Schwanger mit 35 plus

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Geschrieben von Enomine, 24. SSW am 22.02.2021, 18:38 Uhr

Schwangerschaftsdiabetes

Hallo ihr Lieben,

habe das Ergebnis von meinem Zuckertest (OGTT) bekommen. 93/175/109. Mein Nüchternwert ist um 2 Punkte zu hoch und die anderen Werte sind in Ordnung. Jetzt bin ich total niedergeschlagen und am heulen. Mit diesem einen Test wird festgelegt, das ich Schwangerschaftsdiabetes habe. Da wird nicht nochmal geprüft. Zumindest habe ich diesen Eindruck. Habe für Donnerstag einen Termin zur Diätberatung im Krankenhaus bekommen. Und nächsten Montag wird mir gezeigt wie ich selber meinen Zuckerwert messe. Mehr erfahre ich dann.

Muss man sich da mit einer Nadel in den Finger picken? Habe es überhaupt nicht mit den Nadeln und das tut doch sicher weh? Und muss man das die ganze Schwangerschaft machen? Muss man auf viele Lebensmittel verzichten? Gibt es eine Liste was man noch essen darf? Ich esse eigentlich immer auf was ich Lust habe und was mir gerade schmeckt. Zum Frühstück reicht mir mein Kaffee mit Milch und Zucker. Fällt der dann weg? Und sonst esse ich auch, wenn ich Hunger habe und nicht wenn die Zeit dafür wäre. Darf man nur noch Wasser trinken? Wie kommt ihr damit zurecht?

Ich fühle mich gerade absolut überfordert mit der Situation und fühle mich total gestresst. Das kann doch auch nicht gut sein.

Liebe Grüße
Enomine

 
19 Antworten:

Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Jubilee, 23. SSW am 22.02.2021, 20:14 Uhr

Hey du!


Also ... Schwangerschaftsdiabetes ist nichts Schlimmes, wenn du gut eingestellt bist. Ich bin derzeit in meiner zweiten Schwangerschaft und habe es auch (schon das zweite Mal). Kann verstehen das es ein "Schock" ist, aber verrückt machen musst du dich da nicht.

Zu deinen Fragen:
1. Such dir einen guten Diabetologen, der dich mit deinen Sorgen ernst nimmt. Diätberatung im KH ist ja schon mal ein positiver Anfang. Dir wird erklärt werden, welche Lebensmittel sich positiv auf den Blutzucker auswirken und welche nicht. Dann wirst du ein Blutzuckermessgerät bekommen, wo du mehrmals täglich deine Werte messen musst. Es ist keine Nadel, wie man sich diese sonst vorstellt, sondern eine Stechhilfe. Ein kleines aber feines Gerät, dass du spannst, auf deinen desinfizierten Finger hältst (oben auf die Fingerbeere) und dann den Knopf betägtigst. Das stechen geht dann ganz von selber, aber es wird dich ein wenig Überwindung kosten die ersten paar Male.
Keine Angst, die Routine kommt!

2. Du solltest deine Ernährung umstellen, was dir sicher aber auch der Diätberater erklären wird. Gut und wünschenswert ist immer Vollkorn. Vollkorn enthält viele Ballaststoffe und lässt den Blutzucker nicht so schnell hochschnellen. Gut sind auch Eier wegen Eiweiß, sowie ungesüßtem Joghurt, Quark, Frischkäse. Gemüse geht auch immer. Käse hat auch positive Effekte. Quasi alles, was den Blutzucker nicht so schnell hochschnellen lässt. Viel Salat, ab und an mal Vollkorntoast- oder ein Vollkornbrötchen. Knäckebrot (Vollkorn) geht auch immer. Eiweiß deckelt den Blutzucker, dass heißt, er steigt dann nicht so hoch, was für dich positiv ist. Und es gibt ganz viele leckere Rezepte.
Was du trinken kannst ist Wasser und ungesüßter Tee (am besten Roiboss, der ist gesund und enthält viele Vitamine und Mineralien). Und außerdem gibt es auch noch den Birkenzucker, der sich Xylit nennt. Er hat die Eigenschaft wie normaler Haushaltszucker und lässt den Blutzuckerspiegel dabei nur langsam steigen. Ist also für Diabetiker geeignet. Auf Zucker solltest du leider daher soweit verzichten.

