Schwanger mit 35 plus

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Geschrieben von Sabse70, nix mehr. SSW am 18.02.2006, 11:16 Uhr

Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Hallo zusammen,

ich lese hier ab und zu noch mal mit, da ich im letzten Jahr auch schwanger war und 36 Jahre alt bin.
Erschreckend finde ich hier beim Lesen immer wieder, welche Falschinformationen über die Fruchtwasseruntersuchung im Umlauf sind.
Ein unauffälliger Befund einer FU ist doch noch kein Garant für ein gesundes Kind! Tatsächlich können nur unter 10 % aller Behinderungen im Rahmen einer FU erkannt werden. Dazu gehören Spina Bifida, das Down-Syndrom und einige wilde Stoffwechselerkrankungen. Viele Hirnschädigungen, Gendefekte etc. können im Rahmen einer FU und auch bei einem Ultraschall nicht erkannt werden. Eine geistige Behinderung zeigt sich zudem oft erst im Laufe des 1. Lebensjahres.
Wer nun sagt: Ich mache eine FU, denn ich will partout kein behindertes Kind, der sollte das Kinderkriegen lieber ganz bleiben lassen. Denn was ist, wenn das Kind infolge einer Frühgeburt behindert sein wird? Oder aufgrund eines Gendefektes? Sagt ihr dann: "Och, nö, das wollte ich aber so nicht haben! Das könnt ihr gleich hier behalten!" Oder : "Ich hatte doch eine unauffällige FU, warum ist denn das Kind trotzdem behindert?! Nee, das will ich aber nicht haben. Das war ja so nicht geplant!"
Wenn mein Mann zu mir gesagt hätte: "Du, ich will absolut kein behindertes Kind", hätte ich ihn wahrscheinlich schon vor der Geburt des Kindes verlassen bzw. einen solchen Mann hätte ich gar nicht geheiratet!!! Denn ein Kind kann auch infolge eines Unfalls behindert werden oder eben durch einen Gendefekt etc. behindert sein. In einem solchen Fall muss ich ja davon ausgehen, dass mein Mann das Kind und mich sofort verlassen würde.
Unser 1. Sohn kam schwer mehrfach behindert zur Welt. Von der Behinderung haben wir erst im Laufe des 1. Lebensjahres erfahren. Keine FU und kein Ultraschall hätte diese Behinderung gesehen. Inzwischen kennen wir viele Eltern mit behinderten Kindern. Keine einzige dieser Behinderungen hätte man im Rahmen einer FU gesehen. Das ist Tatsache!
Bitte bedenkt auch, dass man eine FU erst in der 16. SSW. vornehmen lassen kann. Das Ergebnis erfährt man dann erst in der 19./20. SSW. Für eine Abtreibung ist es dann zu spät. Ihr müsst das Kind auf natürlichem Wege, also tot zur Welt bringen. Die Wehen werden künstlich eingeleitet, ihr erlebt eine normale Geburt - nur dass das Baby dann eben hinterher tot ist.
Wer eine FU machen lässt, muss also auch mit einem negativen Ergebnis umgehen können.
Bei unserem zweiten Sohn haben wir bewusst auf eine FU verzichtet, denn DS und Spina Bifida konnte schon mit einem Feinscreen so gut wie ausgeschlossen werden. Und alle anderen Behinderungen "passieren" eben einfach - man kann sie nicht verhindern.
Bitte glaubt nicht alles, was euch Ärzte und andere Eltern über die FU erzählen. Ich kenne eine Mutter, die lt. FU einen gesunden Jungen zur Welt bringen sollte.
Das hat sie sogar schriftlich! Das Kind war ein Junge - aber schwerst mehrfach behindert, ohne einen einzigen Anhaltspunkt für diese Behinderung. Der Kleine ist "einfach so" behindert.
Dies soll kein angstmachendes Posting sein. Es soll aber die Augen öffnen und mit dem Ammenmärchen aufräumen, dass jede Frau durch eine unauffällige FU zu einem gesunden Kind kommt. Wer partout kein behindertes Kind haben möchte, sollte das Wagnis einer Schwangerschaft dem Kind zuliebe meiner Meinung nach nicht eingehen. Es müsste ja damit rechnen von den eigenen Eltern abgelehnt zu werden, falls es nicht "der Norm" entspricht!

