Schwanger mit 35 plus

Schwanger mit 35 plus

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von hexebabajaga am 01.05.2007, 15:13 Uhr

(ur)-alter Papa?

Hallo und Guten Tag!
Ich habe eine ganz liebe Freundin im Alter von 36 Jahren.Ihr Mann ist 63.Gemeinsam haben sie ein Zwillingspärchen im Alter von fast 13 Jahren.Meine Freundin wünscht sich schon seit 2 Jahren ein weiteres Kind.Aber ihr Mann hat grosse Bedenken.Aufgrund seines Alters.Ausserdem hat ein wahnsinnige Angst vor den Reaktionen Aussenstehender.(bwohl ich den eindruck habe,er hätte schon ganz gerne einen kleinen windelpupser)Wie seht ihr das,sollte er wirklich keine Kinder mehr zeugen?Ist das Alter beim Mann auch entscheident?
Würde ihr gerne helfen.
lg babajaga!

 
20 Antworten:

Re: (ur)-alter Papa?

Antwort von cuma am 01.05.2007, 15:52 Uhr

Hallo,

puh, schwierig. Ich finde die Entscheidung liegt ganz allein bei dem Paar. Es ist voellig wurscht was Aussenstehende sagen. Wenn sich der Mann noch fit genug fuehlt und die beiden sich einig sind, ist doch alles palletti.

MAnche Aussenstehende reagieren ja auch auf ein drittes Kind nicht so wie man es sich erhofft (so wie bei uns jetzt). Aber wir waren uns sicher und das allein zaehlt.

Cuma

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: (ur)-alter Papa?

Antwort von tanja3371, 37. SSW am 01.05.2007, 16:38 Uhr

Genauso seh ich das auch! Ich würde nicht auf Andere achten, sondern das tun, was ICH will!!!
So viel ich weiß, ist das Alter des Mannes nicht relevant-aber frag doch mal im KiWuForum oder Dr. Bluni!

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: (ur)-alter Papa?

Antwort von eva+kids, 26. SSW am 01.05.2007, 17:48 Uhr

hallo,

dadurch, dass sie schon Kinder haben, finde ich das völlig okay.
Bei einem ersten...
würde ich es mir überlegen....
einfach, damit das Kind noch jemanden hat, auch wenn es selbst schon 20 ist.

Bezüglich der Umgebung kann ich aus Erfahrung sagen, dass es komplett darauf ankommt, wie man sich gibt.
Wenn er wirklich "alt" ist, kommen bestimmt Kommentare (die einem aber auch egal sein können), aber wenn er es sich selbst vorstellen kann, vertritt er das ja durch sein Verhalten auch nach außen.
Ich sage unserer Tochter immer:
okay, Dein Vater IST älter, aber dafür HAST Du wenigstens ncoh einen .....
(im Vergleich zu geschiedenen, angeblich im Alter passenden Vätern, die sich nciht mehr um die Kinder kümmern.....).
Mein Mann hat seine jetzt zweiten Kinder (hat schon Erwachsene) viel intensiver als die ersten und unseren Kindern mangelt es nicht an Aufmerksamkeit, im Gegenteil.

eva mit Helen (8) und Leander (5),
Papa bei Helen 50 Jahre

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: (ur)-alter Papa?

Antwort von hexebabajaga am 01.05.2007, 18:49 Uhr

hallo ihr Lieben!
Erst mal vielen Dank für Eure Antworten.Meine Freundin ist gerade bei mir und liest mit.Sie fruet sich schon mal über die positiven Reaktionen.Tja,er ist zwar schon 63,aber überhaupt kein Opa-Typ.Bei seinen beiden Jungs war er ja auch schon 50.Ausserdem hält ihn seine junge Familie fitt!
lg babajaga!

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

intoleranz

Antwort von blubb5, 27. SSW am 02.05.2007, 9:30 Uhr

ich verstehe diese diskussionen nicht!!

es ist nicht wichtig was andere denken, sondern was man selbst über eine sache denkt.

solche wichtigen lebensentscheidungen kann nur jeder selbst entscheiden. die meinungen der "anderen" sind völlig egal.

sabine

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: (ur)-alter Papa?