3. Die Ernährungsumstellung ist gewöhnungsbedürftig. Und man darf auch mal sündigen. Vor allem dann, wenn die Werte nüchtern, 1 Stunde nach dem Essen und 2 Stunden nach dem Essen gut sind. Und es kommt dir und deinem Baby ja auch zugute. Auf Dauer ist ein hoher Blutzuckerspiegel einfach nicht gut. Mach dich nicht verrückt, sei offen dafür, dann wird das alles.

4. Wichtig wären vielleicht auch noch etwas geregeltere Essenszeiten. Bei uns ist das so, dass wir morgens um 9 h essen, mittags um 13 h und Abendessen gibt es um 20 h. Die Zeiten dazwischen sind wichtig, damit sich der Blutzuckerspiegel wieder senkt. Ich esse z. B. morgens einen griechischen Joghurt mit einem Apfel und etwas Zimt. Mittags meist Salat mit einem Vollkornbrötchen, aber auch schon mal eine Linsensuppe, Kartoffeln mit Quark oder Hähnchenbrustfilet mit Erbsen, Sauce Hollondaise light und Kartoffeln. Abends meist ein Vollkornknäcke mit Frischkäse, 4 bis 6 Wallnüsse und Käse. Wichtig ist das es gute Kohlehydrate sind und du diese so gut es geht abends nichts zu viel ißt, denn das wirkt sich wieder positiv am Morgen auf den Nüchternwert aus. Und Bewegung ist wichtig. Hausarbeit, ein Spaziergang, Crosstrainer oder so. Und als kleiner Tipp: Dunkle Schokolade kannst du auch ab und an mal ein Stückchen essen.

Glaub mir, es wird alles gut. Es ist doof, ich weiß, aber du musst an deine Gesundheit und an die deines Kindes denken. Manchmal wird es nicht einfach sein, aber auch das wirst du schaffen!!! Bleib positiv! Nach der Schwangerschaft ist es sehr oft so, dass der Diabetes von ganz alleine verschwindet!

Liebe Grüße
Jubi

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Nelli888 am 22.02.2021, 20:31 Uhr

Ich hatte auch Schwangerschaftsdiabetes.Bei mir war es auch der Nüchternwert .Ich war beim Diabetologe und habe dort auch eine Ernährungsschulung bekommen.zu erst müsste ich 2 Wochen ein Tagesprofil erstellen,also 4 mal BZ messen.Nüchtern und 1 Std nach den Mahlzeiten.An den Werten konnte ich sehen,was meinen Blutzucketspiegel hochjagt. Ich habe z.b.nur noch low carb Brot gegessen,statt z.B. Vollkornbrot.Ich habe aber auch 5 Mahlzeiten gegessen.Als Zwischenmahlzeit z.B. Fetten Joghurt mit Beerenobst und Nüssen.(alles andere an Obst liess meinen BZ enorm steigen).Viel Rohkost .Zum Mittag Fisch oder Fleisch, natürlich unpaniert,eine kleine Menge Kartoffeln,Wildreis oder Vollkornnudeln,dazu Gemüse in allen Varianten.Das Gemüse ordentlich gewürzt und mit Sahne ...total lecker.Habe Zucker und Weissmehl weggelassen.So habe ich nicht spritzen müssen und habe sogar 5 Kilo in der Ss abgenommen,durch die gesündere Ernährung .Und ich musste nicht Hungern.Klar ist das ne Umstellung,aber man macht es ja auch für sein Baby im Bauch.
Du schaffst das schon

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Dashenka am 24.02.2021, 20:41 Uhr

