Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Geschrieben von Leonie15 am 19.08.2016, 20:50 Uhr

Kurz vorm Nervenzusammenbruch

Huhu,

ich brauch dringend euren Rat. Hab vor ein paar Wochen schon mal geschrieben und es wird immer schlimmer. Es geht um Folgendes:
Seit mittlerweile acht Wochen schreit meine 14 Monate alte Tochter zwei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen. Nein, sie schreit nicht. Sie kreischt, dass einem schwindelig wird vor lauter Ohrenschmerzen. Wir haben mittlerweile Magenschmerzen und können uns kaum auf den Beinen halten. Das macht psychisch so fertig. Ich weiß nicht, ob ihr wisst, was ich meine?

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich zittere am ganzen Körper, mir ist schlecht, schwindelig, ich bin nur noch am Heulen. Es geht nichts mehr. Tagsüber hab ich keine Lust mich mit meiner Tochter zu beschäftigen. Ich fang an negative Gefühle ihr gegenüber zu bekommen, weil es mich fix und fertig macht.
Sie hat die ersten acht Monate ihres Lebens schon 21 Stunden am Tag geschrien und nie länger als 20 Minuten am Stück geschlafen. Ich bin oft eingeschlafen während sie schreiend in meinen Armen lag.
Aber dass es seit acht Wochen wieder so ein Drama ist und nichts hilft macht mich kaputt.

Hat jemand einen Rat?
Alle sagen, das vergeht nach ein paar Tagen, das ist ein Schub. Aber irgendwie hat sich das verselbständigt. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich bin total verzweifelt.

HIIIIIIIILLLLFFFFFEEEEEEE!!!!!!!

 
5 Antworten:

Re: Kurz vorm Nervenzusammenbruch

Antwort von samoe am 19.08.2016, 21:06 Uhr

Ich habe mit Schreikindern gar keine Erfahrung, aber es gibt doch auf jeden Fall ein Notfalltelefon einer Schreiambulanz o.ä.
Ich glaube, dort würde ich zunächst (akut) erstmal anrufen. Ich weiß nicht, ob ihr Familie in der Nähe habt, evtl. könnte da mal jemand übernehmen. Bevor ihr vollkommen zusammenbrecht, ruft lieber jemanden an. Freunde, Familie , o.ä.

Viel Kraft für euch. Es liest sich wirklich schlimm und wahrscheinlich kann sich kaum jemand in eure Lage hinein versetzen. Auf jeden Fall könnt ihr ganz sicher nichts dafür, dass es so ist und ihr habt auch nichts falsch gemacht!

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Re: Kurz vorm Nervenzusammenbruch

Antwort von jeyla82 am 20.08.2016, 0:48 Uhr

HabT ihr Ärztlich alles aus geschlossen? Können ja Blockaden oder ernste Dinge sein.
In erster linie müsst ihr runter fahren (gebt sie zur Oma/Opa....)um bißchen runter zu kommen.Dann wechselt euch ab,einer verlässt das Haus und der andere kümmert sich.Babys merken das ihr angespannt,gestresst seid.Hatten es auch eine Zeit lang (und es geht wirklich vorbei )aber nur abends 2-3 Std. Lang.Schreien ist echt nicht gut,was habt ihr schon probiert und in wie weit ist sie fit? Viel raus gehen,viel tragen ist das a.und o. Sucht euch Hilfe von Experten geht zum schrei Baby Kurs .Wirkliche tipps kann dir hier keiner geben,kennen ja dein Baby nicht und können nicht einschätzen wo das Problem liegt.Ich drücke dir Daumen das bald alles besser ist.

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Re: Kurz vorm Nervenzusammenbruch

Antwort von grunz am 20.08.2016, 12:57 Uhr

Es gibt hier ein Expertenforum für Schreibabys:
http://m.rund-ums-baby.de/schreibabys/

Ich würde dir raten deine Frage dort mal zu stellen.

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Re: Kurz vorm Nervenzusammenbruch

Antwort von Nachtwölfin am 20.08.2016, 14:35 Uhr

Habt ihr den Eindruck, sie könnte Schmerzen haben? Wart ihr schon beim Arzt? Das würde ich zuerst abklären. Evtl auch zweite Meinung einholen.

Wenn sie keine Schmerzen hat, dann könnte es an Reizüberflutung liegen. Meine Große hatte in dem Alter und noch bis 3 ½ Jahre nachmittags ihre Schreistunden. Sie war vorher im Kindergarten. Da war noch alles ok. Oft gings dann schon auf dem Nachhauseweg los. Daheim hat oft funktioniert, wenn ich ihr eine Milchflasche gemacht habe. Das war lange Zeit das einzige Mittel für sie, wieder so einigermaßen runterzufahren. Und in Ruhe lassen.
Und im nachhinein vermute ich, der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat, war vermutlich beginnender Hunger. Also gab's sofort was zu essen, sobald sie Anzeichen einer Schreiattacke gezeigt hat. Wenn sie schon angefangen hatte, ging nichts mehr, da blieb mir nur abwarten, bis sie sich so weit in Erschöpfung geschrien hatte, bis sie ihre Milch trinken konnte. Manchmal hat sie danach ein paar Minuten geschlafen.

Evtl könnte auch vorbeugendes Tragen helfen: Tuch oder Tragehilfe auf dem Rücken und ½-1 Std langweilig herumlaufen.

Noch eine Idee, da abends: Evtl schon zu müde, daher Schlafenszeit vorverlegen?

Ansonsten rate ich zum Arztbesuch, evtl Schreiambulanz.

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Re: Kurz vorm Nervenzusammenbruch

Antwort von Chrissy32 am 02.09.2016, 21:23 Uhr

Ich bin Mutter eines Schreibabys und meine Maus hat die ersten 1,5 Jahre irre viel geschrieen. Ich kann dir nur raten dich an die örtliche Schreiambulanz zu wenden, die helfen schnell und haben immer ein offenes Ohr. Überweisung bekommst du bei deinem Kinderarzt. Nicht lange überlegen, machen! Es war unsere Rettung.

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