Antwort von kroetilie, 24. SSW am 02.05.2007, 15:17 Uhr

Also ich bin gerade mit dem ersten Kind schwanger. Mein Mann ist 59 und bekommt auch sein erstes Kind. Wir haben uns nie Gedanken darüber gemacht, ob er zu alt sein könnte...denn man ist so alt wie man sich fühlt..und er ist einfach topfit.

Dennoch sind nicht alle Leute so tolerant...und manche haben Vorurteile. Ich aber denke, besser ein "alter" Papa, der da ist und sich kümmert, als ein junger, der sich ausm Staub macht. Der Einwand...dann ist er ja fast tot beim Abi oder ähnliches schreckt uns auch nicht. Es gibt genügend, die auch jung sterben...oder krank werden. Es zählt die Qualität...nicht unbedingt die Quantität der Zeit.

Ganz wichtig ist es anderen den Wind dadurch aus dem Segel zu nehmen...indem man zeigt, dass das alles ganz natürlich ist und man selbst kein Problem damit hat und zu der Entscheidung steht. Dann funktioniert der Rest auch...und die Umwelt gewöhnt sich dran...;-)

Gruß
Nicole

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

naja ...

Antwort von azalee, nix mehr. SSW am 03.05.2007, 9:53 Uhr

... im Prinzip stimme ich meinen Vorrednerinnen zu, ABER ...

mir fehlt die Perspektive des zukünftigen Kindes.

Klar ist ein alter Vater besser als ein abwesender junger Vater, doch ist es fair, einem Teenager zuzumuten, seinen geliebten Vater als Pflegefall zu sehen?

Auch wenn wir gerne davor die Augen schließen, die meisten von uns sind mit 80 nicht mehr so fit wie mit 60, sondern leiden in der Mehrheit an einer ernstzunehmenden Krankheit bzw. Demenz, wenn sie überhaupt noch leben. Da braucht man sich nur die Statistiken anzuschauen!

Mit viel Glück gibt es auch noch rüstige 80-Jährige. Aber wahrscheinlich ist dies nicht!!!

Welche Auswirkungen hat es, wenn ein junger Mensch in der sensibelsten Phase seines Lebens auch noch die Belastung aushalten muß, einen geliebten Menschen verfallen zu sehen?

Natürlich treffen Krankheit und Unfall auch jüngere Menschen, doch dabei liegt die Betonung auf AUCH. Siehe Statistik.

Ich finde es immer traurig, die kleinen Promikinder am Grab ihres Vaters zu sehen. Ein (junger) Stiefvater ist ja auch nicht gerade die Ideallösung!

Aber klar, das muß jeder für sich entscheiden, und das Gerede von wohlmeinenden Bekannten wäre mir auch total egal.

LG Azalee

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: naja ...

Antwort von estelle77 am 03.05.2007, 16:06 Uhr

Also 59 finde ich auch zu alt. Wenn das Kind in die Schule kommt ist der Papa 65, in der 4. Klasse dann 69 und nach der 10. dann 75. Also ich denke so Mitte 40 sollte dann irgendwann (für mich!) Schluß sein. Mit Mitte 40 hat man gute Chancen sein Kind noch eine Weile im erwachsen werden zu begleiten. Es ist ja nicht nur die Kleinkindphase wichtig, sondern auch die Pubertät. Und kann da jemand mit Mitte 70 noch wirklich Verständnis haben? Ist es für das Kind dann nicht schwer einen Opa als Vater zu haben?? Sicher krank werden und sterben kann! man auch früher, die Regel ist es aber nicht. Aber mit 80 ist man doch einfach alt. Und das Kind dann grad mal 20. Auch die eventuellen Enkelkinder haben dann keine Großeltern, was sehr schade ist. Nein für mich ist Schluss wenn mein Mann 45 ist. ich habe auch so gedacht mit Ende 40 noch einen Nachzügler (ichj bin 7 Jahre jünger) , aber mit 50 ist einfach zu spät. Ich möchte nicht als Rentnerpaar zur Abifeier meines Kindes. Sorry

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: naja ...

Antwort von kroetilie, 25. SSW am 04.05.2007, 12:51 Uhr

Tja, das ist wohl der Grund warum die Vorurteile und das Getratsche nie aufhören. Es ist leicht aus einer bequemen Position zu sagen..."für mich ist Schluss, wenn mein Mann 45 ist". Ich habe meinen Mann erst spät kennengelernt...und konnte diesen Satz gar nicht erst sagen... Vielleicht sollte man ersteinmal in bestimmte Situationen kommen, bevor man solche Dinge...vielleicht unüberlegt...von sich gibt.