Halli hallo,
Ich habe lange als Schwester in der Pflege gearbeitet.
Den besten und genauesten Zucker-Wert bekommst du bei einer Messung am Ohrläppchen.
Das tut auch nicht groß weh.
Finger is echt n bissl ekelig.
Würde nachfragen, ob die Messung am Ohr bei denen machbar ist.
Wird beim Blutspenden auch meisst so gemacht.
Lg

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von DeLiv am 25.02.2021, 16:18 Uhr

xxx

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Enomine, 25. SSW am 25.02.2021, 18:58 Uhr

Hallo Jubilee,
vielen Dank für deine Antwort. Hatte heute das Diätgespräch im Krankenhaus und habe viele Informationen bekommen. Mir wurde auch gesagt das ich auf Fettarme Jogurts und Käse schauen soll. Am besten mit wenig Zucker. Und bei Getränken und Sirup auch das 0% Zucker drinnen ist. Obst soll ich auch höchstens zwei Hände voll am Tag essen. Und halt viel Vollkorn. Gemüse geht immer.

Irgendwie kamen jetzt nach und nach die Fragen.
Wie ist es mit dem Philadelphia Käse (der mit den Kräutern). Geht der noch oder ist das schon zu viel Zucker oder Fett drinnen? Ich sehe hinten die Tabelle. Wie viel Gramm an Zucker oder Fett sind zu viel? Weißt du das?
Gibt es Jogurt und Co. die ich so einfach aus dem Regal im Supermark nehmen kann?
Hast du einen Tipp für mich.

Liebe Grüße
Enomine

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Enomine, 25. SSW am 25.02.2021, 19:10 Uhr

Hi DeLiv,

bei mir ist nur der Nüchternwert ein bisschen zu hoch. Die anderen Werte stimmen. Weshalb ich davon ausgehe, dass das mit der Insulin Produktion schon funktionieren sollte denn sonst müsste der Wert doch allgemein hoch bleiben und nicht runter gehen!? Aber ich kenne mich nicht aus und hatte bisher leider nicht die Möglichkeit einen Arzt zu fragen. Vielleicht bekomme ich da am Montag eine Antwort. Da wird mir gezeigt wie ich selber den Zucker messe und dann kann ich mal selber kontrollieren wo meine Werte sind.

Ansonsten hoffe ich das mein Baby nicht zu Groß wird. Habe schon viele schöne Kleidungsstücke in Größe 56 gekauft und der Gedanke daran das keines passen könnte, bringt mich jedes Mal zu heulen.

Liebe Grüße
Enomine

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von TaysA am 25.02.2021, 21:32 Uhr

Hallo Enomine,

ich hoffe ich kann dich etwas beruhigen. In meiner Schwangerschaft wurde auch Schwangerschaftsdiabetis festgestellt. Genau wie bei dir war mein Nüchternwert um ein paar Pünktchen zu hoch. Mein Kind kam mit Normalgewicht zur Welt und selbst 50 war etwas zu groß.

Ja, es ist ärgerlich und gewöhnungsbedürftig die Nahrung umzustellen wegen den paar Pünktchen. Buch zu führen und sich so oft zu stechen. Andererseits machst du das nicht für dich sondern für dein Baby. Diabetes kann wenn es nicht behandelt wird das Kind massiv schädigen. Ich wurde sowohl von der Hebamme als auch den behandelnden Arzten ausdrücklich gewarnt es nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Nach der Geburt werdet ihr beide getestet. Meistens ist da der Spuk vorbei und du kannst das Kapitel Diabetes hinter dir lassen. Hatte damals eine lange Liste an Dingen auf die ich mich gefreut und belohnt habe. Also Krönchen zurecht rücken und durch, du schaffst das!

Beste Grüße

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Esmeralda am 26.02.2021, 20:52 Uhr

Mit einem modernen Set ist das Pieksen doch nicht schlimm. Da drückt man nur auf einen Kopf und den Rest macht dieser Stift.