Schönen Gruß
Sabse

 
12 Antworten:

Deswegen habe ich auch darauf verzichtet !

Antwort von steffi+paul+nina, 17. SSW am 18.02.2006, 13:53 Uhr

Hallo Sabse !

Du hast mir sozusagen aus der Seele gesprochen. Schade ist das man (mit über 35) sich für diese Einstellung heutzutage von manchen als "unverantwortlich "bezeichnen lassen muß.

Liebe Grüße
Steffi

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..ich werde sie trotzdem machen lassen!!!

Antwort von trude67, 14. SSW am 18.02.2006, 15:08 Uhr

Hallo,

ich werde auf jeden Fall eine FU machen lassen und wenn dabei eine Behinderung festgestellt wird werde ich das Kind nicht bekommen.

Ihr könnt mich jetzt in der Luft zerreißen, aber ich denke Ihr müßt auch diese Einstellung akzeptieren.

Klar kann auch danach noch etwas passieren, bzw. sich eine Behinderung herausstellen, dann werden wir mit lernen mit dem Kind zu leben, wenn ich allerdiungs vorher die Wahl habe und mir allen Konsequenzen für mich bewußt mache, sorry, aber dann sage ich nein.

Außerdem kann die FU schon in der 15. Woche gemacht werden und durch den Schnelltest, erfährt man schon innerhalb von 24Std, ob das Kind Trisonomie 13,18 oder 21 hat.

In ersteren Fällen wäre es sogar nicht überlebensfähig und davon möchte ich mich nicht bei der Geburt überraschen lassen.

Wir haben bereits einen Sohn, er ist / Jahre alt, würtde er jetzt durch eine Krankheit oder Unfall behindert (Gott bewahre) würden wir ihn sicher noch genauso lieben wie jetzt, aller dings würde er durch ein 2. behindertes Kind in seinem Leben auch sehr beeinträchtigt werden.

Wie gesagt und wenn ich vor einer Geburt für meine Zukunft entscheiden kann, bitte dann muß ich das für mich tun.

Ihr sollten diese Menschen, die so denken wie ich nicht verachten.

Ich habe mir dieses Ungeborenen hier gewünscht wie nichts anderes auf der Welt und es wäre das Schlimmste für mich, wenn ich mich wieder davon verabschieden müßte, aber wenn sich etwas bei der FU zeigt, dann muß es, so bitter es ist, leider sein.

Vielleicht hast Du liebe Sabse auch noch eine andere Einstellung dazu, weil Du bereits mit einem behinderten Kind lebst.

Liebe Grüße
Trude

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Re: ..ich werde sie trotzdem machen lassen!!!

Antwort von Sabse70 am 18.02.2006, 16:18 Uhr

Hallo Trude,

ich kann dich eigentlich ganz gut verstehen. Vermutlich hätte ich auch abgetrieben, wenn man mir in der Frühschwangerschaft gesagt hätte, dass ich ein so schwer behindertes Kind bekommen würde.
Es geht mir eigentlich eher darum, dass hier sehr viele Schwangere sind, die davon überzeugt sind, dass eine unauffällige FU gleichzeitig bedeutet ein völlig gesundes Kind zu bekommen.
Komischerweise kann man mit einer FU übrigens fast nur die Behinderungen erkennen, mit denen Kinder und Familie eigentlich ganz gut leben können - nämlich Down-Syndrom und Spina Bifida.
Trisomie 13 und 18 lassen sich oft auch schon im Ultraschall erkennen.
Die "richtig" schweren Behinderungen werden in aller Regel nicht erkannt, weil sich oft keine Ursache dafür erkennen lässt. Hier sind die Frauen oft total unaufgeklärt und die Ärzte übrigens auch.
Die FU ist kein Allheilmittel - das müsste eigentlich jeder Arzt jeder Schwangeren erklären.
Wie mit dem Ergebnis eines auffälligen FU-Befundes umzugehen ist, muss natürlich jede Schwangere für sich selbst entscheiden.
Ich glaube übrigens nicht, dass mein zweiter Sohn ein unglückliches Menschenkind werden wird, nur weil er einen behinderten Bruder hat. Ich glaube vielmehr, dass er ein sozial kompetenter Erwachsener werden wird, der sich für die schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzt. Und von diesen Menschen können wir jetzt und in Zukunft gar nicht genug bekommen.
Übrigens: Wenn du dich mit Eltern behinderter Kinder unterhälst, wirst du immer wieder hören, dass es eher die Gesellschaft ist, die das Zusammenleben mit dem behinderten Kind stört - weniger die Behinderung selbst. Wären behinderte Menschen in unserem Land vollständig integriert und würde einer dem anderen helfen, bräuchte niemand Angst vor einer Behinderung haben. Bei sich selbst nicht und auch nicht bei seinem Kind.

