Nicola Bader, Rechtsanwältin

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Nicola Bader erhielt ihre juristische Ausbildung an der Universität Würzburg, wo sie auch das Referendariat absolvierte. Seit 1997 ist sie als Rechts­anwältin tätig - seit 2000 in ihrer eigenen Kanzlei Bader in Koblenz, wobei der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf den Gebiet des Familienrechtes ( Mutterschutz­gesetz, Bundes­erziehungs­geldgesetz u.a. ) und Vertragsrechtes liegt. In diesen Bereichen nimmt sie regelmäßig an Fortbildungs­lehrgängen teil. Sie ist Fachanwältin für Familienrecht und Honoraranwältin der Verbraucher­zentrale-Rheinland-Pfalz. Nicola Bader ist verheiratet und hat zwei Kinder, Emilia und Justus.

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Kapitalvermögen und Scheidung

Antwort von Nicola Bader, Rechtsanwältin

Frage:

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Bader,

Können Sie mir sagen, ob ich _im falle einer Scheidung_ zuerst mein er
spartes ausgeben muss bevor ich Hilfe von Ämtern beziehen kann? Ich bin nämlich in Eltern Zeit im.Anschluss werde bzw kann ich auch nicht viel arbeiten, wenn ich dann
Allein Erziehende von 3 Kindern bin.

Mein Mann zahlt die Miete usw, dass müsste ich ja dann macheb. Das erspartes hatte ich bereits vor der Eheschließung

Mfg

von desti am 01.06.2017, 21:58 Uhr

 

Antwort auf:

Kapitalvermögen und Scheidung

Hallo,
unabhängig vom Unterhalt? Natürlich.
Sie müssen erst ihr Erspartes verwenden und bekommen dann Hartz IV. Es gibt aber Freibeträge.
Liebe Grüße
NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 02.06.2017

Antwort auf:

Kapitalvermögen und Scheidung

Du hast einen Betreuungsanspruch für Deine Kinder und Du hast nicht unerhebliche Unterhaltsansprüche bei drei Kindern ;-) Sollte das Geld aus Unterhalt und Kindergeld nicht langen, kannst Du mindestens Teilzeit (auch in Elternzeit) arbeiten. Theoretisch auch nach EZ Vollzeit. Können Mütter deren Männer auf Montage sind schließlich auch.

Soltest Du doch auf staatliche Hilfe angewiesen sein, wird je nach Leistung die Du beantragst, natürlich auch Dein Vermögen einbezogen. Die Summen die man z.B. pro Lebensjahr behalten darf/ nicht aufbrauchen muss variieren. Es ist unerheblich, ob das Geld vor oder während der Ehe angehäuft wurde. Dies wäre nur für den Zugewinnausgleich relevant, sofern es keinen Ehevertrag gibt.

von Hubbeldubbel am 01.06.2017

Antwort auf:

Kapitalvermögen und Scheidung

Für.mich kommt eine Fremdbetreung nur im Notfall in Frage. Erst mit 3 Jahren möchte ich mein Kind abgeben. Danach gehe ich in Teilzeit arbeiten. Wenn es reicht wäre super. Nur die Miete ist so hoch....

von desti am 02.06.2017

Antwort auf:

Kapitalvermögen und Scheidung

Manch einer möchte auch lieber mit 40 in Rente gehen :-D Entschuldige bitte aber wir sind doch nicht bei "Wünschdirwas". Die Gesellschaft kommt dafür nicht auf. Die nächste Mama möchte vielleicht erst ab dem Schuleintritt der Kinder wieder selbst für ihren Unterhalt sorgen. Irgendwo muss es eine Grenze geben und die ist klar beim 1. Lebensjahr. Es gibt ein Jahr Elterngeld nach BEEG und es gibt einen Betreuungsanspruch. Dein noch Ehemann darf Dein Vorhaben aber gern unterstützen, indem er mehr Unterhalt zahlt als er muss, ggf. ist es ihm ja vielleicht auch wichtig, dass die Kinder nicht in die Kita müssen..?

von Hubbeldubbel am 02.06.2017

Antwort auf:

Kapitalvermögen und Scheidung

Also selbst wenn Du ein nettes Jobcenter hast, die Dir das bewilligen würden, bis auf den Selbstbehalt müsstest Du dein Vermögen erst aufbrauchen. D.h. aber nicht einfach nur ausgeben, da wird geprüft für was, wann usw.

von Hubbeldubbel am 02.06.2017

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