Ich war bei dem erwähnten Test genau auf der Grenze, aber gerade noch drin.
Also war ich zwar angeblich ohne Diabetes, aber war unsicher.
Dann hab ich mir selbst so ein Set gekauft und eine Weile selbst geprüft.
Und mit dem Überprüfen bekommst du dann ja einen direkten Blick darauf, welche Nachrungsmittel dir gut tun und welche nicht.

Ich musste mir die ganze SW Blutverdünner spritzen, das ist viel schlimmer gewesen...

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von NaduNadu am 26.02.2021, 23:31 Uhr

Ich hatte auch nur den Belastungstest positiv. Ich habe einige Zeit gemessen und Protokoll geführt.

Obst habe ich super vertragen und konnte viel davon essen. Das findest du beim messen raus... Jeder Körper reagiert anders.

Ich musste nur abends vor den schlafen mit Kohlenhydraten aufpassen... Sonst war der Nüchternwert etwas erhöht.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von reblaus am 03.03.2021, 10:41 Uhr

Bei Deinen Werten würde ich mich sehr schnell schlau mache wo derzeit der/die beste Diabetloge in D ist , der auf Schwangere spezialisiert ist.

Mein erster Wert war damals 90 und die anderen ebenfalls ganz normal - aber trotzdem sollte ich Spritzen. Der Test wurde zweimal durchgeführt einmal beim Hausarzt, da war der erste Wert 89. und dann 2 Wochen später beim Diabetologen ( Schwerpunkt Dialyse- was anderes gabs nicht in der Nähe)

Messen ist nicht das Thema - sind nur Blutstropfen aus den Fingerkuppen. Spritzen ist doof. Vor allem darf Dir da zeitlich nix dazwischen kommen ....
Ich habe genau Tage gespritzt, dann kam der Worst Case... muss vom Mittagstisch mit stark blutendem Kleinkind ( samt zweier Brüder ( max 2 Jahre älter) ) in die Klinik.
Was für ein Glück, dass ich da noch nicht gespritzt hatte -das wäre schief gelaufen.
Daraufhin habe ich meine Werte von , Essensprotokoll ( von 6 Wochen-) etc alles einer Spezialistin geschickt und sie um Bewertung gebeten.

Die kam prompt zwei Tage später - ich hätte alles andere nur keine Schwangerschaftsdiabetes. Sie empfahl mir trotzdem mich in die Richtung zu ernähren- das könne weder mir noch dem Kind schaden.

Also such Dir eine Zweite Meinung - und wenn es durch die halbe Republik geht.

PS im Ultraschall sah meine Tochter auch noch nach Diabeteskind aus... sie hat aber mind eine genetische „Störung“ . Und eine besondere Haut/Haar.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von reblaus am 03.03.2021, 12:51 Uhr

56???? Die hat ein normal geborenes und entwickeltes Baby max 4 Wochen an . Dann wechselt man auf 62.

Meine Tochter , klar wir waren vorgewarnt, 4. Kind und alle Kinder waren kräftig, hat gleich 74( kurze Arme/kurze Beine- Hochsommer) im Krankenhaus anbekommen.
Die Jungs immer schon 62/68.

Wer hat denn Dir geraten schon so viel in 56 einzukaufen? Bremse Dich , sonst wird Dir noch anderer überflüssiger Babykram aufgeschwatzt.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von reblaus am 03.03.2021, 13:09 Uhr

Pass bitte auf : Zuckeraustauschstoffe schaden der Gesundheit mehr, als normaler weisser Zucker. Unterhalte Dich mit langjährigen Diabetikern, die werden Dir das bestätigen. Lieber 1 normalen Keks , als eine Portion Diätkekse mit sonstwas drinnen.


Richtige Diabetiker haben ihre Lebensmittel , die sie vertragen : ZB Schwiegervater vertrug Kartoffeln super- Reis hingegen ( auch Vollkornreis) gar nicht.
Die Tochter meiner besten Freundin kann dagegen Reis essen , aber keine Kartoffel...

