Schwanger - wer noch?

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von Feeli79, 10. SSW  am 16.06.2019, 12:07 Uhr

Wann sagen?

Ich habe eine Frage.
Momentan bin ich auf Jobsuche, da unsere Praxis aus Altersgründen zumachen musste, nachdem unsere Nachfolgerin plötzlich abgesprungen ist.
Hatte und habe auch noch Vorstellungsgespräche. Das Letzte verlief super und ich habe ein gutes Gefühl. Jetzt kommt das dicke ABER!!!
Ich habe nicht gesagt, dass ich schwanger bin. Da man das aber schon ordentlich sieht, habe ich zu diesen Terminen immer den Bauch eingezogen.
Ich würde mich ultra freuen, wenn das mit der Stelle klappt, denn ich liebe meinen Job. Aber wenn ich bei den Vorstellungsgesprächen von meiner Schwangerschaft erzählen würde, würde ich die Stelle doch nie im Leben kriegen. Warum auch immer, ich bin ja nicht krank, lediglich schwanger.

Wie und wann sollte ich das denn bloß sagen?? Bin echt verzweifelt

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4 Antworten:

Re: Wann sagen?

Antwort von Mitsuha, 12. SSW am 16.06.2019, 13:17 Uhr

Hey, ich bin sicher kein Experte, sehe das aber so:

Du hast folgende Möglichkeiten:

1. Du sagst nichts und bekommst den Job. Je nachdem, wann du die Stelle antrittst, wird man sehen, dass du schwanger bist bzw. du wirst es dann deinem neuen AG ja auch mitteilen. Dass sie dann denken/sagen werden "das wussten Sie aber schon vorher" und dementsprechend das Gefühl haben werden angelogen worden zu sein, ist fast vorprogrammiert. Das könnte direkt von Anfang an das Arbeitsverhältnis stören. Und du hast möglicherweise den Ruf weg, nicht ehrlich zu sein.

2. Du sagst was Sache ist. Und punktest dadurch in Sachen Ehrlichkeit und Vertrauen. Und wenn sie dich haben wollen, kriegst du trotzdem die Stelle. Aber beide Seiten wissen worauf sie sich einlassen.

Ich würde mich definitiv für nr. 2 entscheiden und sagen, dass du schwanger bist. Den sonst schiebst du das Gespräch nur auf und je später du die Sache ansprichst, desto unangenehmer wird es (auch für dich).

Und du hast recht, schwanger sein ist keine Krankheit, es ist das normalste von der Welt.
Ich drück dir die Daumen

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Re: Wann sagen?

Antwort von Feeli79 am 16.06.2019, 16:21 Uhr

Vielen lieben Dank für die Antwort.

Sicherlich würde ich auch Variante 2 bevorzugen. Aber die Arbeitgeber machen es einem nicht wirklich leicht. Es ist zum Mäusemelken.

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Re: Wann sagen?

Antwort von großerbruder 2009 am 16.06.2019, 22:05 Uhr

Hey,

ich würde dir auch nur Variante 2 empfehlen. Es kommt natürlich auf deinen Job an, wie lange du überhaupt noch arbeiten kannst.
ABER: der neue potenzielle Ag stellt dich ja ein, weil er eine Kraft auf Dauer braucht. kein Ag kann es gut heißen, wenn du dich bewirbst für eine offene stelle und wenige Monate danach ausfällst, da du ein Kind bekommst. Und da du vielleicht nicht gleich nach 8 Wochen nach der Geburt zurück kommst, wirst du in der Zwischenzeit ersetzt. Sofern du doch nach der Elternzeit dort endlich anfängst stehst du bei jedem Chef sofort auf der Abschussliste. Habe das in meiner Arbeit selbst mitbekommen, wie über ein gesprochen wurde, wo nicht klar war, ob sie von der Schwangerschaft wusste oder nicht. Sie hatte einen befristeten Vertrag von 2 Jahren, welcher schon vorzeitig vom Chef beendet wurde. Keiner ist auf sie gut zu sprechen.

Also falls du dort auch gerne nach der Elternzeit arbeiten möchtest, spiele mit offenen Karten.

Auf jeden fall wünsche ich dir alles gute, dass du trotzdem schnell etwas findest.

eine schöne Schwangerschaft weiterhin

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Re: Wann sagen?

Antwort von Maroulein am 17.06.2019, 10:20 Uhr

Ich bin für Ehrlichkeit.

Selbst wenn sie dich jetzt nicht einstellen ist die Türe dort wenigstens nicht für immer zu,wer weiß was kommt,ich würde mir lieber die Option offen halten überhaupt irgendwann Mal dort arbeiten zu können.

Mal ganz davon ab ist das selbst bei bestehendem Arbeitsverhältnis manchmal mehr als unerwünscht
Ich habe meine dritte mit 40 mit 13 Jahren Abstand zur mittleren bekommen,was ich mir in der Arbeit anhören durfte war auch mehr als unfreundlich,die Chefin sprach gar nicht mehr,die PDL meinte wenn sie gewusst hätten dass ich noch ein Kind möchte hätten sie mich gar nicht eingestellt.....(warum hätte ich das erzählen sollen,der Wunsch bestand die ganze Zeit es hat einfach nur nicht geklappt,wir selber haben gar nicht mehr damit gerechnet)-ich war und bin ie Einzige die bis zur Hälfte ,bis sie mich ins BV geschickt haben weiter gearbeitet hat,die ganzen jungen Kolleginnen lassen sich sofort ins BV setzten,ich bin nach einem Jahr als Aushilfe zurück und nach drei Jahren arbeite ich wieder komplett.

Auch eine Nachfolgerin in der Praxis Garantiert nicht immer das Gehalt ,meine Tante hat ernsthaft ein dreiviertel Jahr beim Nachfolger weitergearbeitet ohne Lohn zu bekommen,dann hat sie geklagt und verloren,sie würde mit ihrer Gehaltsforderung die Existenz des jungen Arztes gefährden,ihre eigene war dem Richter völlig egal(der Arzt hat sich komplett übernommen,heute noch,8 Jahre später arbeiten dort fast nur Aushilfen und jedes Mal wenn ich mit Oma da bin Sitz dort jemand anderes,ich vermute der macht lustig so weiter)

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