Nicola Bader, Rechtsanwältin

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Nicola Bader erhielt ihre juristische Ausbildung an der Universität Würzburg, wo sie auch das Referendariat absolvierte. Seit 1997 ist sie als Rechts­anwältin tätig - seit 2000 in ihrer eigenen Kanzlei Bader in Koblenz, wobei der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf den Gebiet des Familienrechtes ( Mutterschutz­gesetz, Bundes­erziehungs­geldgesetz u.a. ) und Vertragsrechtes liegt. In diesen Bereichen nimmt sie regelmäßig an Fortbildungs­lehrgängen teil. Sie ist Fachanwältin für Familienrecht und Honoraranwältin der Verbraucher­zentrale-Rheinland-Pfalz. Nicola Bader ist verheiratet und hat zwei Kinder, Emilia und Justus.

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Antwort von Nicola Bader, Rechtsanwältin

Frage:

Guten Tag,

ich interessiere mich seit vielen Jahren für das Erziehungsmodell der Nikitins, welches schon ab dem frühesten Alter (also quasi von Geburt an) Bewegunsübungen und Abhärtung durch kaltes Wasser und Kontakt zur Frischluft vorsieht (das Kind wird dabei anfangs ganz kurz, später für immer längere Zeiträume nackt der frischen Luft ausgesetzt, auch im Winter).
Mich würde interessieren, ob bei einer solchen Erziehung in Deutschland das Jugendamt eine Kindeswohlgefährdung vermuten könnte und einem das Kind wegnehmen könnte. (Vorausgesetzt werden natürlich gewissenhafte und nicht überarbeitete Jugendamtmitarbeiter.)

Vielen Dank für Ihre Antwort.

von Ivdazo am 24.04.2017, 13:28 Uhr

 

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Hallo,
ich kenne mich damit nicht aus und es fällt mir deshalb schwer, eine Meinung zu äußern.
Wenn das Kind dadurch Nachteile erleidet wird das auf jeden Fall ein Problem mit dem Jugendamt geben.
Wenn ich das jetzt so hören würde und der Sachbearbeiter im Jugendamt wäre, würde mir das auch zu denken geben ( und meine Kinder haben auch als Säuglinge bei erheblichen minus Temperaturen draußen im Kinderwagen geschlafen)
Liebe Grüße
NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 25.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Sorry das ich frage aber was für eine Abhärtung soll das sein und wofür soll es gut sein?
Wenn du möchtest das dein Kind viel Bewegung bekommt und ein gutes immunsystem dann gib ihm gesundes Essen, geh viel nach draußen (mit angemessener Kleidung) und bewegt euch viel.
Aber ein Kind bzw. Baby nackt der Kälte (vor allem im Winter) auszusetzen da verstehe ich den Sinn nicht.
Entschuldige bitte meine Ausdrucksweise aber wenn du dir im Winter nackt den Hintern abfrieren möchtest dann mach das. Du bist erwachsen und kannst für dich selber entscheiden. Ein Baby bzw. Kleinkind kann das nicht.
Deshalb lass es bitte sein und wenn nicht hoffe ich das es in Deutschland unter kindswohlgefährdung steht (was ich stark annehme) und das jemand einschreitet.
Versteh mich bitte nicht falsch ich bin für vieles offen aber das geht meiner Meinung nach zu weit.

Aber der Absatz das du an viel Bewegung und frischer Luft interessiert bist den finde ich gut aber hoffe das du einen anderen weg dafür findest der dich auch begeistert aber deinem Kind nicht einem solchen vorgehen aussetzt.

von Myfairlady11 am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Schau mal, ich habe meine Frage lediglich möglichst kurz halten wollen. Den ganzen Ansatz, Ziele, Methoden etc. kannst du nachlesen:

Nikitin, Boris & Lena: Vom ersten Lebensjahr bis zur Schule (Ot goda do schkoly), Übersetzung und Herausgeberin: Marianna Butenschön, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1982

Wenn du russisch kannst, hier ist auch viel Material zu dem Thema: http://nikitiny.ru/

Wenn du nicht an das Buch kommst und dennoch interessiert bist, kann ich dir gerne eine lange Erklärung schreiben, aber die wird mindestens 5-10 DIN A4 Seiten lang sein, um den Ansatz halbwegs erklären zu können. Na, soll ich dir das ausführlich schreiben?

von Ivdazo am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Ja kann es und zwar dann, wenn es zur Anzeige gebracht wird.
Russische Freunden, wurde die Praxis untersagt, da es nicht dem Kindermswohl entspricht.
Sie sind seitdem, unter ständiger Kontrolle des Jugendamtes.