Gruß
Sabse

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Re: Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Antwort von Kalogo, 33. SSW am 18.02.2006, 17:14 Uhr

Hallo Sabse,

interessanter Beitrag, aber der Aufhänger wundert mich :
Hast Du wirklich den Eindruck, daß hier im Forum oder von Ärzten die Fruchtwasseruntersuchung als Wunderding dargestellt wird, mit der man 100 %ige Sicherheit für ein gesundes Kind bekommt ?

Gerade hier wird doch immer wieder - zu Recht - herausgestellt, daß einem keine Untersuchung diese Sicherheit gibt, weil einerseits nicht alle Kranheiten/Einschränkungen erkennbar sind, andererseits gerade während der Geburt das Risiko fürs Kind besonders groß ist (Sauerstoffmangel etc.). Und daß einem während des gesamten Lebens noch leider viel widerfahren kann, ist sowieso klar.

Aber auch von Ärzten habe ich noch nicht gehört, daß diese einem ein vollkommen gesundes Kind v.a. nach Fruchtwasseruntersuchung garantieren würden. Das wäre ja auch grob falsch. Die Aufklärungsbögen gaukeln einem diese Sicherheit nicht vor und auch das schriftliche Ergebnis nach einer FU nicht. Dort steht ja drauf, worauf die Fruchtwasserprobe untersucht wurde.

Übrigens : Gerade in bzw. über das Forum habe z.B. ich viele weitergehende Informationen zur FU bekommen. Z.B. die Studie, nach der das Fehlgeburtsrisiko differenzierter zu betrachten ist und je nach Vorgeschichte zwischen 0 % und 4 % betragen kann.

In Deinem Beitrag erwähnst Du leider nicht die Nachfaltenmessung : Eher bei dieser scheint der Irrtum weit verbreitet zu sein, Werte unter 2 mm gäben Sicherheit für ein gesundes Kind.

Letztlich denke ich - hoffe ich ! -, daß eine Aussage "Auf keinen Fall ein behindertes Kind !" (die in dieser Deutlichkeit hier aber auch noch kaum zu lesen war), etwas verkürzt ausgedrückt ist und eher meint, daß Eltern soweit dies eben möglich ist, Kenntnis von bereits während der Schwangerschaft diagnostizierbaren Einschränkungen beim Kind haben wollen.

Gruß Julia

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Re: Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Antwort von S_A_M am 18.02.2006, 17:21 Uhr

Ja, es ist leider wirklich so, dass viele Frauen der Ansicht sind, die Amniozentese sei sowas wie eine Vorsorgeuntersuchung und ein negativers Ergebnis sei gleichzusetzen mit der Geburt eines Regelkindes.

Wer sich das Leben mit einem Nicht-Regelkind nicht vorstellen kann, sollte sich die Sache mit dem Kinderkriegen wirklich genau überlegen; auch wenn das böse klingen mag. 95 von 100 Behinderungen entstehen während oder nach der Geburt.

Kein einzige Behinderung wird durch die Fruchtwaseruntersuchung verhindert, denn es ist keine Vorsorge. Nur die Lebengeburt des Kindes ist zu verhindern. Das ist ein Unterschied.