Die Vorrednerin...die von Promi-Kindern geredet hat: sorry, aber Diana war sicher noch jung...und Anna Nicole auch...also was soll das??

Nicht jeder steht "alten" Müttern offen gegenüber...früher war es schon verpöhnt, wenn die Mutter über 30 war...heute ist über 40 auch schon normaler. Ich selbst bin noch keine 35, aber ich finde in diesem Forum sollte man schon etwas toleranter sein...ist man ja auch nicht mehr ganz so frisch (nicht bös gemeint - mir fehlt auch nicht mehr allzu viel bis zur 35).

Meine Oma war sehr jung, als sie meine Mutter bekam...meine Mutter war 18 als sie mich bekam...trotzdem habe ich keine Großeltern mehr, weil sie (zu) früh gestorben sind...also was sollen diese Scheinargumente!

Man sollte seine Kinder zur Toleranz erziehen... denn sonst sind das die Kinder, die andere Kinder wegen ihrer "alten" Eltern hänseln...und das muss doch nicht sein. Wenn die Betroffenen kein Problem damit haben...warum dann andere? Und wenn ich meine Tochter in 20 Jahren frage, ob sie lieber nicht geboren wäre...anstatt einen liebevollen (älteren) Vater zu haben...dann bin ich zuversichtlich...
Nicole

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: herzlichen Dank .....

Antwort von hexebabajaga am 04.05.2007, 14:56 Uhr

für Eure zahlreichen Antworten.
Wir haben uns alle noch aml ausführlich darüber unterhalten.
Nun haben meine Freundin und ihr Mann,zum Trotz aller anderen, doch noch beschlossen für ein 3.Kind zu "arbeiten".
Ich wünsche ihnen dafür viel Glück und meine Ünterstützung später haben sie auf jeden Fall!
lg babajaga!

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@kroetilie

Antwort von estelle77 am 04.05.2007, 16:21 Uhr

Hallo, ich wollte das jetzt nicht ganz unkommentiert lassen. Sicher muss man vielleicht erst in manche Situationen kommen, aber ich denke wirklich, dass - wie ich schon schrieb - für mich 45 die Grenze ist. Schau mal, hier geht es um einen 59-jährigen. Sicher es gibt Lauterbach und Co, aber die kann man doch nicht wirklich mit den "normalen Menschen" vergleichen. Und es kommt sicher auf den Lebensweg des Kindes an wie es Deine Frage später beantwortet - unabhängig vom Alter der Eltern. Ich für mich möchte nicht, dass meine Kinder durch Hänseleien leiden müssen. Das kommt zwangsläufig, weil man Väter über 60 in einer 1. Klasse kaum trifft. Sicher hat das was mit Toleranz zu tun, aber es ist eben auch eine Meinung. Und ich denke sie wollte eine ehrliche Meinung haben, da rechnet man eben auch mit negativem. Wie alt ist denn Dein Mann? Sicher doch keine 59, oder?

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @estelle77

Antwort von kroetilie, 25. SSW am 04.05.2007, 20:16 Uhr

Doch, er ist 59 ...und sieht aus und ist fit wie 40...meistens sogar fitter als ich.

Toleriere jede Meinung...aber Kinder kommen nicht ohne Grund auf Hänseleien...Sie hören soetwas leider von den Eltern...und anstatt, dass diese dann eingreifen...und klar sagen, das geht euch eigentlich gar nichts an...hauen diese immer noch mit drauf...und die Kinder fühlen sich bestätigt. Finde ich schade...denn das muss eigentlich nicht sein.

Jeder soll leben wie er es für richtig hält. Aber er soll die anderen auch "leben lassen" und sich den Kommentar...wenn er negativ ist...einfach verkneifen... Fände ich wünschenswert.

Viele verstehen nicht, dass mein Mann 25 Jahre älter ist..und das es funktioniert. Für mich ist es perfekt und wir sind schon etliche Jahre zusammen. Ich dagegen kann mir einen jüngeren nicht vorstellen...und auch wenn das vielleicht die "norm" ist...werde ich niemanden verurteilen.