Ich denke Du hat für Dich doch sicher eine Tabelle mitbekommen, wie viele Kcal du pro Tag essen darfst ( ums Rechnen wirst Du, wenn Du es erst nimmst nicht drumherumkommen und alles auswiegen am Anfang- damit Du ein Gefühl für die Mengen bekommst.!!!!)
Und Beispiele. Du darfst eigentlich alles Gesunde essen, auf die Menge kommt es an.
Weintrauben sind süsser , als ein grüner Apfel.
(Paracelsus sagte schon: Die Dosis macht das Gift)

Sicher gibt es heutzutage apps mit Nährwerttabellen ( ich habe das noch als Buch durchgekaut)

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Enomine, 26. SSW am 07.03.2021, 17:15 Uhr

Hallo Nelli,

danke für die lieben Worte. Leider darf ich laut Diätberater nur fettarmes Jogurt und Käse essen. Der Käse sollte unter 35% Fett sein. Was es so gut wie gar nicht gibt. Sahne ist auch verboten. Ich soll kleine Portionen essen. Fleisch, Wurst und Fisch esse ich nicht.

Bei großen Portionen geht mein Blutzucker in den roten Bereich (höchster Wert 1 Stunde nach dem Essen 153). Und jedes mal wenn das passiert bin ich total traurig und deprimiert. Der Zuckerwert ist bis zur nächsten Mahlzeit wieder in den normalen Bereich in dem er vor dem Essen sein sollte (unter 90).

Mir geht es absolut nicht gut mit dieser Situation und ich frage mich echt ob das wirklich besser sein kann, für mein Kind als wie wenn der Zuckerwert mal etwas in die Höhe geht.

Liebe Grüße
Enomine

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Enomine, 26. SSW am 07.03.2021, 17:32 Uhr

Hallo TaysA,

vielen Dank für deine lieben Worte. Ich bin froh, dass die schönen Babysachen wahrscheinlich doch passen werden.

Leider geht es mir mit der aktuellen Situation nicht gut. Jedes mal wenn ich messen soll fühle ich mich schon gestresst. Ist das Ergebnis zu hoch bin ich einfach nur frustriert und niedergeschlagen. Sei das der "Vor dem Essen Wert" der in dieser Woche 2x um 1 Punkt zu hoch war. Oder der "1 Stunde nach dem Essen-Wert" der 3x über 130 war. (da habe ich wohl zu viel gegessen). Es deprimiert mich einfach alles. Morgen habe ich wieder Termin. Dann wird besprochen was ich gemessen habe. Und ich habe echt Angst was dabei raus kommt.

Ich bin mit meinen Nerven runter. Das kann doch auch nicht gut für mein Baby sein.

Denke mir auch wenn ich am Vorabend vor dem Test nicht so viel gegessen hätte, dann wäre mein Nüchternwert unter 91 gewesen und kein Mensch hätte es interessiert was ich esse und ob mein Zuckerwert nach dem Essen hinauf geht oder nicht. Und vor allem würde es mir besser gehen.

Liebe Grüße
Enomine

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Nelli888 am 09.03.2021, 18:41 Uhr

Ich hatte ja auch eine Ernährungsberatung und da hat mir die Beraterin gesagt,dass ich gute Fette ruhig essen darf, z.B. dadurch auch Nüsse usw. Sahne ,Butter etc in Maßen.Da ich immer nach den Mahlzeiten gemessen habe,bemerkte ich dass mir fettiger Joghurt, Sahne sie mir nichts antut.Was auch interessant war,das hat die Ernährungsberaterin gesagt,dass alles pürierte oder auch weichgekochtes Obst und Gemüse schneller ins Blut gehen u d dadurch der Bz schneller steigt.Also keine selbstgemachten Smoothies und auch kein Kartoffelbrei. Es bedeutet Umstellung.Ich hatte damit,trotz Schoki-Sucht,keine Probleme.Haferflocken kannst du auch essen.Ein paar Beerenfrüchte hinzu und dann schmeckt es auch lecker.
Ich sage mal so,wenn es mit der Umstellung nicht so klappen will oder dein Körper auf die Umstellung nicht anspringt ,dann kannst du auch Insulin spritzen.Das ist auch kein Weltuntergang. Und denk daran,nach der Geburt ist der Spuk vorbei.
Liebe Grüße