Doch wo kein Kläger, da auch keine Anklage.
Nikitins Ansätze finden hier in Deutschland keinen Zuspruch und gelten als veraltet. Wenn das ein Nachbar sieht, dann kann er das zur Anzeige bringen und das JA wird definitiv vorbeikommen.

Warum nimmst du nicht einen Mittelweg und wählst einen Mittelweg?

Liebe Grüße

von Colien07022004 am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Danke für deine Antwort. Genau das war meine Befürchtung und genau deswegen mildere ich es ja auch bei meinem Kind deutlich ab, zumindest solange sie zu klein für eigene Entscheidungen ist. Ich selber "friere mir in der Tat öfters mal den Hintern ab".
Ich nehme an, die Entscheidung des Jugendamtes betraf lediglich das Abhärten, oder waren die Bewegungsübungen auch ein Problem? Die anderen Aspekte scheinen mir ja auch aus deutscher Sicht bedenklos.

von Ivdazo am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Genau, das Jugendamt sah in der Tatsache, dass ein Kleinkind bei Minusgraden, ohne Schutzkleidung draußen ist, eine Kindeswohlgefährdung.

Die Eltern zeigten sich aber uneinsichtig und als ihr Baby ins Krankenhaus mit einem Harnwegsinfekt kam, wurde Ihnen die elterliche Sorge entzogen ohne die Kinder in Obhut zu nehmen.
Mittlerweile haben sie die elterliche Sorge wieder.

Je größter die Kinder werden, je unspektakulärer wird das ganze - ausser man praktiziert es als Extrem.

LG

von Colien07022004 am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Ich komme gebürtig aus Russland und kann dir nicht sagen wie es in Deutschland rechtlich ausschaut bezüglich dieser Erziehungsmethode, berichten kann ich nur von meinen Erfahrungen aus dem Kindergarten.

Wir wurden als Kindergartengruppe (im Alter zwischen 3 und 4 angefangen) bei -35 Grad (man beachte: -35° sind keine popelige +/- 0 in Deutschland ;)) in Unterhosen, ohne Schuhwerk mit einem halbvollem Eimer Wasser (wieviel Grad kann ich nicht mehr sagen, ich schätze maximal 25°C) in den Hof des Kindergartens geschickt und haben dort das "kalte" Wasser über den Oberkörper geschüttet, während wir teilweise bis zu den Knien im Schnee standen. Dies machten wir jeden Morgen, über mehrere Jahre.
In der Schule wurde dies auch noch bis zur 3. Klasse praktiziert, jedoch nicht mehr täglich und da teilweise "freiwillig".
Ich habe noch Bilder aus dem Kindergarten und wenn die jemand sieht, heißt es immer : "Oh mein Gott! Was ist das denn..." :D Ich muss dann immer lachen. Wir wurden wöchentlich von der Kindergartenärztin untersucht, nach der Prozedur wurde immer kontrolliert, dass wir uns warm anziehen und in die Kantine gehen. Dort aßen wir Suppe und bekamen warme Getränke. Ich war nie krank, ungelogen. Jeder Körper reagiert auf sowas anders, ganz klar, deshalb wurden wir auch untersucht und bei kleinsten Anzeichen einer Erkältung oder ähnlichem hat auch niemand zugelassen, dass das Kind bei der Temperatur auch angezogen mit raus muss.
Dies hat wenig mit deiner Frage zum Rechtlichen zu tun, aber ist vielleicht auch für andere Userinnen sinnvoll, die diese Methode für unmoralisch halten. Ich werde dies auch praktizieren, zwar nicht so effektiv, da hier das Klima nicht gegeben ist.
Gruß

von SunshineMummy am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Danke für deine Antwort, SunshineMummy!