Und wenn mein Kind heim kommt...und irgendwelche Dinge über die Eltern der anderen erzählt, dann werde ich liebevoll aber bestimmt darauf hinweisen...dass das nicht unsere Angelegenheit ist.

Und ansonsten halte ich es so: kann ich nichts positives oder konstruktives sagen...dann sag ich lieber gar nichts...

Gruß
Nicole

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@kroetilie

Antwort von azalee am 05.05.2007, 10:06 Uhr

hallo, :-)

auch Du siehst nicht die Perspektive eines Kindes, das als Teenager den Verfall seines dann 80 jährigen Vaters miterleben muß, so er dann noch lebt. (rein statistisch leidet von 3 80- jährigen einer an Demenz, ein weiterer an Krebs, und die meisten anderen haben auch ernstere Leiden, schau Dir doch mal die Altenheime an!)

Man(n) bleibt nicht immer 60 !!!

Es geht NICHT um das Gerede der Leute, sondern um ernsthafte Probleme später.

Das hat nichts mit Toleranz zu tun. Toleranz - auch die betrifft ja in erster Linie die Eltern, denen gegenüber man eben nicht so gemein dahereden soll.

Ich finde es schlichtweg egoistisch zu sagen, ich will ein Kind (vor allem, wenn man sich schon fortgepflanzt hat), egal, wie es mich später erleben muß.

Es gibt genügend Leid auch bei Jüngeren, aber darauf zu hoffen, dass man zu den wenigen fitten 80 jährigen gehört, ist zwar verständlich, aber vermutlich unbegründet !!!

Hart, aber Realität.

Mich hat mit 14 der Tod meiner Oma ziemlich aus der Bahn geworfen, nicht auszudenken, wenn es ein Elternteil gewesen wäre.

Dafür sind wir Erwachsene, dass wir weiter als bis zur Nasenspitze, bzw. zur Grundschulzeit denken. Als Eltern tragen wir Verantwortung.

Wie gesagt, das Gerede der Leute würde mich zwar kränken, könnte meine Entscheidung aber nicht beeinflussen. Wohl aber der Gedanke an das Kindswohl.

LG Azalee

(die auch 60 sein wird, wenn Nr 2 volljährig wird, und so lieber auf Nr 3 verzichtet)

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @kroetilie

Antwort von estelle77 am 05.05.2007, 10:54 Uhr

azalee...das hät glatt von mir sein können....

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@hexebabajaga

Antwort von azalee am 05.05.2007, 11:11 Uhr

Hallo,

"Haben sich zum Trotz aller anderen..."

Das meine ich, wenn ich sage, man vergisst die Perspektive des zukünftigen Kindes.
Die Eltern beziehen vielmehr ihre Umwelt in ihre Entscheidungsfindung ein, als die Empfindungen des Kindes.

Wer gerne noch ein Baby hätte, sollte "die Leute" außer Acht lassen, und sich mehr Gedanken um familienbezogene Dinge machen.

Ich finde, ein Vater ist nicht ersetzbar. Und ein Kind / Jugendlicher möchte auf seinen Papa stolz sein, so wie er ist, und nicht nur auf das, was er mal war, lange vor seiner Geburt.

Sorry, ich kann zwar den Wunsch Deiner Freundin verstehen, aber für den Mann Deiner Freundin habe ich wenig Verständnis. Beide haben doch schon 2 gemeinsame Kinder.

LG azalee

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @kroetilie

Antwort von kroetilie, 25. SSW am 05.05.2007, 13:56 Uhr

Mir tun die Kinder viel mehr leid von den vielen Damen und Herren, die nicht mal in der Lage sind drei vernünftige Sätze zu schreiben oder zu sprechen. Oder die Kinder der Hartz 4 Empfänger (ich meine die, die gar nicht arbeiten möchten). Das Leben ist nicht perfekt..und viele Kinder wachsen in Raucherhaushalten auf oder in Familien, wo die Eltern eigentlich nie hätten Kinder bekommen sollen. Da ist das Alter denke ich das kleinste Problem. Mein Mann ist Lehrer, ich bin Rechtsanwältin und ich denke wir haben genug Selbstbewusstsein das alles zu managen.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Tut mir leid, aber ich sehe so viele Familien, wo der Vater (oder die Mutter) einfach nicht da sind. Man kann Kinder nicht vor allem schützen. Ich bin noch nicht so alt, kann aber nicht versprechen, dass ich 60 oder 70 werde. Was das Leben geplant hat, kann ich nicht wissen. Und soll ich nun kein Kind bekommen, weil ich morgen vielleicht überfahren werden kann...und das Kind den Schmerz aushalten muss??? Wohl kaum...

