Hallo, du wirst Oma!": Klar, die gerade Ansage, etwa am Telefon, geht immer. Aber wie wär’s mit einer witzigeren Alternative?

  • Laden Sie die werdenden Großeltern einfach mal zum Kaffee oder Essen ein. Dann haben Sie viele Möglichkeiten, den Tisch mit Hinweisen zu dekorieren. Etwa mit Bechern oder Tassen, auf die Sie mit dickem Folienstift "Oma" und "Opa" schreiben. Auch Papierservietten, selbst gemachte Serviettenringe aus Papier oder "Platzkarten" ("Hier sitzt Oma ...") können Sie entsprechend beschreiben. Wenn Sie verraten wollen, ob es ein Junge oder Mädchen wird: Servietten und Karten in Rosa oder Hellblau, eventuell ergänzt durch passende Kerzen oder Söckchen, helfen, die Botschaft rüberzubringen.
  • Die künftigen Großeltern wohnen zu weit weg für ein baldiges Treffen? Dann ist das Überraschungspäckchen eine Option. Einfach mit Kleinigkeiten bestücken, die eine "Spur" legen. Das können ähnliche Dinge sein wie bei der Tischdeko. Oder auch ein witziges Buch nach dem Motto "Tipps für Opas". Im Buchhandel gibt es reichlich Auswahl.
  • Eine schnelle Alternative: der Überraschungsbrief: Zwei Luftballons aufblasen, vorsichtig mit weichem Filzstift "Du wirst Oma!" und/oder "Du wirst Opa!" darauf schreiben. Luft aus den Ballons lassen, diese mit Klebeband in einer Karte befestigen und einen netten Spruch dazu schreiben, etwa: "Wir haben eine Überraschung für dich/euch! Bitte hinsetzen, tief Luft holen und Ballon aufblasen."

Alle Ideen lassen sich natürlich auch für künftige Onkel und Tanten oder weitere Familienmitglieder anpassen.

Geteilte Freude im Freundeskreis

Gute Freunde, insbesondere Freundinnen, sind dazu da, Dinge miteinander zu teilen. Diesen Kreis können Sie ruhig direkt mit an Bord nehmen.

  • Bitten Sie spaßeshalber um Namensideen für Ihr Kind, etwa mit einer Karte. Ein Blatt Papier in der Mitte quer durchschneiden, halbiertes Blatt zur Klappkarte falten. Außen drauf einen Text schreiben, etwa: "Jetzt bis du gefragt!". Innen auf eine Seite ein Bild (Ausdruck/Kopie Ultraschallbild, beliebiges Babybild oder ein andere witziges Motiv) kleben. Auf der anderen Seite steht zum Beispiel: "Wir erwarten ein Baby! Wie soll es bloß heißen? Wir freuen uns auf eure Ideen". Am schnellsten geht die Kartenproduktion, wenn Sie eine Vorlage basteln oder am Computer erstellen, die Sie kopieren oder ausdrucken. Oder Sie nutzen einen Online-Kartenshop, um die Karte zu designen und drucken zu lassen. Fertige Karte einfach verschicken oder zum nächsten Treffen mit Freundinnen/Freunden mitnehmen.
  • Lieber digital unterwegs oder der ungeduldige Typ? Bild und Text einfach auf einer Seite anordnen. Fertige Nachricht fotografieren oder einscannen - ab geht die Post auf allen Kanälen.
  • Für ganz Eilige: Ein schönes Selfie machen, zum Beispiel mit gerahmtem Ultraschallbild. Dann den "Namenssuche"-Text oder einen anderen netten Text dazustellen.
  • Großer Auftritt: Den engeren Freundeskreis zum Essen oder einem Umtrunk einladen. Wenn Sie zum Anstoßen "aus besonderem Anlass" alkoholfreie Sekt- oder Biervarianten anbieten, werden Ihre Gäste schnell erraten, was Sache ist. Sie wollen lieber direkt auf den Punkt kommen? Ordern Sie T-Shirts für sich mit passendem Aufdruck. Ob "Countdown läuft: Familienstart im Oktober" oder "1+1=3" - Sie haben Gestaltungsfreiheit.

Freundliche Info für Kolleginnen und Kollegen

Hier ist Fingerspitzengefühl angesagt. Am besten informieren Sie erst Ihren Arbeitgeber, bevor Sie die News im Kreis der Kolleginnen und Kollegen verbreiten. Kalkulieren Sie lieber auch ein, dass vielleicht nicht alle total begeistert sind. Am Arbeitsplatz gelten einfach eigene Regeln. Der eine oder die andere mag zum Beispiel Mehrarbeit befürchten, weil für Sie nun bestimmte Schutzregeln gelten. In den meisten Fällen ist es sicher sinnvoll, vor allem die Kolleginnen und Kollegen zu informieren, mit denen Sie am engsten zusammenarbeiten. Die kennen Sie am besten und nehmen Anteil an persönlichen Dingen.

  • Um die Nachricht in der Runde bekannt zu geben, können sie zum Beispiel zum Kaffeepausen-Treffen einladen. Bringen Sie etwas mit, was Ihnen einen guten Aufhänger bietet. Zum Beispiel kleine Muffins und Cup-Cakes. Die können Sie passend mit farbigem Guss oder kleinen Figürchen verzieren. Das geht natürlich auch bei einer Torte oder einem Blechkuchen, beides ist allerdings beim Servieren aufwändiger. Ist die Atmosphäre in Ihrem Team generell locker, ist ein witziges Hinweisschild okay. Etwa ein "Baby an Bord"-Aufsteller neben der Kuchenplatte. Der kann anschließend auf Ihren Schreibtisch wandern.
  • Eine andere Möglichkeit: Sie bringen allen eine Kleinigkeit mit, etwa ein Tütchen Süßigkeiten. Die können Sie persönlich übergeben - in der Gruppe oder einzeln - und dabei erklären, was der Anlass ist. Nach dem Motto: "Ich möchte euch/Ihnen eine kleine Freude machen, weil ich mich so freue: Ich bekomme ein Baby!" Oder Sie versehen das Geschenk mit einem Anhänger, etwa mit dem Bild eines Babys, eines Stramplers oder Spielzeugs und passendem Text: "Eine Kleinigkeit, um euch/dir die Nachricht zu versüßen: Ihr müsst demnächst eine Weile ohne mich auskommen."
  • Falls Ihnen und dem Team schräger Humor eher liegt, darf’s statt Süßem auch ein kleines Glas Gurken sein: "Bitte nicht wundern, wenn ich jetzt manchmal schräg drauf bin: Baby an Bord!"

Zuletzt überarbeitet: Mai 2020

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