Liebe Grüße
Sabine

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...Einstellung der Gesellschaft

Antwort von trude67, 14. SSW am 18.02.2006, 19:18 Uhr

...mit der Einstellung der Gesellschaft hast Du natürlich absolut recht, aber auch das ist für mich ein Grund es nicht zu bekommen, wenn ich es weiß.

Für meinen 7j. habe ich auch gemeint, daß er evtl. zur Verantwortung für sein behindertes Geschwisterkind gezogen wird, wenn wir mal nicht mehr sind.


Daß eine FU keine absolute Sicherheit gibt ist für mich klar, aber es stimmt, es gibt natürlich die von Dir Angesprochenen!

Liebe Grüße
Trude

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@Kalogo

Antwort von Sabse70 am 18.02.2006, 21:10 Uhr

Hallo Julia,

ich lese seit etwa einem Jahr unregelmäßig hier mit und habe genau den gleichen Eindruck SAM: Eine unauffällige FU wird oft als Garant für die Geburt eines gesunden Kindes bzw. Regelkindes gesehen. Das ist auch in diesem Forum nicht anders. Oder man erfährt in den Postings auch, dass Ärzte eben oft zur FU drängen.

Gruß
Sabse

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Re: Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Antwort von seansmama am 18.02.2006, 21:45 Uhr

Ich habe die Untersuchung machen lassen und bei mir ist wohl alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte, trotzdem habe ich ein gesundes Baby bekommen, das jetzt 6 Monate alt wird, ABER nie im ganzen Leben möchte ich dies nochmal erleben: Fruchtwasserverlust, 10 Tage kein Fruchtwasser und das Baby hat gelebt, die Ärzte hatten es aufgegeben und wollten es "rausholen", 4 Wochen warten auf das Ergebnis, da es durch Blut verunreinigt war UND hier sucht man 3 von 5000 Gendefekten, hat mir ein Arzt erklärt, also die Kinder können sonstwas haben, kein Arzt gibt 100 % auf ein gesundes Kind. Wenn Euer Kind während der Geburt einen Sauerstoffmangel erleidet oder es später schwer erkrankt, würdet ihr es doch auch nicht weggeben!

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Re: Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Antwort von doris 39, nix mehr seit 6.11.. SSW am 19.02.2006, 4:44 Uhr

ich bin nur noch ab und zu in diesem forum hier aber für mich kam eine FU nie in frage.
Die ist ja nun mal auch nicht so ganz ungefährlich und auch die nackenfaltenmessung habe ich abgelehnt.
mein arzt war im ersten moment entsetzt, denn er meinte das wäre wohl wichtig doch als ich ihn fragte:
was wäre wenn wir da erkennen, das was nicht stimmt - könnte man das dann ändern ???
er verneinte was mir ja von vorherein klar war also sagte ich ihm:
wenn ich schwanger bin und ein kind erwarte, mich entschließe es zu bekommen, dann muss ich auch nehmen was kommt - es ist keine ware die man im laden umtauschen geht wenns einem nicht mehr gefällt.
das fand er sehr gut und meinte:
im prinzip ist das natürlich genau die richtige einstellung wenn man ein kind bekommt aber viele mütter denken halt anders und das muss man natürlich auch akzeptieren.
nun ja ich habe ein kind mit 18 bekommen eins mit 21 eins mit 28 eins mit 32 und das letzte im november mit 39 jahren (jetzt bin ich allerdings schon 40) - mein 4. kind ist gesund geboren in der 31. ssw und gesund entlassen nach 6,5 wochen - aber sie ist behindert und wird es auch immer sein. aber ich muss sagen - die meisten behinderten kinder die ich persönlich kenne haben ein 10 mal besseres sozialverhalten als unsere sogenannten "normalen" kinder.

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Re: Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Antwort von natalina, leider noch nix. SSW am 20.02.2006, 13:00 Uhr

Genauso denke ich auch. Meine Schwester hat letzte Woche eine FU machen lassen, weil im US nicht alles so ok war. Und was hat sie jetzt gekonnt? Sie denkt doch tatsächlich, dass man damit eine Garantie hat...aber reden kann ich mit ihr nicht darüber, sie will sich nicht schon vorher fertig machen, hat sie gesagt...