Ich denke, man kann hier endlos weiter reden...aber vielleicht solltet gerade ihr mal überprüfen, ob ihr wirklich alles für das Wohl eurer Kinder tut...denn dazu gehört nicht nur ...auf Nr. 3 zu verzichten oder "jung" zu sein.

Ich sehe das anders als ihr...und eine Garantie kann keiner im Leben geben...

Wie gesagt, mir tun die Kinder leid, die keine Chancen im Leben haben...weil es schon an der Ausbildung der Eltern fehlt.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr glücklich seid mit eurer Einstellung...und ansonsten doch einfach andere ihr Leben leben lasst.

Nicole

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @hexebabajaga

Antwort von kroetilie, 25. SSW am 05.05.2007, 14:08 Uhr

Ich hatte leider eins weiter oben schon geantwortet, bevor ich diesen Schwachsinn gelesen habt.

Mensch Leute...kümmert euch doch einfach mal um EUCH SELBST...und EURE Familie, anstatt hier über andere zu urteilen.

Wie schon gesagt, habt ihr nichts positives oder konstruktives...dann seid doch besser ruhig. Eine Meinung kann man ja ruhig haben...dazu fehlt es aber einigen an dem Gefühl, wann man sie äußert...und wann man besser schweigt. Die Entscheidung ist doch gefallen..und IHR habt da gar nix mit zu tun.

Geht es euch besser, wenn ihr andere verurteilt?? Was tut IHR denn?? Der eine raucht..der andere trinkt...der nächste schlägt seine Kinder...und die nächste Mutter ist 40..! Meine Güte...seid ihr wirklich perfekt, dass ihr hier so urteilen könnt...oder einfach frustriert, weil ihr das Gefühl habt, ihr müsstet verzichten??

Ehrlich, bei soviel Intoleranz tun mir die Kinder leid!

Klar, soll das Kind stolz sein auf die Eltern! Was ist denn mit dem 23 - jährigen Harz 4 Empfänger?? Kann man darauf stolz sein, weil Papa es mit 23 geschafft hat, nen Kind zu zeugen?? Was ist es denn auf was man stolz sein kann oder sollte?? Wenn man einen liebevollen, ehrlichen, aufrichtigen, toleranten und intelligenten Vater hat...der sich kümmert... Darauf kann man stolz sein...bestimmt nicht darauf, dass Papa 18 oder 30 oder was auch immer ist.

Der Charakter macht den Menschen...nicht das Alter...Aber genauso intolerant, wie man häufig gegen junge oder alte Mütter ist...ist man hier offensichtlich auch...Vielleicht sollte man mal das Schubladendenken ablegen...und die pauschalisierten Sätze...wie "das arme Kind, das ein Elternteil verliert" einfach überdenken...auch wenn man sich vielleicht toll fühlt, wenn man es schreibt. Vielleicht sollte man auch einfach mal aus seiner kleinen Welt hinausblicken...und erkennen, wieviel schöner das Leben sein kann, wenn man mit Toleranz durch dieses geht...

Aber vielleicht reicht der Horizont bei einigen dafür einfach nicht aus...

Nicole

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @kroetilie

Antwort von azalee am 05.05.2007, 15:53 Uhr

wie schön, dass Dein langes Posting vor Toleranz nur so trieft, um nicht zu vergessen, wie feinfühlg du geschrieben hast ... Warum nur kommt in mir die leise Frage hoch, WER sich da so toll vorkommt ???

Nichts für ungut

LG Azalee

die sich durchaus vorstellen kann, auch auf einen Hartz 4 Empfänger stolz zu sein !

