Schwanger mit 35 plus

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Geschrieben von Rosarot38 am 25.05.2020, 20:36 Uhr

Vorsichtige Frage...

Ich hab mich bisher noch nie mit den Tests beschäftigt die man so machen kann wenn man eine schon etwas ... öhöm... ältere Mutti ist. Ich hab drei gesunde Kinder und die Ärzte haben immer gründlich US gemacht aber mehr auch nicht.
Jetzt habe aber im März eine MA gehabt und hoffe schnell wieder schwanger zu werden. Und jetzt frag ich mich schon mal vorsichtig... sollte ich was testen lassen wenn es wieder soweit ist? Kann zu Beispiel den Praena Test auch eine Hebamme abnehmen?
Was sind so eure Erfahrungen und Meinungen???

 
4 Antworten:

Re: Vorsichtige Frage...

Antwort von Jani14091982 am 25.05.2020, 21:20 Uhr

Am besten mal deine Ärtzin fragen was es so alles gibt. Ab 35 Jahren sind ja viele Test angebracht. Du könntest erstmal alle normalen Blutuntersuchungen beim FA machen wie Papp-A Test, Toxoplasmose und so weiter und dann zusätzlich beim Pränatalarzt die Nackenfaltenmessung. Die wird zwischen der 9. und 13. Ssw gemacht. Da hast du den ersten Organultraschall. Dazu gibt es freiwillig eine Blutuntersuchung. Die wird dann aber leider mit einer Formel berechnet wo das Alter der Mutter mit einfließt. Das Ergebnis bringt meist nix gutes obwohl das Kind völlig gesund ist. Sind ja auch nur Wahrscheinlichkeiten. Haben wir auch gemacht. Aber hier eben auch das Problem mit dem Alter und zack hatte ich ein Ergebnis für Trisomie 21 mit 1 : 750. Haben uns aufgrund dessen für den Preanatest entschieden der völlig unauffällig war. Blöde Formeln immer. Das einzig gute daran war das ich dann beruhigter die SS genießen konnte und schon wusste welche Farbe ich Shoppen darf. Dann wird für alle ab 35 der Feinultraschall in der 20 bis 22. Ssw von der KK bezahlt. Achso und die Hebamme kann keinen Preanatest machen. Das wird in einem Preanatalzentrum gemacht.

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Re: Vorsichtige Frage...

Antwort von Maroulein am 25.05.2020, 21:33 Uhr

Die Frage ist ja auch was hätte das Ergebnis für Konsequenzen?
Hätte es keine denke ich das die zwei ausführlichen Ultraschall Untersuchungen reichen.

Meine Jüngste habe ich mit 40 bekommen,um die Hälfte würde festgestellt sie sei viel zu klein,um ca 6 Wochen,wir wurden darauf zu einem Degum ll Arzt geschickt,der hat aber nicht wirklich gut schallen können,meinte sie habe einen deformierten Kopf,kein Nasenbein.....er tippe auf Trisomie 18,und er hat direkt gesprochen als sei für uns klar wir brechen dann ab, Blutuntersuchung ging nicht,also direkt FWU,es kam aber nichts raus,aber der Arzt hat sich verleugnen lassen und uns ohne Ergebnis sitzen lassen,in der zweiten Praenatalambulanz hat der Arzt sofort alles gesehen,er hat keinerlei Auffälligkeiten bis auf die Größe feststellen können,und die kam ihm null komisch war da ich selber nur 1,56 groß bin,und meine Großen obendrein auch nur ca 2500g hatten bei Geburt.

Das einzige Problem was die Maus nach der Geburt hatte-ichbhabe ab der Punktion angefangen Antikörper gegen ihre Blutbestandteile zu bilden weil ich andere Kell Faktoren habe,sie hatte dadurch eine schwere Neugeborenen Gelbsucht ,lag 8 Tage unter der Lampe.

Die FWU hatten wir allerdings auch nur gemacht um die richtige Klinik für den bestmöglichen Start zu finden,aber mit dem jetzigen Wissen hätte ich mir wohl nach dem US erstmal eine zweite Meinung eingeholt.

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Re: Vorsichtige Frage...

Antwort von ChrisAnn am 26.05.2020, 11:18 Uhr

Da hänge ich mich mal mit rein, weil es mir gerade ähnlich geht (FG vor zwei Wochen, kurz davor haben mein Partner und ich festgestellt, dass wir unterschiedliche Ansichten zu dem Thema haben und wollen darüber erstmal noch reden, bevor wir den nächsten Versuch starten).

Fakt ist, dass Diagnostik in der Schwangerschaft als normaler Verlauf der Dinge angesehen wird, ohne dass man sich der potentiellen Konsequenzen bewusst ist. Das geht schon beim Ultraschall los, der ja Standard ist - aber keine werdende Mami geht mit dem Gedanken da hin, dass da jetzt vielleicht was auffällig sein könnte und man dann plötzlich vor ner Entscheidung über Leben und Tod steht. Man geht doch hin und freut sich drauf, sein Kind zu sehen - aber dafür bezahlen es die Krankenkassen nicht.

Die Aufklärung über Möglichkeiten und Risiken ist mangelhaft und es liegt in unserer Verantwortung, uns schlau zu machen und dann zu überlegen, ob wir uns für Wissen oder Nichtwissen entscheiden. Zumal die Eindeutigkeit der "nicht invasiven" Tests gerne auch falsch dargestellt wird.

Ich kann das Buch "Hauptsache gesund?" von Hille Haker empfehlen. Das deckt zwar noch nicht die NIPT-Möglichkeiten ab (Praena, Harmony...), zeigt aber gut den Konflikt zwischen Wollen, Sollen und Können auf, in dem sich Frauen mit auffälligen Befunden befinden, der ihnen dann eine eigentlich unmögliche Entscheidung abverlangt.

Bei meinen großen Kindern war die Entscheidung klar, mein Mann damals hätte jeden Abbruch aus religiösen Gründen abgelehnt, was mir entgegen kam, ich hätte mich nicht für einen Abbruch entscheiden können und hätte damals auch uns so eingeschätzt, dass wir mit einem behinderten Kind gut zurecht kommen. Also haben wir jegliche Diagnostik abgelehnt.

Jetzt bin ich älter, hab Vorerkrankungen, die mir das Kümmern um ein Kind nicht leichter machen und sich auf unsere finanzielle Situation negativ auswirken, Verantwortung auch für die beiden Großen und einen Partner, der sehr vorausschauend-vorsichtig ist und sich nicht leicht tut mit der Vorstellung, in unserer Gesellschaft mit einem behinderten Kind zu leben. Im Moment ringe ich darum, ob ich nach einem "schlechten" PND-Ergebnis in der Lage wäre, die Schwangerschaft zu beenden - und ob ich deshalb oder trotzdem überhaupt versuche, wieder schwanger zu werden.

Alles Gute für Dich und Deine Entscheidungen!

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Re: Vorsichtige Frage...

Antwort von sarina90210 am 05.06.2020, 14:37 Uhr

Das ist sehr individuell..
Wir haben den Prälatest gemacht, zusätzlich zur Feindiagnostik.
Es wäre für uns nicht in Frage gekommen, das nicht zu tun.

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