Sollte ich noch mal schwanger werden, verzichte ich wieder auf den ganzen Mist. Ich musste mich auch bei meinem letzten Sohn dauernd bei allen Ärzten erklären, warum ich mit meinen damals 36 Jahren keine FU machen lassen will.

Für mich ist das alles nur eine Geldschneiderei und man wird unsicher und kann sich gar nicht mehr so richtig an seiner SS freuen...das muss ich nicht haben.

LG natalina

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Re: Ammenmärchen über die Fruchtwasseruntersuchung

Antwort von RenateK am 20.02.2006, 15:14 Uhr

Hallo,
ich sehe das genauso wie Trude67 und hätte bei einem entsprechenenden Ergebnis (auch bei Down-Syndrom) mich ganz klar für einen Abbruch der Schwangerschaft entschieden.
Ich habe aber nie den Eindruck gehabt, dass mir irgendwie von einem Arzt suggeriert wurde, ich hätte damit absolute Sicherheit, im Gegenteil ist bin sehr sachlich und genau informiert worden in der Uni-Klinik.
Viele Grüße, Renate

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ich bin froh dass es das gibt!

Antwort von mimadot, 27. SSW am 21.02.2006, 2:04 Uhr

Hi,ich bin aus neugierde in dieses Forum gerutscht--eigentlich wollt ich zu 2 unter 2,bin aber auch 35+...
Ich wollte mal eine Lanze für die FU brechen:ich habe aufgrund eines Gendefekts früher Kinder verloren--sie sind nicht lebensfähig gewesen und deshalb tot und viel zu früh auf die Welt gekommen...so...Mit der FU kann man sehr wohl Genfehler feststellen und zum Beispiel einer Frau ersparen,ein Baby 5 Monate im Bauch zu tragen,sich zu freuen und dann stirbt es im Bauch ab--dann lieber in der 16.Woche bescheid wissen und sich damit abfinden,dass man sich eben in der frühen Schwangerschaft trennen muss als es solange im Bauch zu haben und im ungewissen zu sein...Das war die Hölle für mich-und ich bin dankbar und froh,dass es diese Möglichkeite gibt Gendefekte früh festzustellen.Ich hätte mich niemals auf weitere Schwangerschaften eingelassen wenn ich jedesmal zittern müsste ob das Kind nicht im 5. oder 6. Monat stirbt...
und noch @ sabse:bei meiner 2. Schwangerschaft wurde die FU in der 15.SSW gemacht--10 Tage später das Ergebnis (nicht lebensfähig wegen Gendefekt wie vorher schonmal--)Ich hab nix gemerkt als das Baby aus meinem Bauch geholt wurde--keine normale Geburt mit Weheneinleiten und sonstwas!Ich wills nicht schönreden hier,schlimm ist es immer--aber auch nicht schlechterreden als es ist bitte...Durch die Untersuchung können neben dem Geschlecht alle zahlenmäßigen Anomalien und groben Strukturabweichungen vom normalen Chromosomensatz erkannt werden-und das sind weit mehr als die drei hier genannten Auffälligkeiten!Ich habe jetzt ein total süßes gesundes Mädchen und freue mich auf mein zweites Kind:-)nachdem DREI andere eben nicht leben konnten...ich bin taurig darüber dass es so ist--aber heilfroh,dass ich nicht jedesmal dem Zufall überlassen musste ich ein Kind lebend bekomme oder eine Fehlgeburt haben werde...
Jetzt geht es bei mir ja nicht um Behinderung sondern um Lebensfähig oder nicht,ABER:
Ob jemand ein behindertes Kind aufziehen kann und möchte sollte jeder selbst entscheiden...ich verstehe auf beiden Seiten die Für und Wieder...aber ich glaube,da sollte eine Frau sich auf Ihr eigenes Gefühl verlassen und sich von niemandem sagen lassen so oder so wäre es besser--wir sind alle verschieden und jeder kommt mit so eier Situation unterschiedlich zurecht...und darüber darf man sich kein Urteil erlauben-man sollte versuchen,verständnis zu haben,denn leicht fällt die Entscheidung bestimmt keiner Frau
liebe Grüße mimadot

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