Ich bin auch sehr überzeugt von der Methode, habe sie mit 13 an mir selbst ausprobiert und habe so meine "chronische Erkältung" (Diagnose mit etwa 6 Jahren) losgeworden. Seitdem erkälte ich mich nur, wenn ich mich zu warm anziehe. Nur kann ein Kleinkind nicht sagen, ob es ihm vielleicht nicht so gut geht, kalt ist etc., deshalb will ich da wirklich nichts falsch machen. Ich bin ja auch weder Arzt noch Krankenschwester, ich kann mögliche Krankheitsanzeichen übersehen.
Aber diese Frage hier ist wirklich rein rechtlich gemeint, und das auch eher allgemein und nicht auf mich persönlich bezogen, da ich eher neugierig bin, wo das Jugendamt die Grenze setzt für Kindeswohlgefährdung, und ob dabei die Hintergrundüberlegungen und Erfahrungen eine Rolle spielen.

von Ivdazo am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

ich denke sehr wohl, dass das als gefährung angesehen werden kann wenn du dein kind nackig bei minusgraden draußen in einen eimer wasser stellst. hier gelten die schutzbestimmungen von deutschland und nicht die heimatlichen. auch türkische ehen, in denen gewalt herrscht, werden beobachtet und der mann verurteilt, selbst wenn das in der türkei so üblich sein mag.

von mellomania am 24.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Wer vergleicht denn hier die angedeutete häusliche Gewalt innerhalb türkischer Ehen (was wohl ziemlich nach nationalistischer Aussage riecht, denn in Deutschland herrschen in jeder 3. Ehe solche zustände (!))?
Natürlich gibt es und wird immer Mütter geben, die diese Methode als "Kindsgefährdung" sehen :) deshalb ist es jeder Mutter selbst überlassen. Wenn ich als Mutter mit Absprache zum Kinderarzt regelmäßig mein Kind zu Kontrollen bringe, ihn über die Methode informiere und für ausreichende medizinische Betreuung sorge steht mir auch kein Jugendamt im Weg. Das hier alle von Unterkühlung und "Kind bei Minus°C raussetzen" sprechen zeugt von wenig bis garkeinem Wissen.
Die Kinder werden doch nicht gezwunden oder wie stellt ihr euch das vor? Man sollte auch nur in dem Alter anfangen, wo das Immunsystem selbst die Abwehrkräfte bildet, selbstverständlich setzt man kein Baby in den Schnee?!
Mit 3 kann das Kind wohl seine Wünsche äußern und als Mutter weißt man ja hoffentlich auch, was für das Kind gut ist.
Die oben geschilderte Situation mit dem Elternpaar und dem Kind mit der Harnwegsinfektion steht für mangelndes Wissen und unbekannte Methoden, de trotzdem angewandt werden. Und genau das ist das Problem. Man sollte sich schlichtweg mit dem Vorhaben auseinandersetzen, um solche Situationen zu vermeiden. Was die persönliche Einstellung dazu angeht ist jedem selbst überlassen.

von SunshineMummy am 25.04.2017

Antwort auf:

Kann unkonventionelle Erziehung als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden?

Die Methode der körperlichen Abhärtung von Säuglingen und Kleinkindern ist in Deutschland seht unüblich und auch so unkonventionell, dass hier eher von einer Gefährdung ausgegangen wird. Z.b. dem Kind der Gefahr von einer Lungenentzündung, Unterkühlung u.s.w. ausgesetzt.
Sollte es bekannt werden und sie an jemanden geraten der das JA wirklich ruft wird sie dieses auch aufsuchen.
Ebenfalls sind die meisten Mediziner keine Fans von der Methode, sodass sie große Gefahr laufen mit dem JA Probleme zu bekommen.

von miasMama am 28.04.2017

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