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von IzzyP am 10.03.2021, 12:44 Uhr

Kann mich TaysA nur anschließen.
Hatte ebenfalls die Diagnose Gestationsdiabetes und das Baby wurde in Woche 38 auf knapp 4 kg geschätzt - kam dann mit 3.400 g und 54cm einfach ein langes Kind
War anfangs auch fast ein bisschen zu dünn für die 50er Klamotten, 56 konnten wir erst zwei, drei Wochen später anziehen ohne dass er darin versank. Es ist einfach total unterschiedlich, lass dich nicht so verunsichern von Einzelmeinungen - das wird schon alles!
Ich hab dir in deinem anderen Beitrag noch zum Thema Diabetes geantwortet u.a. hinsichtlich Kollostrumgewinnung, was ich wirklich nur wärmstens empfehlen kann.
Liebe Grüße und ich hoffe, mit der Zeit kannst du ein bisschen entspannen.
Bei mir waren die Werte übrigens ab Woche 32 wieder normal - trotzdem wurde ich weiterhin regelmäßig gecheckt - sicher ist sicher.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von IzzyP am 10.03.2021, 12:49 Uhr

Hm, man muss es echt ausprobieren.. ich konnte z.B. keine Haferflocken essen, völlige Entgleisung, schlimmer als Süßkram. Hab alles auf Dinkel umgestellt, Müsli mit Dinkelflocken, Dinkel-Brot, -Nudeln, -Gries, das war dann wunderbar und schmeckt auch lecker - Dinkelgrießbrei mit Zimt und Heidelbeeren statt Zucker war mein Geheimtipp bei Süßjieper und macht lange satt.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Enomine, 28. SSW am 17.03.2021, 13:07 Uhr

Auch wenn die Größe 56 nur 4 Wochen passt, braucht das Baby in der Zeit was zum anziehen. Und viel ist bei mir aktuell in der Größe 7 Bodys und 5 Hosen und zwei Strampler. Damit bekomme ich nicht mal eine Waschmaschine voll.

Wie viel kg hatte den deine Tochter, wenn sie gleich in eine Größe 76 gepasst hat?

Ich hoffe schon sehr, dass wenn ich auf meinen Zucker achte, mein Baby in einer Durchschnittsgröße bleibt.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Antwort von Tambre am 14.09.2021, 16:28 Uhr

) Mein dritter Wert war auch zu hoch. Musste dann eine Woche lang 6 mal am Tag Blutzucker messen. Jeweils vor und eine Stunde nach den Mahlzeiten. Ich habe in der Zeit auch getestet was den Blutzucker in die Höhe treibt. Mein Diabetologe wollte mir dann beim nächsten Termin gleich Insulin andrehen. Ich habe mit ihm vereinbart das ich es mit der Ernährung erst einmal versuche die Werte normal zu halten und siehe da es hat geklappt. Werte sind im Normalbereich und der kleinen Maus gehts super. Nicht zu groß oder zu schwer. Ich musste auch gar nicht so viel an der Ernährung machen da ich mich vorher schon recht ausgewogen ernährt habe. Bei den nächsten Terminen wurden dann nur noch die Werte kontrolliert und nichts mehr gemacht. Letzter Termin war Ende November. Seitdem muss ich nicht mehr hin. Laut dem Arzt soll ich mich melden wenn die Werte schlecht werden. Aber es ist alles super. Daher mach dir keine Sorgen. Den Diabetes kann man mit der Ernährung meistens gut in den Griff bekommen. Lg

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