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: @kroetilie

Antwort von estelle77 am 05.05.2007, 19:55 Uhr

Klar jetzt kommt wieder der 23-jährige ALG II _ Empfänger der keinen Bock hat.... DAS IST TOLERANZ?? Nein. Kennst Du ALG II - Empfänger? Nicht jeder ist Schuld an seiner Miesere und nicht jeder ist faul, das kannst Du bei 4 Millionen Arbeitslosen + 1,5 Millionen Umschüler ect. wohl kaum behaupten. Únd ich bezweifele, dass sich solche Menschen für ein (weiteres) Kind entscheiden, obwohl sie selbst kaum genug zum leben haben. Nur mal so angemerkt. Ich kenne hier im Ort ein paar ALG II-Empfänger und der Mann ist Ingenieur, aber nun schon 2 Jahre arbeitslos - sprich ALG II Empfänger. Was der ehrenamtlich alles macht, nein der ist nicht faul. Sicher kann man seine Kinder nicht vor allem beschützen, aber sieh doch mal der Realität ins Auge, mit 59 ist man alt! Unser Onkel war auch mit 59 fit wie ein ganz junger Mann, aber nun mit 70 kommen die Gebrechen, dann ist das Kind 11. Na toll. Super wenn es neben Arthrosegeplagten dann zum Spielplatz geht....Man versetz Dich doch mal in die Lage des Kindes, es vergleicht...was machen andere Eltern und was machen meine. Was antwortest Du wenn es Dich fragt, warum sein Vater schon soooo alt ist und dieses und jenes nicht mehr kann??? Hach wir haben uns spät kennen gelernt....ich denke ihr seit schon jahre zusammen? Dann hättet ihr auch vor Jahren Kinder kriegen sollen. Alles hat halt seine Zeit im Leben. Und mit 59 ist es wohl eher Opazeit die angesagt ist. Sorry, aber Du schreibst halt auch direkt. Und wer nichts positives sagt soll ruhig sein?? Ja was soll das denn? Sie wollte eine ehrliche Meinung! Ehrlich - un dnicht jemanden der ihr nach dem Mund redet. Was hätte sie davon? Meinst Du die Probleme würden schwinden, weil hier 5 Personen schreiben, dass das alles kein Problem ist und dann ist das Kind 10 und ...tata es sind doch Probleme. Aber mach Dir nichts draus, Du hast ja die Entscheidung getroffen, aber selbstlos ist sie nicht, sondern selbstsüchtig und egoistisch. Denn auch wenn das Leben kein Wunschkonzert ist, so hat ein Kind ganz sicher den Wunsch (und das Recht) nach einem Vater und ganz besonders Jungen (die ja fast nur Frauen um sich haben - Kiga, Schule ect) brauchen einen Vater die mit rauft, wo sie ihre Kräfte messen können....klar das geht alles mit einem alten Mann......

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

nochmal zum Ursprungsthema:

Antwort von herrjeh! am 06.05.2007, 23:59 Uhr

mein mann war 59, als unser sohn geboren wurde, jetzt ist er 62. Was soll ich machen?! Ich habe mich in einen MENSCHEN verliebt. Ich konnte mir aussuchen, ob ich lieber innerhalb der gsellschaftlichen Normen unglücklich oder außerhalb dieser Normen glücklich werde.

und bin glücklich - ebenso wie mein SOhn, ebenso wie meín Mann!

Allein die entscheidung, eine derartige Beziehung einzugehen (ich bin noch sehr jung), sprengt den rahmen, in welchem man sich für gewöhnlich bewegt - und stellt trotz aller verliebtheit - auch die eigene Toleranz auf eine harte probe (bezüglich der antwort auf die frage: Norm oder Glück?).

Nun, ich bin mir sicher, einen ganz wunderbaren menschen gefundne zu habe und ich nehme in Kauf, dass unsere gemeinsame Zeit zwar bis zu seinem, nicht aber bis zu meinen Tod reicht. Das macht auch traurig - ABER LIEBER DIESE KÜRZERE GEMEINSAME ZEIT VOLLER GLÜCK ALS EINE LANGE ENTGEGEN DER EIGENEN INNERLICHKEIT!

Ich bin etwas erbost ob so viel klischee-denken in einigen vorangegangenen Postings. An die Kritiker:
Wenn euer Vater 60 jahre älter als ihr wäre, wäre es euch lieber, ihr wäret nicht geboren?

(So stand es vor kurzem zu den alte-Mütter-Postings)

UNd ich bin jung. Ich wünsche mir ein zweites Kind zu meinem Sohn. Und ich kann daran nichts verantwortungsloses entedecken.

Liebe Grüße

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Schwangerschaftsnewsletter
Die letzten 10 Beiträge
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2021 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.